KONTAKT
TELEFON telephone

    Fast fertig...

    Platz für
    Details

    Los geht's

    AGB’s akzeptieren

    LOSLEGEN

    Mobile SEO und die Mobile-First Indexierung

    Betreiber
    UID

    Mit der Mobile-First Indexierung wird eine mobil optimierte Webseite zum Must-Have

    Es tritt ein neues Zeitalter ein – in der Suchmaschinenoptimierung. Der Name für diese Veränderung lautet: Mobile-First Indexierung. Und wofür steht diese? ONELINE klärt auf und verdeutlicht, worin die Besonderheiten des Mobile SEO liegen. Schliesslich erfreut sich diese Art der Suchmaschinenoptimierung einer steigenden Beliebtheit – aus einem einfachen Grund: die mobile Nutzung des Internets hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Im Jahr 2023 wurden weltweit 64.4% aller Suchanfragen über mobile Endgeräte durchgeführt. Zahlen liefern beeindruckende Fakten, welche das Ende der Desktop-Ära belegen. Dieser Sachverhalt lässt sich mit dem Wegfall der Digitalkamera vergleichen. Hochwertige Smartphones haben diese in vielen Privathaushalten ersetzt. In Bezug auf die Suchmaschinenoptimierung hat Google rechtzeitig reagiert. Das Unternehmen hat die Technik an diese Veränderung angepasst. Die Mobile-First Indexierung steht im Mittelpunkt.

    Wofür steht die Mobile First Indexierung?

    Bei der Mobile-First Indexierung wird die mobile Version einer Website für die Indexierung und das Ranking in den Suchergebnissen verwendet.

    Google fungiert nahezu als Synonym für den Begriff “Suchmaschine”. Konkurrenten schaffen es nicht, Google von seinem Monopol-Thron zu stossen. Deshalb fokussiert sich ONELINE in diesem Artikel auf Google. Bereits nach dem ersten Klick auf den auserwählten Treffer einer Suche, sehen Nutzer den Content, welchen ihm die Suchergebnisse anzeigen. Allerdings gelingt dies nur, wenn die Crawler der Suchmaschine über dieselbe Sichtweise wie die Nutzer verfügen. Googlebot fungiert als anderweitige Bezeichnung für die Suchmaschinencrawler. Weil die Mehrheit der Internetnutzer mittlerweile über ihr Mobiltelefon Suchanfragen tätigt, erfolgt eine Umstellung. Google startete bereits 2016 eine Mobile-Index-Wende.

    Nach knapp 7 Jahren ist die Umstellung auf Mobile-First Indexierung nun abgeschlossen. Jetzt werden praktisch alle Websites mit dem Googlebot für mobile Seiten gecrawlt, wodurch die mobile Ansicht für die Indexierung zählt. Einige wenige Websites konnten nicht umgestellt werden, da diese beispielsweise von den mobilen Seiten auf die Startseite umleiten oder Fehler auf mobilen Seiten aufweisen. In der Google Search Console wurden ebenfalls geringfügige Anpassungen vorgenommen. Da das Crawling nun hauptsächlich durch den Googlebot Mobile erfolgt, wird die Angabe zum verwendeten Crawler innerhalb der Google Search Console nicht mehr angezeigt. Nutzer, die herausfinden möchten, welche Crawler ihre Website besuchen, können hierfür die Crawling-Statistiken in der Google Search Console einsehen.

    Was resultiert aus der Mobile First Indexierung?

    Google betrachtet Webseiten analog zu einem Smartphone-User. Das Dienstleistungsunternehmen hat laut eigener Aussage im September 2020 ungefähr 70 Prozent sämtlicher Webauftritte maschinell auf Mobile SEO umgestellt. Diese Aufgabe verdankt die Suchmaschine dem cleveren Googlebot. Nach einer automatisierten Überprüfung hat dieser festgestellt, dass die Mehrheit der Webauftritte die notwendigen Bedingungen für die Mobile-First-Indexierung erfüllt. Auf der anderen Seite ist ein Drittel der gegenwärtigen Webseiten für das Mobile SEO noch nicht bereit. Seit Oktober 2023 wurden bis auf einige wenige Ausnahmen alle Webseiten auf den Mobile-First-Index umgestellt.

    ONELINE erläutert, wie Webseitenbetreiber vorgehen sollen, um den Anforderungen von Mobile-First Indexierung gerecht zu werden. Als erste, unverzichtbare Anlaufstelle diente früher die Google Search Console. Sie lieferte Auskunft darüber, ob eine Webseite die Mobile-First-Indexierung verwendet. Seit der Vollendung der Umstellung bietet die Google Search Console keine Auskünfte mehr über den Crawler. Stattdessen könnt ihr mit dem Tool PageSpeed Insights wertvolle Einblicke in die Leistung eurer mobilen Webseite erhalten und Empfehlungen für mögliche Optimierungen bekommen. Ausserdem unterstützt Google Webseitenbetreiber. Es stellt diesen ein nützliches Dokument zur Verfügung. Es trägt den Namen “Best-Practices”. Dabei spielen die nachfolgenden Aspekte die Hauptrolle:

    In Bezug auf die Crawlbarkeit ist der Googlebot keineswegs dazu verpflichtet, eine mobile Webseitenversion vollständig zu crawlen. Webseitenbetreiber kontrollieren hierfür ihre Robots.txt sowie Robots-meta-Tags. Ausserdem ermöglichen sie der Suchmaschine, sämtliche Webseiteninhalte mühelos zu laden. Zu diesen zählen Bilder, Java-Script-Dateien sowie CSS.

    Eine weitere wichtige Meldung vernachlässigen verantwortungsbewusste Webdesigner auf keinen Fall. Diese deutet darauf hin, weshalb sich die Webseiteninhalte einer herkömmlichen Darstellung mit einer mobilen Version decken sollten. Unterschiedliche Seitendarstellungen sorgen bei Webseitenbesuchern für Verwirrung.

    Weshalb Responsive Design als ideale Lösung für das Mobile SEO agiert

    Manche Webseitenbetreiber machen nach wie vor einen entscheidenden Fehler: sie nutzen unterschiedliche URLs für ihre mobile und ihre Desktopseiten-Version. Experten raten von dieser Methode jedoch ab, weil sie Unstimmigkeiten verursacht. Nicht einmal Google ist in der Lage, derartige Webseiten-Konfigurationen auszugleichen. Deshalb wechseln informierte Webdesigner zu einem Responsive Design. Diese Methode stellt eine hervorragende Technik dar. Sie gewährleistet mithilfe von CSS3 Media-Queries und HTML5 eine deckungsgleiche Präsentation von Webseiteninhalten. Das Responsive Design zeichnet sich durch einen entscheidenden Vorteil aus: Die Webseitengestaltung punktet mit ihrer Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. Darüber hinaus besticht das Layout mit seiner universellen Benutzerfreundlichkeit – unabhängig davon, ob es sich um eine Anzeige auf einem Computer-Desktop, Smartphone oder Tablet handelt. Webseiten-Besucher profitieren von kurzen Ladezeiten. Zudem verarbeiten Leser den Content schneller und besser. Beide Aspekte fungieren als wichtige Ranking-Faktoren.

    Die drei Fs dienen zudem als bestmögliche Erklärung für das Responsive Design, denn es steht für “Form follows function”. Mit anderen Worten: Design, Funktion und Content passen sich an die Bildschirmauflösung des Endgeräts an. Die wortwörtliche Übersetzung für Responsive Design lautet reagierendes Webdesign. Diese Gestaltung passt sich den Umständen des Webseitenbesuchers an – und nicht andersherum.

    Vorteile von Mobile SEO

    Mobile SEO besticht mit einer unterschätzten Eigenschaft: Der Pflegeaufwand des redaktionellen Webseiteninhalts ist geringer. Wohingegen eine strenge Trennung der Desktop- und der Mobilwebseiten-Version mit einem hohen Pflegeaufwand verbunden ist. Allerdings existiert ein weiterer Grund, weshalb sich die Mobile First Indexierung in der Praxis durchsetzt: Weil im März 2021 eine Mobile First Indexierung zu 100 Prozent ansteht. Daraus resultiert die Frage, wie Webseiten-Designer vorgehen sollten, um mit den Anforderungen des SEO Mobile mitzuhalten.

    Hilfreiche Tipps für eine erfolgreiche Umstellung auf Mobile SEO

    Die SEO Agentur ONELINE empfiehlt die nachfolgenden Schritte zu vollziehen, um eine erfolgreiche Mobile-First Indexierung durchzuführen.

    • Website mobil crawlen: Mit Tools wie Ahrefs die Seite sowohl mit Desktop- als auch Mobile-User-Agent prüfen. Unterschiede identifizieren und beheben.
    • Technische Elemente prüfen: JavaScript, CSS und Bilder müssen mobil crawlbar sein – keine Blockierung in der robots.txt.
    • Ladezeit optimieren: Die Ladezeit der mobilen Version ist entscheidend. Messung über Google Search Console (Core Web Vitals – Mobil).
    • Responsive Design verwenden: Statt separater URLs sollte ein flexibles Layout für alle Endgeräte eingesetzt werden.
    • Nervige Interstitials vermeiden: Pop-ups und Werbebanner dürfen die mobile Nutzung nicht beeinträchtigen – besonders wichtig für Google-Ranking.
    • Content identisch halten: Mobile und Desktop-Version sollten denselben Inhalt zeigen, damit nichts aus dem Index fällt.

    Worin liegt der Unterschied zwischen einer mobilen und einer Desktop-Webseite?

    Die Unterschiede liegen in den Darstellungsmöglichkeiten. Schliesslich sind die Bildschirme auf den mobilen Endgeräten wesentlich kleiner als die Desktopbildschirme. Seitenleisten sowie umfangreiche Menüs existieren nicht auf mobilen Webseiten. Deshalb besteht keine Pflicht für eine identische Darstellung einer mobilen und einer Desktopversion. Aber der wichtigste Inhalt des Internetauftritts darf auf keinen Fall auf der mobilen Version fehlen. Einst existierten deutliche Unterschiede in der Anzeige zwischen den beiden Versionen. Die Mobile-Website zeigte nicht sämtliche Inhalte an. Dank der Mobile-First-Indexierung hat sich dies zu Gunsten der Nutzer verändert. Die Suchmaschine präsentiert den gesamten Content. Im Vergleich dazu: Google hielt versteckte Inhalte den Webseitenbesuchern vor, um deren Nutzerlebnis zu optimieren.

    Mobile SEO hat das “normale” SEO erfolgreich verdrängt

    Korrigiert lautet die Aussage: Die Nutzer haben dank ihrer Webseitennutzung die herkömmliche Suchmaschinenoptimierung durch die Mobile-First-Indexierung ersetzt. Einst mussten Unternehmen und gemeinnützige Organisationen, um am Markt bestehen zu bleiben, erfolgreiches SEO durchführen. Eine nicht auffindbare Webseite war mit einem nicht-existierenden Unternehmen vergleichbar. Nun, in Zeiten der Mobile-Ära dominiert das Mobile SEO. Diejenigen, die diesen Wandel bewusst ignorieren oder ungewollt verschlafen, verlieren den Kampf gegen die Konkurrenz. Mehr noch: Sie verlieren Kunden. Stammkunden und Neukunden. Deshalb sollte die Mobile-First-Indexierung für sämtliche Webseitenbetreiber oberste Priorität haben. Denn ein einwandfreier Online-Auftritt ist für Unternehmer mittlerweile so wichtig wie die Luft zum Atmen.

    Google vollzieht derartige Änderungen nicht, um Webseiten Designer zu ärgern. Stattdessen verfolgt das Unternehmen das Ziel, die Nutzung des Internets für alle Beteiligten zu verbessern. Der Druck für die SSL-Verschlüsselung liefert den Beweis für diesen Sachverhalt. Alle profitieren von Neuerungen gleichermassen. Die Umstellung auf Mobile SEO ist somit unumgänglich und fungiert für jedermann als Segen.

    Die Zukunft von Mobile SEO 

    1. Page Experience im Fokus

    Die Nutzererfahrung auf mobilen Geräten rückt ins Zentrum des Mobile SEO. Google misst Faktoren wie Ladegeschwindigkeit, Lesbarkeit und Benutzerfreundlichkeit große Bedeutung bei. Websites, die eine hervorragende Page Experience bieten, werden in den Suchergebnissen priorisiert.

    2. Voice Search auf dem Vormarsch

    Die Sprachsuche gewinnt rasant an Bedeutung, insbesondere auf mobilen Geräten. Websites sollten für die Sprachsuche optimiert werden, indem sie Long-Tail-Keywords und Fragen integrieren, die Nutzer typischerweise stellen.

    3. Progressive Web Apps (PWAs) für nahtlose Nutzung

    PWAs vereinen die Vorteile von Websites und Apps und bieten eine schnelle, reibungslose Nutzererfahrung auf mobilen Geräten. Durch die Implementierung von PWAs können die mobile SEO-Performance und die Nutzerbindung gesteigert werden.

    4. Strukturierte Daten für besseres Verständnis

    Strukturierte Daten helfen Google, die Inhalte einer Website zu interpretieren und zu kategorisieren. Dies kann die Sichtbarkeit in den Suchergebnissen verbessern und zu einer gezielteren Ansprache der Nutzerschaft führen.

    5. Mobile Analytics: Datengestützte Optimierung

    Mithilfe von Mobile Analytics-Tools lässt sich das Nutzerverhalten auf mobilen Geräten detailliert analysieren. Diese wertvollen Daten können zur Optimierung der Website und der mobilen SEO-Strategie genutzt werden.

    6. Künstliche Intelligenz (KI) als Game Changer

    KI-Tools revolutionieren den Bereich SEO. Sie unterstützen bei der Content-Optimierung, Keyword-Recherche und Backlink-Strategie und ermöglichen so eine effizientere und effektivere Suchmaschinenoptimierung.

    Die Zukunft des Mobile SEO zeichnet sich durch eine starke Fokussierung auf die Nutzererfahrung, die Integration neuer Technologien wie Voice Search und PWAs sowie die Nutzung von datengestützten Optimierungsansätzen und KI-Tools aus. Unternehmen, die diese Trends aktiv gestalten, werden in der mobilen Suchlandschaft von morgen erfolgreich sein.

    Aktualisiert: März 2024

    Cookies

    Wir nutzen Cookies um Ihnen die bestmögliche Nutzung zu ermöglichen und unsere Kommunikation mit Ihnen relevant zu gestalten. Mehr erfahren

    akzeptieren