Unique Content
Auf Deutsch bedeutet Unique Content „einzigartiger Inhalt“ – und genau das macht solchen Content aus: Er ist einzigartig, individuell auf den jeweiligen Kontext abgestimmt und besitzt dabei bestenfalls eine hohe Qualität. Mit diesen Eigenschaften agiert Unique Content ganz im Sinne des Content Marketings, welches überaus SEO-relevant ist. Diejenigen, die belanglose Inhalte auf einer Webpräsenz ausspielen, riskieren nicht nur schnell abspringende Leser und damit eine schlechte Unser Experience, sondern ebenfalls direkte Strafen durch die grossen Suchmaschinen.
Content Marketing Agentur
Um Ihren Usern bessere Suchergebnisse präsentieren zu können, schalten Google und Co. fortwährend Updates, welche unter anderem genau das ermöglichen. Im Zentrum stehen hier – wie auch bei allen Suchvorgängen – spezielle Algorithmen. In diesen Algorithmen sind unter anderem die Massstäbe verankert, welche bestimmen, was erlaubt ist und was nicht bzw. welche SEO-Aktivitäten dem Ranking besonders zuträglich sind und welche weniger. Spätestens seit dem sogenannten Panda Update des Suchmaschinenprimus Google ist die Wichtigkeit von gutem Content bzw. sind die Anforderungen an gute Texte stark gestiegen. Diejenigen, die informationsleere, rein auf Keywords fokussierte Seiten betreiben, riskieren eine Herabstufung im Ranking oder schlimmstenfalls sogar einen Rauswurf aus dem Index. Für massive Abstrafungen besteht insbesondere bei der Verwendung zweifelsfreier Plagiate erhöhte Gefahr. Darüber hinaus wirkt sich mitunter auch ein sehr hoher Anteil an Werbung oder Affiliate-Links negativ aus.
Unique Content kann durchaus als direktes Gegenteil von Duplicate Content beschrieben werden. Als Duplicate Content, zu Deutsch „doppelte Inhalte“, wird Content bezeichnet, welcher in identischer Form auf mehreren Seiten im Web vorkommt. Dabei handelt es sich aber nicht nur um kopierte Texte, sprich Plagiate, sondern ebenfalls um grossteilig identische Einzelseiten oder Seitenabschnitte ein und desselben Website-Betreibers. Duplicate Content wird unterschieden in interne und externe doppelte Inhalte. Wobei interner Duplicate Content gleiche Inhalte auf einer Domain und externer Duplicate Content entsprechende Inhalte auf mehreren Domains betrifft.
Für die grossen Suchmaschinen ist Duplicate Content ein wichtiges Thema. Es ist für sie bei doppelten Inhalten zum einen schwer, algorithmisch herauszufinden, welche Pages einer oder mehrerer Domains am besten zu einer Suchanfrage passen. Zum anderen möchte man dort tunlichst Crawling-Ressourcen sparen und nicht zig Versionen einer gleichen Seite indexieren müssen. Tatsächlich bedeutet letzterer Sachverhalt in den Massstäben der relevantesten Search Engines nämlich immense Kosten, welche unter anderem für Hardware-Leistung aufgewendet werden müssen.
Um hier nicht Gefahr zu laufen, in irgendeiner Weise von Negativwirkungen betroffen zu sein, können Sie diverse Tools in Anspruch nehmen, die Ihnen schnell und einfach helfen, eventuell auf Ihren Internetpräsenzen vorhandenen Duplicate Content zu identifizieren. Einer der simpelsten, zugleich aber aussagekräftigsten Helfer ist Copyscape. Am besten vermeiden Sie Duplicate Content von vornherein – sprich, sie lassen ihn gar nicht erst entstehen.
Es gibt aber durchaus auch doppelte Inhalte, welche für Ihre Kunden einen echten Mehrwert haben und damit im Prinzip sogar positiven SEO-Einfluss verschaffen könnten. Zu dieser Gattung zählen unter anderem URLs mit Sortierungen oder Produktvarianten oder Affiliate-URLs. Für solche Pages gibt es eine Lösung, damit sie nicht als Duplicate Content geahndet werden – der sogenannte Canonical Link.
Hierbei handelt es sich um einen für Ihre Kunden nicht sichtbaren Link im Head der jeweiligen Page. Dieser zeigt den Suchmaschinen genau an, welche Page gegebenenfalls als Referenz in den Ergebnissen erscheinen soll. Durch den Canonical Link verstehen die Algorithmen der Search Engines beide URLs als einen Inhalt bzw. können diese schnell korrekt einordnen.
Bei Duplicate Content, welcher in keiner Version im Index erscheinen soll – etwa im Kontext sehr ähnlicher Verteiler-Pages, die ausschliesslich zur Navigation dienen – ist es in der Regel angebracht, per Robots-Meta-Tag auf „noindex, follow“ zu stellen. Damit erfolgt ein kompletter Ausschluss aus den Suchmaschinen. Bevor Sie diese Option wählen, hinterfragen Sie die Existenznotwendigkeit entsprechender Pages jedoch genau und schalten Sie jene – wenn möglich – ganz ab.
Doppelte oder gar mehrfache Inhalte, die auf verschiedenen Pages individuell in den SERPs auftauchen und SEO-Erfolge bringen sollen, müssen zu Unique Content gemacht werden. Selbst wenn all Ihre Services identisch sind und nur in kleinsten Abweichungen angeboten werden, gilt: Wenn Sie möchten, dass Ihre Leistungen separat auffindbar sind und diese Inhalte keine Gefahr der Abstrafung hinsichtlich Duplicate Content bergen sollen, müssen Sie für jene jeweils eigene Texte formulieren.

Länge des Textes
Über die Faktoren, auf die zum Erzielen des perfekten SEO Contents besonders zu achten ist, wird seit Jahren heftig gestritten. Einer der zentralen Reibungspunkte ist hier die Textlänge. Wie lang muss also ein Text sein, um maximale SEO-Erfolge zu verschaffen? Die allgemein zutreffendste Antwort ist leider sehr vage. Es kommt nämlich tatsächlich auf die jeweilige Anfrage in der Suchmaschine an. Einfache Anliegen in Form von Sprachsuchen beantworten Google und Co. bereits direkt in den SERPs. Aber, selbst um dort berücksichtigt zu werden, gilt es passend ausgerichteten Content bereitzustellen. In diesem Kontext lautet die Frage jedoch eher: Wie lang darf der Text sein? Und nicht: Wie lang muss der Text sein?
Die Agentur Backlinko hat bei einer Analyse von einer Million Suchergebnissen sehr wertvolle Erkenntnisse hinsichtlich der zuträglichsten Textlängen erhalten. Es scheint de facto einen direkten Zusammenhang zwischen Textumfängen und dem Ranking zu geben. Durchschnittlich sind die auf der ersten bis dritten Position rankenden Artikel deutlich umfangreicher als die der hinteren Ränge.
Pages der ersten Positionen haben im Schnitt einen Umfang von 1890 Wörtern. Wenn Ihr Unternehmen also auf einem hart umkämpften (Online-/SEO-)Markt agiert, müssen Sie wahrscheinlich recht ausführliche und tiefgehende Abhandlungen zu Ihrem Geschäftsbereich bzw. den von Ihnen vertriebenen Waren oder Dienstleistungen liefern, um in puncto Content maximal suchmaschinenrelevant zu sein. Nischenunternehmen haben es hier in der Regel deutlich leichter, da sie sich bei Google und Co. eben nicht gegen eine grosse, vielleicht sehr stark SEO- und content-marketing-betreibende Konkurrenz durchsetzen müssen.
Allgemeine Aussagen zu treffen ist im SEO-Kontext immer schwierig bis unmöglich. Sie können jedoch relativ einfach selbst herausfinden, wie lang ein Artikel ausfallen sollte:
Nutzen Sie selbst eine Suchmaschine und schauen Sie sich an, wie lang die topplatzierten Texte in Ihrem Geschäftsbereich sind. Präsentieren sich jene alle kurz und knackig, müssen – und dürfen Sie mitunter – keine „detaillierten wissenschaftlichen Ausarbeitungen“ abliefern, um gut zu ranken.
Sind die ganz oben positionierten Artikel sehr lang und jene auf der ersten Position am längsten, wird die Textlänge vermutlich eine grössere Rolle spielen. Bei tendenziell kurzen Antworten – beispielsweise bei mehr oder weniger simplen Datenabfragen – wird dagegen vermutlich niemand lange Texte erwarten – auch die Suchmaschinen nicht.
Längere Artikel haben – sofern der Kontext passt – praktisch immer einen grossen Vorteil: Sie verschaffen mehr Chancen, zu weiteren relevanten Suchbegriffen, die das Thema betreffen, zu ranken. So ist es tatsächlich möglich, mehr oder weniger unbewusst mit einem langen Artikel hunderte unterschiedliche Suchanfragen in einem Themenbereich abzudecken. Für längere Artikel steigen die Zahl der potenziellen Rankings und die damit verbundene Reichweite also mitunter enorm.
Niemals sollten Sie in Bezug auf diesen Vorzug allerdings versuchen, einen Text künstlich aufzublähen. Lange Artikel mit einem dünnen Mehrwert oder einer unzureichenden Fokussierung werden von Ihren Kunden kaum wie gewünscht angenommen. Die Absprungrate steigt und das wiederum lässt die Suchmaschinen auf eine schlechte User Experience schliessen.
Bei der Interpretation der passenden Textlänge kann es übrigens schnell zu einem Missverständnis kommen: So muss immer die Wortanzahl der gesamten Page betrachtet werden und nicht nur die Wortzahl des betreffenden Artikels. Inbegriffen sein sollten demnach auch die Navigation, eventuell vorhandene Seitenzeilen, der Footer und sämtliche noch vorhandenen textbeinhaltenden Elemente. Nehmen Sie den dabei herauskommenden Wert als Basis für Ihren SEO Content.