Tipps & Tricks damit E-Mails ankommen
Es gibt Tools, mit denen kostenlos überprüft werden kann, ob der SPF-Record oder der DKIM-Eintrag korrekt vorgenommen worden ist. Eines dieser Tools ist unter https://bit.ly/OMRToolbox zu finden. Ein weiteres hilfreiches Tool ist der SPF Record Checker, der die Gültigkeit der Einträge überprüft. Für DKIM kann der DKIM Validator genutzt werden.
Natürlich kann auch eine Subdomain eingerichtet werden, die das Monitoren der Versand-IP erlaubt. Vorteilhaft hierbei ist, dass durch die Nutzung einer solchen Subdomain gleichzeitig domain-basierende Certification Filter umgangen werden. Zudem kann die Nutzung einer Subdomain den Reputationsschutz der Hauptdomain positiv beeinflussen und die Zustellbarkeit von transaktionalen E-Mails erhöhen. Subdomains ermöglichen ausserdem eine getrennte Verwaltung von Marketing- und transaktionalen E-Mails. Dies hilft, die Reputation unabhängig voneinander zu bewerten und gezielt zu optimieren. Ausserdem kann so gewährleistet werden, dass E-Mails der eigenen Mitarbeiter reibungslos zugestellt werden.
Das Monitoring kann durch bestimmte Tools, die teilweise kostenlos sind, beeinflusst werden. Dadurch ist es möglich, die Reputation direkt zu beeinflussen, um beispielsweise Fehlentwicklungen vorzubeugen. Zur Ermittlung der Sender-Reputation kann unter dem Link https://bit.ly/OMRSenderscore der Sender Score berechnet werden.
Um die Rate der Zustellbarkeit zu erhöhen, kann es ebenfalls sinnvoll sein, den Verteiler regelmässig zu überprüfen und zu optimieren. Inaktive Subscriber sollten entfernt werden. Das gezielte Versenden an engagierte Segmente, die regelmässig öffnen oder klicken, verbessert die Sender-Reputation und erhöht langfristig die Zustellbarkeit. Vorsicht geboten ist jedoch bei sogenannten SPAM Traps. Dies sind als Nutzer getarnte E-Mail-Adressen, die manche Anbieter von E-Mail-Postfächern nutzen, um die Qualität eines E-Mail-Senders zu bewerten. SPAM Traps können jedoch eine Sperrung des Senders bei dem jeweiligen Anbieter zur Folge haben. Weitere Informationen zu SPAM Traps sind unter https://bit.ly/Optivo zu finden. Um SPAM Traps zu vermeiden, sollte regelmässig geprüft werden, ob E-Mail-Adressen ungültig sind. Tools wie NeverBounce oder ZeroBounce helfen dabei, die Qualität der Verteilerlisten sicherzustellen.
E-Mail-Clients
Die verschiedenen E-Mail-Clients der Nutzer können für den Absender einer E-Mail ein Problem darstellen, da die versendeten E-Mails nicht automatisch immer so dargestellt werden, wie es gewünscht ist. Die Darstellbarkeit ist von E-Mail-Client zu E-Mail-Client verschieden. Um sicherzustellen, dass E-Mails korrekt angezeigt werden, sollten HTML-Templates mit Tools wie Litmus oder Email on Acid getestet werden. Diese zeigen, wie die E-Mail in den gängigen Clients und auf mobilen Geräten dargestellt wird. In Deutschland gibt es allerdings E-Mail-Clients, die bezüglich der Zustellbarkeit und des Template-Designs erfolgreicher sind als andere. Hierunter fallen GMX.de und WEB.de (beide United Internet). Bei diesen beiden Clients ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass Newsletter und auch andere E-Mail-Produkte in die Inbox gelangen und nicht vorher herausgefiltert werden. Gmail oder auch die Telekom hinken der Dominanz von United Internet weit hinterher.
Um herauszufinden, wie sich der eigene Verteiler bezüglich der E-Mail-Clients zusammensetzt, sollte dieser regelmässig überprüft und analysiert werden, auch im Hinblick auf die Zustellbarkeit und der Templates.
Darüber hinaus gibt es die sogenannte gefilterte Inbox, die vor allem Microsoft-Nutzern im Rahmen von Outlook zur Verfügung stehen („Clutter“-Ordner oder „Focused Inbox“). Dieser Filter, auch als „Greylisting“ bekannt, bewertet E-Mails anhand von Nutzerinteraktionen und Absender-Reputation und sortiert sie nach Relevanz in verschiedene Ordner. Dies stellt für viele E-Mail-Marketer gerade im B2B-Kontext ein grosses Problem dar, weil verhindert werden soll, dass die eigenen E-Mails an Relevanz verlieren und gegebenenfalls gar nicht erst gelesen werden. Aber auch im B2C-Kontext ist dieses Problem bereits bekannt. Gmail hat die „New Inbox“ eingeführt, sodass beispielsweise Newsletter direkt in den Ordner „Werbung“ einsortiert werden. Um bei Gmail häufiger in der primären Inbox zu landen, hilft es, personalisierte Inhalte und ansprechende Betreffzeilen zu nutzen. Outlook bietet zusätzlich die Möglichkeit, mithilfe von BIMI (Brand Indicators for Message Identification) das Markenlogo direkt in der Inbox anzuzeigen. Dies schafft Vertrauen und erhöht die Öffnungsrate. Eine zu diesem Thema durchgeführte Studie kann unter https://bit.ly/OMRReturnpath eingesehen werden.
Die einzige Möglichkeit, um dieses Herausfiltern zu umgehen und eine Zustellung in die Inbox des Nutzers zu gewährleisten, liegt darin, den Empfänger zu einer aktiven Verschiebung in die Inbox zu bringen. Zusätzlich kann die Bitte, den Absender als „sicher“ zu markieren oder in die Kontaktliste aufzunehmen, die Zustellbarkeit verbessern. Dieser Hinweis kann direkt in der Willkommensmail oder am Ende einer E-Mail platziert werden.