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    Was ist E-Mail Marketing
    | | 6 min

    Was ist E-Mail Marketing?

    Im Zuge der Digitalisierung erweitern sich die Kommunikationswege zwischen Unternehmen und Kunden, wobei E-Mail-Marketing neben Social Media eine zentrale Rolle einnimmt. Mit seinem hohen ROI ist es essentiell für zielgerichtete und personalisierte Kommunikation, die Kunden direkt erreicht. Es unterstützt Unternehmen aller Arten und ist ein Schlüsselelement in Omnichannel-Strategien für anhaltenden Erfolg. Neue Technologien wie Messaging-Apps und KI-Chatbots bereichern das Spektrum digitaler Marketingstrategien, fördern Engagement und personalisierte Kundenerlebnisse. Im Zuge dieser Entwicklungen ist es für Unternehmen entscheidend, aktuelle Marketingtrends zu verfolgen und flexible Strategien zu entwickeln, die auf die dynamischen Präferenzen der Konsumenten eingehen.

    Die Grundlagen des E-Mail Marketings

    E-Mail-Marketing bleibt einer der effektivsten und anpassungsfähigsten Marketingkanäle, der eine beachtliche Reichweite erzielen kann. In einer Welt, in der fast jeder auf sozialen Netzwerken aktiv ist, bleibt die E-Mail ein universelles Kommunikationsmittel. Fast jeder Internetnutzer verfügt über mindestens eine E-Mail-Adresse und nutzt diese regelmässig. Die Zahl der E-Mail-Nutzer hat sich weiterhin positiv entwickelt: 2024 werden weltweit über 4,48 Milliarden E-Mail-Nutzer registriert, die täglich über 347 Milliarden E-Mails versendeten. Diese Zahlen verdeutlichen, dass trotz der Vielfalt an Kommunikationswegen E-Mails weiterhin ein zentrales Element der digitalen Kommunikation bleiben.

    E-Mail-Marketing erweist sich sowohl im B2C-Bereich als auch im B2B-Segment als effektiv. Im B2C-Bereich pflegt es direkte Beziehungen zu Endkunden. Im B2B-Bereich unterstützt es Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen. Seine Stärke liegt in der hohen Profitabilität für die Neukundengewinnung und Umsatzsteigerung bei Bestandskunden. Der Tausend-Kontakt-Preis (TKP) im E-Mail-Marketing ist üblicherweise günstiger als bei vielen anderen Werbeformen, was es zu einem kosteneffizienten Werkzeug für Unternehmen macht, um ihre Marktposition zu festigen und wettbewerbsfähig zu bleiben.

    Die fortschreitende Digitalisierung und die Verfügbarkeit fortschrittlicher Marketingtechnologien haben die Landschaft des E-Mail-Marketings weiterentwickelt. Personalisierung und Automatisierung sind zu Schlüsselelementen erfolgreicher E-Mail-Kampagnen geworden. Unternehmen, die massgeschneiderte Inhalte basierend auf dem Verhalten und den Präferenzen ihrer Nutzer erstellen, erzielen signifikant höhere Engagement-Raten. Darüber hinaus ermöglicht die Integration von E-Mail-Marketing in Omnichannel-Strategien eine nahtlose und kohärente Nutzererfahrung über verschiedene Plattformen und Berührungspunkte hinweg.

    Grundlage des E-Mail-Marketings: Kundendaten

    Eine essentielle Voraussetzung für effektives E-Mail-Marketing ist das Vorhandensein entsprechender Kundendaten, insbesondere E-Mail-Adressen. Ohne diese Daten kann keine gezielte Kommunikation mit Bestands- und potenziellen Neukunden erfolgen. E-Mail-Marketing ermöglicht eine direktere und persönlichere Ansprache als die breitgefächerte Kommunikation auf Social Media Plattformen.

    Die Qualität des vorhandenen Datenpools ist entscheidend für den Erfolg von E-Mail-Marketingkampagnen. Daten müssen nicht nur vollständig und fehlerfrei sein, sondern auch den aktuellen Datenschutzbestimmungen entsprechen. Die Integration und Aufbereitung von Datensätzen aus verschiedenen Unternehmensbereichen wie Vertrieb, Kundenservice, Newsletter-Abonnements und Online-Shop erfordert eine sorgfältige Prüfung. Es ist essentiell, die Herkunft der Daten zu verifizieren und sicherzustellen, dass ihre Nutzung für Werbemassnahmen rechtlich zulässig ist.

    Seit der Einführung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in der EU und ähnlicher Regelungen weltweit müssen Unternehmen beweisen, dass sie die Zustimmung zur Nutzung von Kundendaten für E-Mail-Marketing eingeholt haben. Dies beinhaltet die rechtliche Überprüfung sowie das Einrichten von Prozessen zur Einholung und Verwaltung von Einwilligungen und zum Schutz der Nutzerprivatsphäre.

    Sobald die rechtlichen Rahmenbedingungen geklärt sind, kann mit der strategischen Aufbereitung und Segmentierung der Datensätze begonnen werden. Diese Massnahmen sind entscheidend, um E-Mail-Kampagnen zu entwickeln, die personalisiert und zielgerichtet sind. Sie müssen den Interessen der Empfänger gerecht werden und gleichzeitig Datenschutzbestimmungen einhalten.

    Möglichkeiten der Datenaufbereitung

    Die sorgfältige Aufbereitung des Datenpools ist entscheidend für die Effektivität von E-Mail-Marketingkampagnen. Korrekte E-Mail-Adressen sind das Fundament jeder erfolgreichen Kampagne. Ungültige oder fehlerhafte Adressen können ein gut konzipiertes Marketingkonzept zunichte machen, indem sie die Zustellbarkeit und damit die Kontaktaufnahme beeinträchtigen.

    Während die manuelle Überprüfung der Datenqualität in kleinen Datenmengen machbar ist, erfordern grössere Datenbanken den Einsatz von fortschrittlicheren Methoden. Automatisierte Tools und Softwarelösungen können dabei helfen, typische Fehler wie Zeichendreher oder das Fehlen des @-Zeichens effizient zu identifizieren und zu korrigieren. Darüber hinaus ermöglichen sie eine tiefgreifende Analyse und Bereinigung der Daten, die manuell kaum zu bewältigen wäre.

    Die Personalisierung der Ansprache, basierend auf dem Geschlecht oder anderen demografischen Merkmalen, kann die Relevanz und Effektivität von E-Mail-Kampagnen erheblich steigern. Moderne Datenanreicherungstechniken, einschliesslich KI-basierter Algorithmen, können vorhandene Datensätze um fehlende Informationen ergänzen, um eine personalisierte Kommunikation zu ermöglichen. Diese Technologien können weit über einfache Geschlechtszuweisungen hinausgehen und umfassende Kundenprofile erstellen, die eine noch zielgerichtetere Ansprache erlauben.

    Die Pflege des Datenpools umfasst auch das Entfernen inaktiver Kontakte. Inaktive Abonnenten, die lange nicht reagiert haben, beeinträchtigen die Leistung von E-Mail-Kampagnen. Es ist wichtig, sie regelmässig zu erkennen und aus der Datenbank zu entfernen. Dies verbessert nicht nur die Zustellbarkeitsrate, sondern auch die Gesamteffektivität der Kampagnen.

    Zusätzlich spielt die Einhaltung von Datenschutzbestimmungen eine zentrale Rolle bei der Datenaufbereitung. Die Verwendung von E-Mail-Marketing-Tools, die die Einhaltung dieser Vorschriften unterstützen und erleichtern, ist unerlässlich. Ein sauberer, sorgfältig segmentierter und den Datenschutzbestimmungen entsprechender Verteiler erschliesst das gesamte Potenzial des E-Mail-Marketings und erhält gleichzeitig das Vertrauen der Kunden.

    Ziel des E-Mail-Marketings

    Das E-Mail-Marketing verfolgt primär zwei wesentliche Ziele: die Steigerung des Umsatzes und die Erhöhung des Engagements. Diese Ziele lassen sich durch den Einsatz zielgerichteter E-Mails erreichen. Dabei geht es um die Promotion neuer Produkte und Angebote oder um die Förderung der Interaktion mit Inhalten und Diensten.

    • Umsatzsteigerung: E-Mails sind ein wirkungsvolles Instrument, um direkt auf neue Produkte oder Sonderaktionen aufmerksam zu machen. Die personalisierte Ansprache basierend auf vorherigen Kaufmustern oder Interessen kann die Relevanz für den Empfänger erhöhen und somit die Konversionsrate verbessern. Moderne Analysetools und die Verknüpfung von E-Mail-Software mit Shop-Systemen erlauben das Versenden personalisierter Angebote, die sich am individuellen Kaufverhalten der Kunden orientieren.
    • Engagement-Erhöhung: E-Mail-Marketing ist für Content-Anbieter und SaaS-Unternehmen essentiell, um Interaktionen zu erhöhen und die Markenbindung zu stärken. Zielgerichteter Content, angepasst an Interessen und Verhalten der Nutzer, erweitert die Reichweite und vertieft die Nutzerbindung.

    Für eine effektive Umsetzung dieser Ziele ist eine umfangreiche Datenbasis unerlässlich. Zusätzlich zu E-Mail-Adressen benötigt man detaillierte Daten zum Kaufverhalten, den Interessen und der Markeninteraktion, um eine individuelle und effektive Kommunikation zu ermöglichen.

    1. Szenario

    Ziel ist es, den Umsatz durch gezielte und personalisierte Produktangebote zu steigern. Moderne E-Mail-Marketing-Strategien nutzen hierfür detaillierte Datenanalysen, um Einblicke in das Kundenverhalten zu gewinnen. Neben Grunddaten wie Bestellhäufigkeit und durchschnittlichem Bestellwert sind auch fortgeschrittene Informationen wichtig. Dazu zählen Produktpräferenzen, Reaktionen auf Kampagnen und Engagement über verschiedene Kanäle. Machine Learning und KI-Tools erkennen Kaufmuster und prognostizieren mögliche Produktinteressen. Die Verknüpfung von E-Mail-Marketing mit CRM- und Shop-Systemen ermöglicht es, basierend auf diesen Daten massgeschneiderte Angebote zu machen, die die Konversionsraten deutlich steigern.

    2. Szenario

    Hier konzentriert sich die Strategie darauf, die Kundenbindung durch personalisierte Gutscheine oder Angebote zu stärken, etwa anlässlich von Geburtstagen oder als Anerkennung der Treue. Die Herausforderung besteht darin, relevante Daten wie Geburtsdaten und Jubiläen der Kundenbeziehung effektiv zu nutzen. Automatisierte E-Mail-Marketing-Systeme erkennen solche Ereignisse und versenden automatisch angepasste Nachrichten. Diese drücken nicht nur die Wertschätzung des Unternehmens aus, sondern festigen auch die Bindung zur Marke. Die Personalisierung geht dabei über einfache Geburtstagswünsche hinaus und beinhaltet Angebote, die auf den individuellen Präferenzen und dem bisherigen Kaufverhalten basieren.

    3. Szenario

    Ziel ist es, das Engagement durch eine direkte und relevante Ansprache mit für den Kunden interessanten Inhalten zu steigern. Die Strategie hängt stark vom Geschäftsmodell und den spezifischen Kundeninteressen ab:

    Content-Websites:

    • Analyse des Nutzerverhaltens, um Interessen für bestimmte Themen, Kategorien oder Autoren zu identifizieren.
    • Einsatz von E-Mail-Segmentierung, um Nutzer basierend auf ihren Vorlieben mit massgeschneidertem Content zu versorgen.

    SaaS-Anbieter (Software as a Service):

    • Nutzung von Daten über das Nutzungsverhalten, um Kunden über nützliche Funktionen oder ungenutzte Dienste zu informieren.
    • Personalisierte E-Mail-Kampagnen, die auf die Steigerung der Produktverwendung und den Mehrwert für den Kunden abzielen.

    App-Game-Anbieter:

    • Analyse der durchschnittlichen Spieldauer pro Woche und der Spieleraktivität, um Engagement und Vorlieben zu verstehen.
    • Einsatz von personalisierten Empfehlungen oder Angeboten, die auf dem Spielverhalten basieren, um die Bindung zu erhöhen und weitere Käufe anzuregen.

    Die Herausforderung liegt darin, die Nutzer genau zu verstehen und dieses Wissen einzusetzen, um mit E-Mail-Kommunikation echten Mehrwert zu schaffen. Fortgeschrittene Segmentierung und automatisierte Trigger-basierte E-Mails sind Schlüsselstrategien, um Nutzer basierend auf ihrem Verhalten und ihren Präferenzen gezielt anzusprechen.

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