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    Generation Z und Online Marketing
    | | 5 min

    Wieso ist Gen Z wichtig für das Online Marketing?

    Kurze Aufmerksamkeitsspanne, süchtig nach Social Media, oberflächlich – über die auch als „Zoomers“ bezeichnete junge Generation gibt es zahlreiche Vorurteile. Ein genauer Blick zeigt jedoch: Gen Z ist besser als ihr Ruf.

    Wer Jugendliche und junge Erwachsene aus seiner digitalen Marketingstrategie ausklammert, verschenkt wertvolles Potenzial. Was genau Gen Z ausmacht und welche Chancen sie für das Online Marketing von Unternehmen bietet, verrät dieser Beitrag.

    Was macht die Generation Z aus?

    Die Generation Z umfasst Personen, die zwischen 1995 und Mitte der 2000er geboren wurden. Sie können sich nicht an die Zeit vor dem Internet erinnern und gelten als „Digital Natives“.

    Social Media und Gen Z sind untrennbar miteinander verbunden. Laut Studien verbringen junge Erwachsene mindestens zwei Stunden pro Tag in den sozialen Netzwerken.

    Neben den Internetgewohnheiten sind in Bezug auf das Marketing vor allem die Interessen, Prioritäten und Moralvorstellungen der Generation Z relevant. Und diese sind deutlich weniger oberflächlich als angenommen.

    Über diese Werte definiert sich Gen Z:

    • Authentizität
    • Individualismus
    • soziales Engagement
    • Zielstrebigkeit
    • Inklusion
    • Sicherheit

    Das „Leben für und auf Social Media“ wirkt sich auf das Selbstbild der Heranwachsenden aus. Dadurch legen Zoomers verstärkt Wert darauf, gesellschaftlich anerkannt und wahrgenommen zu werden.

    Drei gute Gründe, Gen Z in die Online Marketing Strategie einzubeziehen

    Eine weitere Zielgruppe erobern, ohne die Markenidentität aufzugeben – dieser Balanceakt erfordert Feingefühl. Die folgenden Aspekte zeigen, warum sich die Mühe im Falle der jungen Generation lohnt.

    1. Zunehmende Kaufkraft

    Bei Millennials standen Freiheit, Selbstverwirklichung und eine vorteilhafte Work-Life-Balance im Vordergrund. Gen Z begegnet dem zunehmenden Leistungsdruck mit einem hohen Mass an Ehrgeiz. Parallel erleichtern moderne, ortsunabhängige und kostengünstige Angebote den Zugang zu höherer Bildung. In naher Zukunft wird all dies den Heranwachsenden von heute ein gehobenes Einkommen bescheren – mit entsprechend starker Kaufkraft.

    2. Konstanter Austausch untereinander

    Meinungen, Erfahrungen, Interessen – dies sind drei der Dinge, die Zoomers täglich miteinander teilen. Werbetreibende können dies im Rahmen des Online Marketings für sich nutzen.

    Gerät eine Marke in die Gunst junger Zielkunden, fungieren diese aufgrund ihrer Mitteilungsbereitschaft als Multiplikatoren. Im Idealfall geht die Kampagne viral, was die Reichweite der Marketingbotschaft zusätzlich erhöht – kostenlos und ohne Mehraufwand.

    Gen Z ist durch ihr Verlangen nach glaubwürdigen Testimonials äusserst empfänglich für Influencer Marketing und andere zeitgemässe Ansätze. So haben Unternehmen die Möglichkeit, ihre Produkte oder Dienstleistungen auf eine neue, wirkungsvollere Weise zu präsentieren.

    3. Offenheit gegenüber Neuem

    Das digitale Marketing unterliegt einem stetigen Wandel, den nicht jede Zielgruppe reibungslos mitmacht. Bei der jungen Zielgruppe ist dies anders.

    Sich neuen Kommunikationswegen schnell anzupassen, ist der Generation Z in die Wiege gelegt. Kreativen Ideen sowie multimedialem Content steht sie offen und mit gesteigertem Interesse gegenüber.

    Für Werbetreibende und Digital Marketing Agenturen bietet dies einen sicheren Rahmen, um unkonventionelle Konzepte und innovative Technologien zu testen.

    Ein schneller Guide, um eine junge Zielgruppe zu überzeugen

    Wie bei jeder guten Marketingstrategie kommt es im Austausch mit der „TikTok-Generation“ auf die Details an. Hier ein kurzer Leitfaden:

    • Die richtigen Kanäle nutzen: Zoomers sind auf mehreren Kanälen gleichzeitig aktiv, vorwiegend auf TikTok, YouTube und Instagram. Facebook spielt weniger eine Rolle.
    • Auf emotionale Signale setzen: Storytelling ist bei der Ansprache junger Zielkunden hilfreich, um sich aus der Masse an Reizen im Internet hervorzuheben und im Gedächtnis zu bleiben.
    • Für etwas einstehen: Jüngere Kunden sind kaufwilliger, wenn die Marke ihre Moralvorstellungen teilt. Zu den wichtigsten Themen der Gen Z gehören Nachhaltigkeit und Klimaschutz.
    • Auf Inklusion achten: Die aktuelle Jugend legt Wert auf differenzierte Marketinginhalte, die jede Person einbeziehen – unabhängig vom Geschlecht, von der Religion, der ethnischen Zugehörigkeit oder der sexuellen Identität.
    • Auf den Punkt kommen: Laut Untersuchungen beträgt die Aufmerksamkeitsspanne von Gen Z rund acht Sekunden. Umso wichtiger ist es, die Werbebotschaft in leicht verdauliche Happen zu verpacken – sogenannter snackable Content.

    Typische Fehler im Umgang mit Gen Z vermeiden: Tipps einer Digital Marketing Agentur

    „Wer seine Zielgruppe kennt und versteht, kann erfolgreiches Online Marketing betreiben“ – diese Grundregel dürfte mittlerweile jeder Marketer und Werbetreibende kennen. ONELINE stellt die häufigsten Gründe vor, aus denen Marketingkonzepte für Gen Z scheitern.

    Die falsche Sprache sprechen

    Zu den grössten Herausforderungen beim Online Marketing für Gen Z gehört, den Inhalt passend abzustimmen. Die Sprache der jungen Generation verändert sich fortlaufend und ist für Erwachsene schwer nachzuahmen.

    Möglichst viele Jugendwörter aneinander zu reihen, ist wenig zielführend. Entscheidender als der genaue Wortlaut ist ohnehin der Ton der Marketingbotschaft. Dieser sollte individuell, nahbar und glaubwürdig sein.

    Widersprüchlich handeln

    Im Zeitalter der Digitalisierung steht Konsumenten eine Vielzahl an Informationen über einen Anbieter aus verschiedenen Quellen zur Verfügung. So erfahren sie schnell, wenn Marketingbotschaft und Leitbild des Unternehmens nicht zusammenpassen.

    Nimmt Gen Z eine Marke als nicht authentisch wahr, macht dies über Social Media schnell die Runde. Für Werbetreibende mit junger Zielgruppe ist eine in sich stimmige Aussenwirkung besonders wichtig.

    Kurzfristig planen

    Die Offenheit von Heranwachsenden gegenüber Neuem ist für Werbetreibende eine grosse Chance – und eine Herausforderung.

    Im Gegensatz zu älteren Zielgruppen orientieren sich Zoomers stark an aktuellen Trends. Wer seine Strategie für das Online Marketing entsprechend flexibel gestaltet, kann mit dem Tempo der jungen Generation mithalten.

    Hohe Ansprüche treffen auf enormes Marketingpotenzial

    Individualität, Glaubwürdigkeit, Kreativität – was Gen Z sich selbst auferlegt, verlangt sie auch Unternehmen ab. Für Werbetreibende lohnt es sich, ihre Marketingstrategie unter Berücksichtigung dieser Werte zu optimieren. Wer der gehobenen Erwartungshaltung der jungen Generation entspricht, sichert sich eine gut vernetzte Zielgruppe mit steigender Kaufkraft.

    Das Online Marketing erfolgreich auf Gen Z auszurichten, erfordert Fingerspitzengefühl und Know-how. Als erfahrene Digital Marketing Agentur hilft ONELINE Partnern aller Branchen und jeder Grösse, zielgerichtet und nachhaltig zur jungen Generation durchzudringen.

    Fazit

    Die Generation Z ist weit mehr als nur eine digital vernetzte Zielgruppe mit kurzer Aufmerksamkeitsspanne – sie ist eine treibende Kraft im modernen Online Marketing. Mit einer zunehmenden Kaufkraft, einer hohen Mitteilungsfreudigkeit und einer ausgeprägten Offenheit für neue Technologien bietet sie Unternehmen enormes Potenzial.

    Um diese junge Generation erfolgreich anzusprechen, müssen Marken auf Authentizität, soziale Verantwortung und innovative Ansätze setzen. Storytelling, Inklusion und die richtigen Plattformen spielen dabei eine entscheidende Rolle. Gleichzeitig sollten typische Fehler wie unpassende Sprache oder Widersprüchlichkeit im Markenauftritt vermieden werden.

    Unternehmen, die Gen Z ernst nehmen und sich auf ihre Werte und Erwartungen einlassen, sichern sich nicht nur ihre Aufmerksamkeit, sondern auch langfristige Kundenbeziehungen. Wer in der digitalen Welt bestehen will, kommt an dieser Generation nicht vorbei – und wer sie richtig versteht, hat die Chance, ihr volles Marketingpotenzial zu entfalten.

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