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    Google Suchmaschine auf Mobile
    | | 6 min

    Wie hat sich Google über die Jahre entwickelt?

    Die Suchmaschine Google existiert seit mehr als 20 Jahren. Zwei Jahrzehnte sind für ein Internetunternehmen eine beachtenswerte Leistung. Allerdings verdankt die Suchmaschine ihre langjährige Existenz ihren permanenten Änderungen und Anpassungen. Die Darstellung der Startseite fungiert als wichtiger Erfolgsfaktor. Auch wenn sich Google über die Jahre hinweg stark weiterentwickelt hat, dominiert weiterhin ein wichtiges Detail: Die Startseite von Google ist nutzerfreundlich, unkompliziert und zeitgemäss. Das Suchfeld befindet sich seit jeher im Zentrum der Seite – daran wird sich auch nichts ändern. Doch welche Änderungen führte Google im Laufe seiner langjährigen, erfolgreichen Existenz durch? ONELINE stellt die Besonderheiten der letzten Jahre dar. Eines vorweg: Änderungen fungieren in der Welt des Internets als notwendige Bedingung für die Existenz des jeweiligen Unternehmens. Dies gilt auch im Bereich SEO.

    Geniesst Google einen Monopol-Status?

    88 Prozent sämtlicher Suchanfragen finden über Google statt, obwohl noch andere Suchmaschinen wie Bing, Yahoo oder Ecosia existieren. Die Popularität Googles hängt mit den Standardverträgen, die das Unternehmen mit zahlreichen Software- und Telefonherstellern geschlossen hat, zusammen. Zudem hat Google durch stetige Innovationen wie KI-gestützte Suchtechnologien und die Verbesserung seiner Algorithmen seine Marktposition weiter gefestigt. Eine grosse Mehrheit akzeptiert die Suchmaschine, ohne sich je zu fragen, ob Google tatsächlich brauchbare Informationen liefert. Es existieren zwar Hinweise, die belegen, ob eine Seite sicher ist. Dazu zählt beispielsweise das Schloss links oben neben der Web-Adresse. Dennoch erhalten Leser keine Auskunft darüber, ob die gelieferten Inhalte ihren Anforderungen entsprechen. Google vermittelt lediglich den Eindruck, die beste Suchmaschine zu sein. Kostenlos, schnell und einfach. Das kommt bei den Nutzern immer gut an. Und Rivalen wie Bing, Yahoo oder Ecosia verfügen nicht über dieselbe Anzahl an Informationen, um mit Google mitzuhalten. Das ist ein grosser Nachteil im heutigen Technologiezeitalter, in dem SEO und Informationen eine zentrale Schlüsselrolle spielen.

    Ecosia verfügt zwar über einen geringeren Informationsanteil, aber dafür helfen Nutzer mit jeder Suche bei der Aufforstung von Wäldern. User, die diese umweltfreundliche Suchmaschine bevorzugen, wirken beim Pflanzen von Bäumen in den unwirtlichsten Gebieten der Erde mit. Auch wenn andere Internetdienste wie Ecosia zu einer Steigerung der Nachhaltigkeit beitragen, setzen sie sich nicht gegen Google durch. In Online-Synonymwörterbüchern agiert Google sogar als Synonym für den Begriff Suchmaschine. Webdesigner und Unternehmen, die sich mit der Suchmaschinenoptimierung befassen, passen sich somit gezielt den Anforderungen des Internetdienstes an. SEO ist die englische Abkürzung für Search Engine Optimization (Suchmaschinenoptimierung). Google geniesst nicht nur dank der zahlreichen Verträge mit Computer-, Tablet- oder Smartphoneherstellern einen Monopolstatus. Sondern auch, weil der Internetriese die meisten Informationen enthält. Doch das bedeutet noch lange nicht, dass der Informationsgehalt hochwertig ist.

    Warum sich Unternehmen auf die Suchmaschinenoptimierung fokussieren

    Prozentuale Klickwahrscheinlichkeit von Ranking 1 - 100

    Unternehmen und private Webseitenbetreiber kommen mit SEO in Kontakt, denn sie möchten in Bezug auf ihre Thematik gefunden werden. Am besten unter den Top 3 der organischen Treffer. Die meisten Nutzer scrollen nicht weiter. Deshalb spielt SEO eine wichtige Rolle für Webseitenbetreiber. Sie setzen sich mit den Rankingfaktoren von Google intensiv auseinander. Denn nur durch die richtige Optimierung können sie in den organischen Ergebnissen sichtbar bleiben und von der Zielgruppe wahrgenommen werden. Betriebe, Verbände oder Einzelunternehmer passen ihre Internetauftritte an die Ranking-Faktoren von Google an. ONELINE, Ihre analytische SEO Agentur unterstützt euch bei der Suchmaschinenoptimierung gerne.

    In den letzten Jahren fanden in dieser Hinsicht zahlreiche Änderungen statt. Nicht nur die bereitgestellten Informationen haben sich verändert, sondern auch die Art der Suche. Das Stichwort lautet: Sprachsuche. Sie liefert den Beweis, weshalb Google bei den Nutzern so beliebt ist, ohne dass diese je die Qualität der bereitgestellten Informationen hinterfragen. Google ist super einfach, intuitiv und schnell. Und dennoch existieren sie – die Kritiker, die sich über diesen Giganten beschweren und seine Schwächen aufdecken.

     Lässt Google seine Nutzer im Stich?

    Wayback Machine lautet der Name des Verräters, der die unschönen Änderungen der Suchmaschinen der letzten Jahre gnadenlos aufdeckt. Google räumt Anzeigen einen grösseren Platz ein als den gewünschten organischen Suchergebnissen. Mit der Einführung generativer KI-Funktionen in die Suche im Jahr 2023 erhielt die Nutzererfahrung eine neue Dimension, indem umfassendere Antworten direkt angezeigt wurden – ein Vorteil für Nutzer, jedoch nicht ohne Kritik. Tragischerweise führen zahlreiche Internetauftritte erneut auf die eigene Webseite von Google. Nutzer landen bei Google Maps oder YouTube. Der Internetriese profitiert von dieser Vorgehensweise. Immerhin sammelt er dadurch weitere Daten und schaltet noch mehr Anzeigen. Dennoch leugnen Kritiker nicht, dass Google nach wie vor nützliche Ergebnisse liefert. Ausserdem gehören die Betriebsangehörigen zu den kreativsten Köpfen weltweit. Innovation ist ihr tägliches Brot: Mehr als 3.000 Verbesserungen pro Jahr setzt Google um.

    Die Kamerasuche gehört zu den Besserungen, die ein hohes Ansehen bei den Usern geniesst. Dennoch steckt ein Fünkchen Wahrheit in der Behauptung: Google beerdigt optimale Ergebnisse, wenn sich das finanziell auszahlt. In dieser Hinsicht verhält sich das Internetunternehmen wie ein Versicherungsvertreter, der eine Versicherung verkauft, um eine Provision zu kassieren. Obwohl er weiss, dass diese bei seinen Klienten nicht greift.

    Im Jahre 2000 mussten Nutzer nicht weit nach unten scrollen, wenn sie beispielsweise den Begriff Damenhose in das Suchfeld eintippten. Das erste Ergebnis entsprach der Suchanforderung. Ferner handelte es sich dabei um ein unbezahltes Suchergebnis. 2013 sah das schon anders aus: das unbezahlte Ergebnis befand sich weiter unten und nicht mehr an erster Stelle. 2020 sieht im Vergleich zu 2000 wie ein Untergang aus: Nutzer müssen noch weiter nach unten scrollen, um ihr bevorzugtes Ergebnis anzuklicken. Dieses Jahr gewinnen bezahlte Anzeige und Shoppingergebnisse, die sich auf der rechten Seite befinden.

    Experten, die sich mit der Änderung der Suchmaschine befassen, haben analysiert, wie weit unterhalb des Suchfeldes die Antworten landen. Bei 375 Pixeln unter der Seite lag der Suchergebnislink. Dank der zahlreichen, bezahlten Anzeigen hat sich das im Laufe der Zeit verändert. 2020 dient als Beweis für diese Änderung, denn da liegt der Wert bei 616 Pixeln. Obwohl die genannten Änderungen Nachteile enthalten, behauptet Google felsenfest: “Anzeigen schalten wir nur dann, wenn wir das Gefühl haben, dass der User von den Ads profitiert.” 2004 bestand das Ziel darin, Nutzer aus Google hinauszubegleiten und sie stattdessen zu ihrer gesuchten Seite zu führen. Mittlerweile hat sich die Vorgehensweise geändert. Die blauen Links sind zwar weiterhin präsent, doch Google hat begonnen, direkte Antworten und Inhalte in den Suchergebnissen zu priorisieren, wie etwa durch generative KI und die Integration eigener Dienste. Diese erhöhen den Bequemlichkeitsfaktor und stehen als erste organische Position auf der SERP. Featured Snippets lautet der Name dieser Informationsquellen.

    Google verweist auf sich selbst und verursacht dadurch Interessenkonflikte

    Bei zahlreichen Suchanfragen antwortet Google mit YouTube-Videos oder Google Maps. Prinzipiell spricht nichts dagegen. Doch User finden diese Antworten nicht immer hilfreich. Deshalb erweist sich die finanzielle Motivation, die Google aufweist, um Nutzer davon abzuhalten, andere Quellen anzuklicken, als konfliktbehaftet. Die Anzeigeneinnahmen von Google Ads der Suchmaschine sind auf den eigenen Seiten fünfmal so hoch, als wenn die Ads auf anderen Seiten auftauchen. Dieser Interessenkonflikt motiviert User zu “falschen” Entscheidungen. Zusätzlich verstärken generative KI-Funktionen, die Google 2023 eingeführt hat, diesen Konflikt, indem sie Nutzern Antworten direkt in den Suchergebnissen anzeigen und den Bedarf, andere Websites zu besuchen, weiter reduzieren.

    Das trifft zu, wenn Nutzer auf der Suche nach einem Arzt sind. Google bevorzugt in dieser Hinsicht stets seine Seiten, obwohl andere bessere Ergebnisse mit einer höheren Bewertungsanzahl liefern. Patienten ist in der Regel eine Arztpraxis, die mehr als 300 gute Rezensionen hat, lieber als eine, die lediglich zehn Bewertungen aufweist. Google bevorzugt jedoch stets seine eigene Seite. Das Beispiel zeigt eine geringe Objektivität gegenüber den Nutzern des Unternehmens. Experten bezeichnen dieses Phänomen als “bevorzugte Suche”. Allerdings widersprechen Führungskräfte von Google vehement dieser Behauptung. Ihrer Ansicht nach liefert die Suchmaschine nach wie vor wichtige und wertvolle Ergebnisse. Die Annahme, dass die Webseiten mit einer höheren Anzahl an Bewertungen einen besseren Status geniessen, sei schlichtweg falsch.

    Fazit

    Google hat sich seit seiner Existenz vielfach verändert. Das gilt insbesondere für die Suchergebnisse. Dennoch befürwortet eine grosse Mehrheit den Nutzen der Suchmaschine. Sowohl die Interessenkonflikte als auch die bevorzugte Suche stehen im Hintergrund. Google agiert als schneller Berater, der auf zahlreiche Fragen nahezu unendlich viele Antworten liefert. Die Tatsache, dass sich Anzeigen auf der Bildfläche breitmachen, ist von einer geringeren Bedeutung. Auch die Monopolstellung des Unternehmens geht darauf zurück, dass Google die meisten Informationen bereitstellt. Ausserdem verbessert der Dienstleister stets seine SEO-Massnahmen. Google ist darauf erpicht, seinen Nutzern innerhalb von Sekunden, die bestmöglichen Antworten zu liefern. Die Sprachsuche bewerten User als sinnvolle und zeitsparende Erweiterung. Aus diesem Grund lautet die Antwort auf die Frage, ob Google seine Nutzer im Stich lässt: Nein. Lediglich an dem Interessenkonflikt, der daraus entsteht, dass die Suchmaschine des Öfteren auf sich selbst verweist, sollte gearbeitet werden.

    Unternehmen, die auffindbar sein wollen, sind jedoch dazu gezwungen, ihre SEO-Massnahmen an die Anforderungen von Google anzupassen. Als Beispiel für die Notwendigkeit der Anpassungsmassnahme eignet sich Local SEO. Firmen, die diese Box, welche Adresse, Telefon, Öffnungszeiten und Bewertungen enthält, vernachlässigen, ignorieren und nicht erstellen, verlieren den Kampf gegen die Konkurrenz. Denn Local SEO erfreut sich bei den Nutzern einer grossen Beliebtheit. Die Box liefert Informationen über das nächstgelegene Unternehmen. Nutzer bewerten diese Entwicklung als positiv. Local SEO sowie die Sprachsuche fungieren als Beweise für eine willkommene Erweiterung der Suchmöglichkeiten.

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