Umfragen beantworten als digitale Geschäftsidee: Vielfältige Möglichkeiten, aber relativ geringe Verdienste
Tatsächlich lässt sich mit der Beantwortung von Umfragen Geld verdienen. Je nach Aufwand und Frequenz der Bearbeitung entsprechender Erhebungen sind hier vor allem Zuverdienste möglich. Damit richtet sich diese digitale Geschäftsidee vor allem an Freiberufler oder auch Arbeitnehmer, die sich ein Nebeneinkommen aufbauen möchten.
Das geschieht dann normalerweise über spezialisierte Plattformen im Internet. Dort meldet man sich an und bekommt daraufhin Zugang zu Umfragen, die genau zu den eigenen Interessen oder beruflichen bzw. fachbezogenen Erfahrungen passen. Entscheider Club, Marketagent, Ampuls.ch, Ask GFK Schweiz, Opinio Helvetia, Mobrog und Atta Poll sind grosse, vielgenutzte Adressen.
Wie ist der Markt für Umfragen?
Echte, ehrliche Meinungen sind Unternehmen überaus wichtig! Zwar hat die Umfrage als Mittel für das Einholen von Informationen über Erfahrungen und Erwartungen im Zusammenhang mit Waren oder Dienstleistungen verglichen zu modernen digitalen Monitoring- und Analysemöglichkeiten mitunter einen etwas angestaubten Ruf. Sie wird ihrem Zweck aber nach wie vor absolut gerecht.
Mithilfe solcher Erhebungen können Unternehmen sehr unmittelbare und idealerweise echte, ehrliche Einstellungen von ihren Zielgruppen gegenüber ihren Angeboten bekommen. Entsprechende Daten sind in Zeiten, in denen es immer wichtiger wird, eine rundum gute User- bzw. Customer-Experience zu gewährleisten, überaus hilfreich. Die meisten modernen Zielgruppenanalysen oder Tracking-Methoden lassen nur Vermutungen darüber zu, was die (potenzielle) Käuferschaft über die eigenen Produkte denkt. Echte Kundenmeinungen aus Umfragen verschaffen dagegen ein sehr viel direkteres und belastbareres Bild der Lage.
Neben messbaren und zielgerichteten Informationen ist nicht zu verachten, dass sich (eventuelle) Kunden, die an einer Befragung teilnehmen und bei denen sich auch sonst unternehmensseitig nach Meinungen erkundigt wird, verstanden fühlen. Optimalerweise sehen sie ihre Anregungen in der jeweiligen Geschäftsentwicklung – vor allem in den betreffenden Angeboten – berücksichtigt. Das fördert sowohl die Kundengewinnung als auch die langfristige –bindung.
Demnach werden Woche für Woche und Tag für Tag viele Umfragen unterschiedlichster Kategorien auf den grossen Plattformen geschaltet. Für Freiberufler bedeutet das eine Menge Potenzial, Geld zu verdienen.
Wie lässt sich mit der Umfragen-Idee Geld verdienen?
Wer mit Umfragen Geld verdient, tut dies – wie eingangs bereits angesprochen – normalerweise über spezifische Online-Portale.
Hier schalten Unternehmen mit wenig Aufwand Erhebungen, mit denen sie häufig ihre Marktforschungs- bzw. Produktoptimierungs- oder Qualitätssicherungsmassnahmen unterstützen. Befragungen können aber auch in vielfältigen anderen Segmenten aufgestellt werden – wie etwa im Umweltschutz. Ebenso einfach wird es den Usern gemacht, ihre Meinung abzugeben. Nach einer Anmeldung bekommen Teilnehmer passende Umfragen mitunter sogar per Mail bereitgestellt.
Die Bezahlung richtet sich gemeinhin vor allem nach dem Aufwand, der für die Beantwortung der jeweiligen Fragen zu leisten ist. Manch schnelle Auswertung bringt lediglich einige Rappen, andere können zehn oder sogar mehr Schweizer Franken als Lohn verschaffen. Oftmals wird der Verdienst nicht direkt, sondern über ein Punktesystem vermittelt: Zum Beispiel können 3.000 Umfragepunkte 30 Franken entsprechen.
Fleissige Umfrageteilnehmer nehmen 300 bis 400 Franken im Monat ein. Es geht mit erhöhtem Einsatz und einer guten Vorbereitung natürlich auch mehr. Generell eignet sich diese Business-Idee aber eher für ein Zubrot als dafür, von ihr zu leben.
Welche Voraussetzungen sind für eine erfolgreiche Umsetzung der Umfragen-Idee wichtig?
Für die Teilnahme an bezahlten Online-Umfragen müssen Interessierte im Vorfeld keine grösseren Vorbereitungen treffen. Auch spezielle Qualifikationen sind im einfachsten Fall nicht erforderlich.
Zunächst gilt es das oder die passenden Portale zur Beantwortung entsprechender Erhebungen herauszufiltern. Hier gibt es durchaus Unterschiede in den Bezahlsystemen, in den thematischen Ausrichtungen und einigen anderen Bereichen. Am besten verschafft man sich ganz zu Beginn einen breiten Überblick direkt bei den einzelnen Anbietern.
Wichtig ist es, im Zuge der Registrierung möglichst genaue Angaben zur eigenen Person zu machen. Das bezieht sich nicht nur auf Daten, die für rechtlich einwandfreie Voraussetzungen und die korrekte Abwicklung der Bezahlung nötig sind. Ebenso müssen in aller Regel die eigenen Interessen und Erfahrungen umfassend bzw. detailliert dargelegt werden.
Diese Informationen bilden nämlich meistens die Basis dafür, dass man für Umfragen in Erwägung gezogen wird, zu denen man wirklich zweckmässig beitragen kann. Das ist wiederum wichtig für die Anerkennung der Leistung und die letztliche Bezahlung.
Online Shop klassisch
Onlineshop als digitale Geschäftsidee: Effiziente Absatzchancen, aber oft grosser Wettbewerb
Der Aufbau eines Onlineshops ist die digitale Business-Idee schlechthin. Es bestehen zahlreiche Vertriebsmöglichkeiten bei zwei typischen Grundvoraussetzungen:
- Allgemein ergänzt ein Webshop entweder einen stationären Laden und bildet somit einen zusätzlichen Vertriebskanal.
- Oder er wird alleinstehend bzw. als Zentrum der Geschäftstätigkeit genutzt, wobei der gesamte Handel über ihn läuft.
In einem Onlineshop können sowohl physische Waren als auch Dienstleistungen an die Kundschaft gebracht werden. Er eignet sich für B2C- und ebenso für B2B-Verkäufe – je nach Unternehmensausrichtung.
Wie ist der Markt für Onlineshops?
In der Tat ist die Nutzung der Möglichkeiten des Online-Handels in vielen Geschäftsbereichen heute weniger ein Nice-to-have, sondern eher ein Must-have. Mit der immer stärkeren Integrierung des Internets in den Alltag verlagert sich auch das typische Einkaufsverhalten zunehmend in die Online-Welt. Das gilt sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Umfeld.
Während früher die Händler und deren Angebote im Mittelpunkt standen, rücken heute die Kunden und deren Wünsche bzw. Bedarfe mehr und mehr in den Fokus. Wer an einer Stelle nicht findet, was gesucht wird, kann sich online schnell anderswo orientieren. Durch die Gelegenheit, sich auf tausenden Online-Plattformen eine aussagekräftige Beratung zu holen und das betreffende Produkt gleich darauf im Web zu erwerben, entwickelt sich ein ganz neues Kundenselbstverständnis, dem nur noch online hinreichend nachzukommen ist. Dementsprechend gross ist die geschäftliche Bedeutung von Webshops und dementsprechend vielfältig gestalten sich die Chancen.
Bei all den möglichen Vorteilen ist aber auch zu beachten, dass es mittlerweile eine kaum zu beziffernde Menge an Onlineshops für alle erdenklichen Produkte gibt. In diesem Wettbewerb zu bestehen, ist alles andere als einfach und kann nur mit einer passenden Strategie gelingen.
Wie lässt sich mit der Onlineshop-Idee Geld verdienen?
Betreiber von Onlineshops verdienen selbstverständlich in erster Linie durch den Verkauf der jeweils angebotenen Produkte Geld. Darüber hinaus können sich längerfristig weitere Einnahmequellen ergeben. Vor allem Werbeplätze sind bei gut besuchten Mehrmarkenshops eine verlässliche Verdienstoption. Konzerne wie Amazon oder eBay haben zudem gezeigt, dass sich aus klugen E-Commerce-Konzepten sogar noch sehr viel mehr entwickeln kann – bis hin zu gigantischen und milliardenschweren Ökosystemen.
Sowohl für stationäre Händler als auch für reine E-Commerceler, die in das Online-Business einsteigen, bedeutet eine differenzierte Kalkulation von Preisen und Kosten das A und O für den finanziellen Erfolg. Eine realistische Preispolitik entscheidet darüber, ob ein Unternehmen langfristig profitabel im harten Wettbewerb des E-Commerce agieren kann.
Nicht wenige Online-Händler sind bei der Angebotssuche für die Erstellung eines Onlineshops überrascht: Das Shopsystem an sich, die Hosting-Kosten und die individuelle Entwicklung mit hinreichenden visuellen Merkmalen sowie Usability-Funktionen können schnell Kostenaufwände im fünfstelligen Bereich bedeuten.
Dieser hohe finanzielle Aufwand lohnt sich nur dann, wenn eine differenzierte Preiskalkulation für die angebotenen Waren oder Dienstleistungen vorausgesetzt ist. Wer seine Rechnung kontinuierlich überprüft und weiterentwickelt, kann schliesslich auch mit immer wieder vorkommenden marktrelevanten Preisanpassungen richtig umgehen und weiterhin profitabel wirtschaften.
Welche Voraussetzungen sind für eine erfolgreiche Umsetzung der Onlineshop-Idee wichtig?
Es ist sehr wichtig, den Onlineshop und das betreffende Projekt nicht als Baukasten mit statischen Prozessen zu betrachten. Der Shop sowie der dortige Vertrieb sollten als Teil des E-Commerce und einer entsprechenden Strategie behandelt werden. Der E-Commerce entwickelt sich auf mehreren Ebenen stetig weiter. Nur diejenigen, die diese Genese in ihrem Projekt optimal annehmen und umsetzen, können im oft harten Wettbewerb bestehen.
Vor allem die Erwartungen der Kunden sollten möglichst umfassend bedient werden. Das bezieht sich sowohl auf die Produktauswahl und die Preise als auch auf die Markendarstellung, das Design, die Usability und viele weitere typische Berührungspunkte. Wenn ein Shop nicht umfassend überzeugt, ist es sehr wahrscheinlich, dass sich Interessenten schnell bei der (wahrscheinlich grossen) Konkurrenz umsehen.
In Zusammenhang mit letzterem Punkt ist es zudem essenziell, Alleinstellungsmerkmale zu schaffen. Idealerweise bietet man Waren oder Dienstleistungen online an, die es sonst nirgendwo gibt. Damit bestehen die besten Chancen auf maximalen Erfolg. Leider sind solch einzigartige Geschäftsausrichtungen inzwischen relativ unwahrscheinlich. Es gibt fast nichts, was es online nicht zu kaufen gäbe. Dennoch kann sich ein Einstieg in das Business lohnen, wenn in einzelnen Bereichen – vom Sortiment bis hin zu den Versandoptionen – herausragende Mehrwerte geliefert werden.
Drop Shipping
Drop-Shipping als digitale Geschäftsidee: Relativ einfach als Warenvermittler online Geld verdienen
Das Drop-Shipping ist eine besondere Ausprägung des E-Commerce. Im Zuge dessen werden Waren praktisch vermittelt. Drop-Shipper schliessen in aller Regel Kooperationspartnerschaften mit Lieferanten und/oder Herstellern von Produkten ab und vertreiben diese dann über ihren eigenen Onlineshop, Marktplätze oder Social-Media-Kanäle.
Der Clou: Die angebotenen Artikel müssen nicht – wie es beim herkömmlichen Online-Handel der Fall ist – zunächst eingekauft, gelagert und dann selbst versendet werden. Sie verbleiben in den Lagern der Partner, bis es zu konkreten Käufen kommt. Diese versenden die Waren dann direkt an die Endkunden – ohne dass ein Umweg über den Drop-Shipper erfolgt.
Auf technischer Ebene sorgt eine spezielle Drop-Shipping-Software oder ein Add-on, das einem bekannten Shopsystem hinzugefügt werden kann, für einen unkomplizierten und schnellen Ablauf. Beim Verkauf über einen oder mehrere Marktplätze sind die Prozesse noch simpler. Diese Variante des Online-Handels ist somit hinsichtlich der Wertschöpfungskette die einfachste Geschäftsidee im E-Commerce.
Wie ist der Markt für Drop-Shipping?
In der Tat gibt es sehr viele Drop-Shipper: Stattliche 23 Prozent aller Online-Einkäufe sollen heute bereits auf der Basis von Drop-Shipping erfolgen. So legen es verschiedene Quellen in Statistiksammlungen nahe (unter anderem Shift4Shop). Das bedeutet selbstverständlich eine immense Konkurrenz. Der Wettbewerb ist im E-Commerce generell sehr gross, weshalb es – nicht nur beim Drop-Shipping – eine ausgeklügelte Strategie braucht, um bestehen zu können.
Grundsätzlich sind die Erfolgschancen unter dieser Hauptprämisse ziemlich gut. Alleine aus dem Grund, da Online-Einkäufe nach wie vor zunehmen und Menschen erwarten, immer mehr sowie immer speziellere Produkte auch im Web erwerben zu können, hat das Drop-Sihpping eine Menge Potenzial.
Der grosse Vorteil dabei ist, dass entsprechende Geschäfte mit minimalem Aufwand abzuwickeln sind. Stehen die Produkte bzw. die betreffenden Verträge mit den Kooperationspartnern, ist der eigene Onlineshop gefüllt und werden zudem Waren angeboten, die wirklich gefragt sind, läuft alles Weitere mit dem richtigen System praktisch von alleine.
Darüber hinaus ist zu bedenken, dass möglichst umfangreiche Produktkataloge heute sehr gefragt bei den Verbrauchern sind. Onlineshops, die (in einem bestimmten Segment) eine grosse Bandbreite an Bedarfen abdecken, werden in der Regel besonders gerne genutzt. Diese wichtige Marktanforderung können Drop-Shipper selbst mit vergleichsweise geringem Aufwand bedienen. Denn sie müssen die zahlreichen Waren ja lediglich vermitteln und nicht selbst lagern und versenden.
Wie lässt sich mit der Drop-Shipping-Idee Geld verdienen?
Der Verdienst hängt beim Drop-Shipping (ähnlich wie beim herkömmlichen E-Commerce) stark davon ab, welche Produkte vertrieben werden, zu welchen Preisen sie zum Verkauf stehen und wie hoch die weiteren Kosten des Geschäfts ausfallen. Vor allem sind die Ausgaben für die Lieferanten, das Shopsystem und das Marketing zu kalkulieren.
Allgemein müssen Drop-Shipper mit bedeutend geringeren Aufwänden rechnen, als sie beim klassischen Online-Handel zu bedenken sind. Ein Drop-Shipping-Unternehmen kann bereits mit einem relativ kleinen Kapital aufgebaut werden – der finanzielle Druck ist erheblich geringer. Es müssen normalerweise keine Ressourcen, wie etwa ein Lager oder Personal, beigesteuert werden. Das bedeutet im Umkehrschluss mehr Potenzial für eine grosse Gewinnspanne, als es bei preislich ähnlichen Produkten mit einem klassischen Onlineshop-Ansatz möglich wäre.
Dennoch gilt es auch hier alle Kostenfaktoren im Unternehmen zu kennen und diese letztlich anteilig in die Kalkulation von jedem einzelnen Preis einfliessen zu lassen.
Welche Voraussetzungen sind für eine erfolgreiche Umsetzung der Drop-Shipping-Idee wichtig?
Ein erfolgreiches Drop-Shipping-Geschäft hängt natürlich vornehmlich von geeigneten Produkten ab. Um passende Waren zu finden, sollten Drop-Shipper einige Zeit in Marktforschung investieren. Bestenfalls kann so eine Nische aufgetan werden, in der der Wettbewerb relativ gering ist.
Damit spürbare Erfolge zu erzielen sind, sollten auch die Wettbewerber genauestens betrachtet werden. Mit einer entsprechenden Analyse der Top-Konkurrenz erhält man viele nützliche Insights über deren Arbeitsweise, Preisgestaltung und Marketing-Ansätze. Derartiges Wissen hilft dabei, das eigene Angebot wettbewerbsfähig zu machen und besser zu diversifizieren.
Zuverlässige Lieferanten bilden zum einen die Grundvoraussetzung dafür, überhaupt Drop-Shipping betreiben zu können. Zum anderen ist aber auch nur mit den richtigen Partnern wirklich langfristig und sicher Umsatz zu generieren. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Qualität der Produkte stimmt. Dabei muss ausserdem eine gute Qualität in puncto Lieferungen und andren Serviceaspekten gegeben sein. Die Waren sollten hauptsächlich schnell versendet werden und unbeschadet ankommen: Genauso wie es die jeweilige Zielgruppe erwartet.
Nicht zuletzt benötigen Drop-Shipper einen oder mehrere effektive Kanäle, über die sie ihre Angebote an die Käuferschaft bringen können. Der Klassiker ist hier der Onlineshop. Das Shopsystem im Hintergrund muss in diesem Zusammenhang die passenden Optionen mitbringen, um Drop-Shipping zuzulassen. Über einen Marktplatz wie Amazon geht alles noch etwas einfacher. Hier sind dann allerdings auch erhebliche Gebühren für die Nutzung der Plattform zu entrichten.
Sind all diese Anforderungen optimal bedacht, gilt es den eigenen E-Commerce hinreichend zu promoten. Eine geeignete Marketing-Strategie ist elementar: Von Werbeanzeigen über Content-Marketing, Social-Media-Marketing und SEO bis hin zu Influencer-Marketing sollten alle Möglichkeiten in Betracht gezogen werden. Denn, wie gesagt, die Konkurrenz ist riesig – und nur wer sich umfassend ideal positioniert, kann bestehen.
Plattform
Marktplatz-Plattform als digitale Geschäftsidee: Mit jeder Transaktion Dritter online Geld verdienen
Marktplatz-Plattformen sind heute in vielen Geschäftsbereichen bzw. für unterschiedlichste Waren oder auch Dienstleistungen zu finden. Entsprechende Angebote geben zahlreichen Verkäufern – Händlern und ebenso Herstellern – die Chance, ihre Produkte innerhalb einer (idealerweise) etablierten E-Commerce-Lösung zu vertreiben.
Die Teilnehmer erstellen einen Account und können ihre Artikel daraufhin mithilfe von standardisierten sowie gemeinhin sehr einfachen Tools oder Prozessen schnell und unkompliziert an ihre Kundschaft bringen.
Der Betreiber selbst muss seinen Marktplatz nicht unbedingt für den Absatz eines eigenen Sortiments nutzen. Er verdient in erster Linie durch die Provision, die er von seinen Partnern bei jeder ihrer Transaktionen kassiert. Darüber hinaus gibt es weitere Einnahmemöglichkeiten.
Wie ist der Markt für Marktplatz-Plattformen?
Der Online-Handel boomt nach wie vor. Somit kann es sich lohnen, in ein entsprechendes Geschäft zu investieren bzw. selbst E-Commerceler zu werden. Die Option des Aufbaus einer eigenen Marktplatz-Plattform ist vor allem deshalb sehr attraktiv, da derartige Angebote – wenn sie gut gemacht sind – gemeinhin gerne von Online-Käufern angenommen werden.
Ein zentraler Grund dafür ist, dass vor allem physische Waren, aber auch Dienstleistungen auf einer solchen Plattform vergleichsweise günstig verkauft werden können. Die Händler oder Hersteller haben nämlich nur einen relativ geringen Aufwand beim dortigen Vertrieb. Sie müssen zwar Provision für jedes abgeschlossene Geschäft an den Betreiber entrichten. Diese Kosten sind allerdings im Vergleich zum Aufbau und zur langfristigen Unterhaltung eines Onlineshops eher gering.
Ausserdem finden potenzielle Käufer auf Marktplatz-Plattformen häufig besonders grosse Sortimente eines bestimmten Segments oder auch produktartübergreifend. Das ist vor allem deshalb so, weil eben sehr viele Händler und Produzenten den relativ einfachen Marktplatzvertrieb wählen. Die üppige Auswahl ist wiederum überaus reizvoll für Endverbraucher, da sie so im Optimalfall alles, was sie suchen, aus einer Hand bekommen und nicht erst lange recherchieren müssen.
Die Nutzung der Marktplatz-Idee hat also durchaus enormes Potenzial. Dabei darf allerdings nicht verschwiegen werden, dass eine Menge Anstrengung dazugehört, um mit einer derartigen Plattform erfolgreich zu sein.
Wie lässt sich mit der Marktplatz-Plattform-Idee Geld verdienen?
Eine Marktplatz-Plattform bietet diverse Möglichkeiten, Geld zu verdienen:
- Provisionsgebühren: Zuerst einmal sind da die typischen Provisionseinnahmen. Jeder Händler bzw. Hersteller, der seine Produkte auf einem Marktplatz verkaufen möchte, muss von seinem Verdienst einen gewissen Prozentsatz oder (oft ab einem bestimmten Einkaufswert) einen Festbetrag an den Betreiber der Plattform abgeben. Normalerweise wird hier pro Transaktion abgerechnet.
- Monatliche Grundgebühren: Die zweite mögliche Einnahmequelle bildet eine monatliche Grundgebühr, die die auf der Plattform angemeldeten Partner an den Betreiber entrichten. Solche Abgaben sind alleine aufgrund der erheblichen Hosting- und Wartungskosten, die mit der Unterhaltung des Systems einhergehen, absolut legitim.
- Werbeplätze: Auf einer etablierten Marktplatz-Plattform ist gemeinhin viel Traffic zu verzeichnen. Das wiederum macht das Angebot überaus interessant für Werbetreibende. Je grösser das Besucheraufkommen, desto mehr Geld kann der Betreiber für prominente Werbeplätze – sprich Banner, Videoclips, Blog-Beträge etc. – verlangen.
- Besondere Services: Es gibt vielfältige Gelegenheiten, Partnern einer Marktplatz-Plattform zusätzliche Services anzubieten und damit Geld zu verdienen. Beispielsweise können Marken gegen Bezahlung innerhalb von speziellen Newsletter-Rubriken promotet werden, Produkte sind mithilfe von Ads im Such-Ranking hervorzuheben oder es gibt gegen Aufpreis besondere Darstellungsfunktionen für die Markenpräsentation.
Welche Voraussetzungen sind für eine erfolgreiche Umsetzung der Marktplatz-Plattform-Idee wichtig?
Die grosse Herausforderung bei der Plattform-Idee ist es, den entsprechenden Marktplatz bekanntzumachen und so zu etablieren, dass sowohl möglichst viele Händler oder Produzenten als auch zahlreiche Käufer den Weg dorthin finden. Dabei ist es ganz an der Basis erforderlich, beiden Seiten – also möglichen Partnern und potenziellen Kunden – eine optimale User-Experience zu verschaffen.
Die Plattform muss für die Verkäufer einfache, aber starke Features bereithalten, um ihre Produkte ins perfekte Licht zu setzen. Die Endkunden wollen wiederum vor allem schnell und unkompliziert genau das finden, was sie suchen. Im Optimalfall werden die Erwartungen auf allen Ebenen erfüllt und an kritischen Stellen übertroffen. Gibt es zum Beispiel die Chance für Marken, ihre USPs individuell herauszustellen, oder können Verbraucher besonders einfache Sucheingaben nutzen (beispielsweise Voice-Search), kommt das wahrscheinlich sehr gut an.
Ein weiteres Hauptkriterium für das Gelingen des Marktplatz-Ansatzes liegt in der klugen Kalkulation der Provision für Verkäufe, der monatlichen Grundgebühr, der Preise für Werbung und den Aufwendungen für eventuelle zusätzliche Services. All diese Kosten sollten das eigene Business tragen und Gewinn abwerfen, dabei aber auch unter den Ausgaben liegen, die die Händlerzielgruppe für Verkäufe in einem eigenen Onlineshop investieren müsste.
Affiliater
Affiliater als digitale Geschäftsidee: Geld verdienen durch Klicks anderer
Affiliater sind Partner von Unternehmen (sogar wortwörtlich übersetzt), die deren Waren oder Dienstleistungen bewerben. Entsprechende Firmen betreiben damit Affiliate-Marketing. Das bedeutet, dass sie einen Teil der Kundengewinnung und –bindung für ihre Produkte über die eingangs genannten Partner oder Affiliater erledigen lassen.
Diese Promotion bzw. dieses Marketing von Dritten findet auf spezifischen Webpräsenzen statt. Typische Medien sind Blogs, E-Commerce-Seiten, aber auch Social-Media wie Facebook, Twitter oder YouTube. Dort stellen die Affiliater den Unternehmen Plätze für Banner, Textanzeigen, Clips oder andere Online-Werbemittel bereit. Die Promotions sind mit Links zu einzelnen Angeboten der Partnerfirmen oder zu ganzen Marken versehen.
Klicken Interessierte beispielsweise auf ein Banner, das einen beliebten Rasierer eines Partnerunternehmens zeigt, werden sie so direkt zu diesem Produkt geleitet. Der Affiliater bekommt für die Vermittlung eine Provision, wenn der potenzielle Kunde wirklich zum Käufer wird, sprich in diesem Fall den Rasierapparat erwirbt. Neben diesem Modell gibt es weitere Monetarisierungsansätze.
Gute und erfolgreiche Affiliater bieten aber viel mehr als nur Werbeplätze (sonst wären sie de facto auch lediglich Ad-Publisher). Sie vermarkten die Angebote ihrer Partner regelrecht und betreiben kluges, sehr subtiles Marketing, um die Käuferschaft zu überzeugen, sich die promoteten Artikel oder Marken genauer anzusehen.
Wie ist der Markt für Affiliater?
Der zentrale Vorteil von Affiliate-Marketing für Unternehmen ist, dass sie ihre Waren oder Dienstleistungen über entsprechende Partner unter relativ geringem finanziellem Aufwand sehr präzise und zudem mit einer grossen Reichweite an ihre Zielgruppe bringen können. Das funktioniert genau dann, wenn die Affiliater Online-Präsenzen betreiben, die sich im selben geschäftlichen Umfeld bewegen wie die Firmen selbst und zudem regelmässig eine grosse Menge an Besuchern verzeichnen.
Vor allem aus diesen Gründen gibt es heute sehr viele Firmen, die Affiliate-Marketing nutzen, was wiederum riesiges Potenzial für Affiliater bedeutet. Statista-Auswertungen lassen darauf schliessen, dass der derzeitige Affiliate-Marketing-Umsatz alleine im deutschsprachigen Raum deutlich mehr als 10 Milliarden Euro pro Jahr beträgt. Die Zahlen steigen seit Jahren.
Wie lässt sich mit der Affiliater-Idee Geld verdienen?
Die Einnahmen von Affiliatern gründen immer auf einem Provisionsmodell. Dieses kann verschiedene Ausprägungen haben.
- Pay-per-Sale: Bei der am weitesten verbreiteten Variante winkt ein prozentualer Anteil des Verkaufspreises vom jeweils verlinkten Produkt. Das heisst, Affiliater werden hier erst bezahlt, wenn es zu Abschlüssen kommt.
- Pay-per-Lead: Bei dieser Abrechnungsvariante hängt die Bezahlung davon ab, ob durch die Aktivitäten der Affiliater Kontakte zwischen potenziellen Kunden und Unternehmen zustandekommen.
- Lifetime-Commission: Dieses Modell kann sehr lukrativ sein, ist allerdings auch selten. Affiliater bekommen damit nach einem Klick (und meistens nach einem daraus resultierenden Abschluss) immer wieder Provisionen, wenn vermittelte Kunden Umsätze bei den Partnerunternehmen generieren.
- Pay-per-Click: Hier geht es für die Affiliater darum, Klicks von potenziellen Käufern zu forcieren. Mit jeder Betätigung entsprechender Links streichen sie eine vorher festgelegte Summe ein. Dafür muss kein Abschluss stattfinden.
- Pay-per-View: Bei diesem Monetarisierungsansatz muss es nicht einmal zu Klicks kommen. Ausschlaggebend für die Bezahlung sind die reinen Einblendungen von Werbemitteln der Partnerunternehmen.
Aber wie findet man als Affiliater überhaupt die richtigen Partnerfirmen? Das ist heute tatsächlich relativ einfach: Für den Einstieg eignen sich vor allem die zahlreichen Affiliate-Portale, die es im Netz gibt. Auf diesen tummeln sich unterschiedlichste Unternehmen und bieten ihre Partnerprogramme an.
Nach einer Anmeldung ist mitunter noch eine kurze Bewerbung für die Teilnahme an bestimmten Programmen erforderlich. So überprüfen die Firmen, ob die Affiliater zu den eigenen Leistungen passen. Nach der Annahme kann es losgehen.
Welche Voraussetzungen sind für eine erfolgreiche Umsetzung der Affiliater-Idee wichtig?
Wer erfolgreicher Affiliater werden möchte, sollte hinreichende Kompetenzen im Online-Marketing und idealerweise auch im Webdesign mitbringen. Für Unternehmen ist es nämlich elementar wichtig, dass ihre Produkte auf den Webpräsenzen ihrer Partner die richtige Zielgruppe erreichen bzw. überzeugen, optimal dargestellt werden und bestens aufzufinden sind. Sie möchten möglichst vollumfänglich von den Kern-Benefits des Affiliate-Marketings profitieren.
Tools zur Gestaltung nutzerfreundlicher Online-Kanäle, Content-Marketing und SEO bilden für Affiliater zentrale Werkzeugsammlungen, um ideale Voraussetzungen schaffen zu können. Werden diese und weitere Instrumente optimal in Einklang gebracht, resultieren ein hoher Traffic und damit umso üppigere Einnahmen. Je mehr Besucher einer relevanten Zielgruppe ein Affiliater auf seinen Webpräsenzen verzeichnet, desto wertvoller ist er für Partnerunternehmen und desto grösser fällt sein Verdienstpotenzial aus.
Newsplattform
Newsplattform als digitale Geschäftsidee: Geld verdienen durch Special-Interest-Inhalte, Werbung etc.
Menschen wollen sich informieren und informiert bleiben. Gerade in der heutigen Zeit, in der das Internet mit seinen enorm vielfältigen Inhalten über Smartphones immer und überall verfügbar ist, steigt der Wunsch vieler, stets prompt auf dem Laufenden zu sein. Demzufolge gibt es zahlreiche grosse und auch kleinere Newsplattformen, die es Interessierten ermöglichen, genau die Neuigkeiten abzurufen, die ihren Interessen entsprechen.
Für die Dienste dieser Seiten sind User in bestimmten Fällen durchaus bereit, Geld auszugeben. Neben der direkten Bezahlung gibt es aber auch noch weitere Wege, mit oder über Newsportale Einnahmen zu generieren.
Der Aufbau einer Webpräsenz mit Neuigkeiten, Feeds, Newsletter und allem, was typische Nutzer solcher Plattformen erwarten, ist mit den richtigen Tools sogar relativ einfach erledigt. Eine grössere Schwierigkeit besteht in der Regel darin, sie regelmässig mit dem perfekten Content zu füllen, Leser zu gewinnen, auf breiter Front zu überzeugen und langfristig eine gute Reputation zu erlangen.
Wie ist der Markt für Newsplattformen?
Newsplattformen oder Nachrichtenseiten haben grossen Zuspruch in der Bevölkerung. Immer mehr Menschen nutzen bevorzugt das Internet, um Informationen zu allen möglichen Sachverhalten ihres Alltags einzuholen – egal, ob es um die Beratung für die Anschaffung des neuen E-Autos oder um Hilfe bei der Bedienung ihres Kaffeevollautomaten geht. Auch Neuigkeiten aus Gesellschaft, Politik, Kultur, Technik, Hobby etc. werden heute längst nicht mehr vorwiegend aus Tageszeitungen und Zeitschriften bezogen. Das Internet ist in diesen Bereichen ebenfalls erste Wahl.
Daraus resultieren teils enorme Besucherzahlen: Beispielsweise verzeichnet Bild.de, wie bei Statista zu lesen ist, als eine der grössten Nachrichtenplattformen Europas monatlich mehr als 500 Millionen Visits. In diese Traffic-Sphären kommt man natürlich nicht ohne Weiteres. Die Tageszeitung ist im deutschsprachigen Raum bereits seit Jahrzehnten eine feste Grösse. Aber auch kleinere Portale bzw. Special-Interest-Seiten aus Technik, Sport, Kochen usw. können schnell mehrere Hunderttausend oder sogar Millionen regelmässige User aufweisen. Das zeigen verschiedene nationale und internationale Studien zum Thema – unter anderem von der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V. (IVW).
Wo online viele Interessenten und Besucher sind, gibt es immer auch gute Chancen, Geld zu verdienen. Das haben wir in den letzten Kapiteln bereits an der ein oder anderen Stelle erkennen können. Demzufolge hat eine Newsplattform in finanzieller Hinsicht grosses Potenzial.
Wie lässt sich mit der Newsplattform-Idee Geld verdienen?
Eine Newsplattform bietet verschiedene Möglichkeiten, Geld zu verdienen. Ist man selbst Betreiber eines solchen Portals, kann man den Nachrichtendienst an sich bzw. die dortigen News durchaus verkaufen. Viele regionale und überregionale Tageszeitungen verfolgen einen derartigen Ansatz in ihren Angeboten: Wer den ganzen Artikel lesen möchte, benötigt ein Abo.
Mit grossen und etablierten News-Übermittlern wie Bild.de oder auch kleineren Plattformen, die schon längere Zeit existieren, erfolgreich zu konkurrieren, ist natürlich alles andere als einfach. Wenn man es jedoch geschafft hat, sich einen gewissen und wachsenden Kreis regelmässiger User aufzubauen, winken nicht nur viele Abonnenten, sondern auch weitere Einnahmen.
Viele Newsplattformen – de facto auch solche, die grundsätzlich kostenlos nutzbar sind – generieren Umsatz mit dem Verkauf von Werbeplätzen: Je mehr User es gibt, desto grösser fallen gemeinhin die Einnahmen aus. Die Werbung wird schliesslich über eines von zahlreichen Provisionsmodellen bezahlt. Die Verträge bzw. Vergütungen sind entweder individuell auszuhandeln oder, wenn man sich einem grösseren Netzwerk anschliesst, mit vorgegebenen Konditionen aufgestellt.
Die gängige Alternative zum Aufbau einer Newsplattform bildet die Arbeit als Autor für ein Nachrichtenportal. Die Bezahlung erfolgt dann im Normalfall auf Wort- und/oder Provisionsbasis. Spezialisierte Dienste wie die United States Press Agency bieten Autoren sogar Gelegenheit, ihre eigenen Portale oder persönlichen Ressorts zu eröffnen, selbstständig zu verwalten und damit Einkommen zu erzielen. Das kann nicht zuletzt hilfreiche Erfahrungen für die vielleicht angepeilte spätere Erstellung einer eigenen Plattform bringen.
Welche Voraussetzungen sind für eine erfolgreiche Umsetzung der Newsplattform-Idee wichtig?
Wie oben schon erwähnt, bedeutet es eine ziemliche Herausforderung, selbst ein Newsportal aufzubauen und damit erfolgreich zu sein. Die Erstellung an sich ist zwar schon mit gängigen Webdesign-Baukästen für digitaltechnisch aufgeschlossene Gründer kein Problem. Voraussetzungen zu schaffen, um mit der Plattform schliesslich wirklich zu verdienen, gestaltet sich aber schon deutlich schwieriger.
Die User bzw. Leser und der durch sie generierte Traffic sind ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg. Es gilt möglichst viele Menschen – vor allem – mit den gebotenen Inhalten zu überzeugen. Dazu gehört nicht nur, genau die Themen aufzugreifen, die sich die Leserschaft wünscht, sondern auch immer am Ball zu bleiben und regelmässig News zu posten – idealerweise vor der Konkurrenz.
Das zu schaffen, ist in allgemeinen Informationsbereichen rund um Gesellschaft, Politik und Boulevard gerade für Einsteiger überaus schwierig. Es müssen enorme Massen an Informationen gesichtet und prompt umgesetzt werden, damit man konkurrenzfähig am Markt agieren kann. Special-Interest-Inhalte zu Technik, Hobby, Lifestyle etc. bieten sich hier schon eher an.
Die passenden Autoren sind über Freelancer-Portale wie Fiverr oder Textbroker ausfindig zu machen. An diesen Adressen kann man sich ebenfalls Hilfe für wichtige Marketing- und SEO-Massnahmen holen.
Blogger
Blogger als digitale Geschäftsidee: Durch die Veröffentlichung von Expertenwissen Einnahmen generieren
Ursprünglich war der Blog als eine Art digitales Tagebuch gedacht, über welches die Öffentlichkeit am Leben des Bloggers teilnehmen konnte. Anfangs wurden entsprechende Webpräsenzen noch Web-Logs („Web-Logbuch“) genannt, was sich im täglichen Sprachgebrauch aber binnen kurzer Zeit zur heutigen Bezeichnung wandelte. Das Grundprinzip ist stets gleichgeblieben:
Einzelne Autoren oder auch mehrere Schreiber veröffentlichen in einem Blog regelmässig Beiträge zu einem bestimmten Themenfeld, die für eine grössere Zielgruppe interessant sind. Die Leser bekommen die Gelegenheit, Kommentare zu dem Geschriebenen abzugeben.
Schnell wurde das Blogging von Unternehmen übernommen, um Informationen zu verbreiten – von Entwicklungen im Betrieb über neue Produkte bis hin zu unterstützenden Inhalten für (potenzielle) Kunden. Gerade im letzteren Zusammenhang haben Blogs in den vergangenen zehn Jahren eine enorme Relevanz erhalten:
Menschen suchen im Netz zunehmend Informationen, die ihnen bei der Lösung eines Problems oder Bedürfnisses wirklich weiterhelfen. Blogs sind für die Vermittlung derartiger Inhalte ein optimales – weil flexibles, vielseitiges und unkompliziert aktualisierbares – Medium.
Auch mehr und mehr Einzelunternehmer oder Freelancer machen sich diese Gegebenheiten zunutze. Sie bloggen beruflich und ziehen mit der Vermittlung von Expertenwissen Monat für Monat tausende Menschen auf ihre Blogs. Dieser Traffic ist für Firmen, wenn sie im selben Geschäftskontext agieren wie ein erfolgreicher Blogger, überaus interessant. Denn hier lassen sich sehr viele Personen des eigenen Kundenkreises erreichen. Das wiederum bedeutet für den Blog-Betreiber grosses Verdienstpotenzial. Es gilt: Je mehr Besucher, desto mehr kann eingenommen werden.
Wie ist der Markt für Blogger?
Hochwertiger, wirklich hilfreicher Content ist gefragt: Studien von Demand Gen Report, Demand Metrics und anderen Forschungsinstitutionen legen nahe, dass heute über 50 Prozent der Verbraucher vor Käufen mehrere damit verbundene Online-Inhalte sichten, um ihre Kaufentscheidung voranzubringen. Ferner bevorzugen es rund 70 Prozent, sich die gewünschten Facts von unabhängigen Blogs anstatt von Unternehmensseiten zu holen.
Die Bedeutung von starkem, relevantem Content ist für Unternehmen damit erheblich. Laut einer Statistiksammlung von HubSpot stellt Blogging für 53 Prozent der Marketer eines der wichtigsten Instrumente in ihrer Content-Marketing-Strategie dar.
Höchst interessant für freiberufliche Blogger ist der grosse Zuspruch unternehmensexterner Blogs bei Verbrauchern: Blog-Artikel, die ausserhalb eines Firmennetzwerks auftauchen und zudem nicht von Betriebsangehörigen geschrieben werden, bieten herausragendes Überzeugungspotenzial. Sie stammen von Bloggern, die Experten in ihrer Branche sind und/oder betreffende Produkte wirklich gekauft und getestet haben. Das macht die vermittelten Ansichten, Meinungen und Blickwinkel absolut authentisch.
Es wird bei einem externen Blog-Inhalt kundenseitig deutlich weniger erwartet, dass Marketing-Strategien dahinterstecken, als wenn derselbe Content auf einer Firmen-Website erschienen wäre. Genau solche realen (oder real scheinenden) Bewertungen von Fachleuten abseits von Unternehmen sind es, durch die Interessenten von heute verhältnismässig oft den letzten Impuls bekommen, der sie zu Käufern macht. Verschiedene Erhebungen legen nahe, dass mehr als 60 Prozent eher ein Produkt kaufen, wenn es von unabhängigen Experten empfohlen wird.
Diese Zahlen und Zusammenhänge lassen keinen Zweifel, dass Blogger extrem wertvoll für Marken aller Geschäftsfelder sein können.
Wie lässt sich mit der Blogger-Idee Geld verdienen?
Es gibt sehr viele Möglichkeiten, als Blogger Geld zu verdienen. Die nachfolgenden Wege sind besonders gängig.
- Pay-per-Click-Werbung: Bei dieser Art der Blog-Monetarisierung werden zunächst Anzeigenplätze auf der Webpräsenz für Werbeeinblendungen freigegeben. Nach der Anmeldung bei einem Dienst für Pay-per-Click-Promotions wie Google AdSense schaltet dieser Anzeigen an den vorgesehenen Stellen. Für jeden Klick darauf gibt es eine Provision.
- Werbeplätze direkt vermieten: Alternativ oder zusätzlich zur Pay-per-Click-Werbung besteht die Chance, Anzeigenplätze direkt, also ohne Zwischendienst, an Partnerunternehmen zu vermieten. Hier ist der Aufwand grösser, man kann aber auch mehr verdienen, da die Verträge bzw. die Vergütungen individuell auszuhandeln sind.
- Affiliate-Links: Affiliate-Links funktionieren ähnlich wie Pay-per-Click-Werbung. Die Anzeigen oder auch Textlinks bindet der Blogger dabei jedoch selbst ein.
- Sponsored-Posts: Sponsored-Posts sind Blog-Beiträge, in denen der Fokus konkret auf einzelne Produkte oder Marken gerichtet wird. Die betreffenden Unternehmen bezahlen hier für eine prominente Darstellung ihrer Leistungen auf besucherstarken Blogs.
- Gastbeiträge: Wer als Blogger einen gewissen Expertenstatus erreicht hat, ist auch für andere Blog-Betreiber desselben Themenbereichs interessant. Gast-Posts von solchen Experten ziehen viele Leser an. Für dieses zusätzliche Traffic-Potenzial können sich namhafte Gastschreiber gut bezahlen lassen.
- Paid-Content: Blogs und letztlich Blogger leben von hochwertigem Content. Für Inhalte mit herausragendem Mehrwert, wie etwa Whitepapers, Testberichte oder Ratgeber, sind Web-User bereit, Geld zu bezahlen.
Welche Voraussetzungen sind für eine erfolgreiche Umsetzung der Blogger-Idee wichtig?
Wer als Blogger Geld verdienen möchte, benötigt natürlich erst einmal einen Blog. Dieser kann mit einem von vielen verfügbaren Blog-Anbietern oder Website-Baukästen selbst von Laien einfach erstellt werden.
Daraufhin wird es jedoch schwieriger: Die zwei elementaren Komponenten für erfolgreiches Blogging sind:
- Die regelmässige Veröffentlichung von höchst mehrwerthaltigem Content.
- Der Erhalt eines Expertenstatus im eigenen Themenbereich.
Nur unter diesen Voraussetzungen kann ausreichend Traffic generiert werden, damit man als Blogger bestenfalls von allen oben aufgeführten Monetarisierungsmöglichkeiten profitiert.
Um das zu schaffen, sind auf textlicher Ebene vor allem Fachwissen und Kreativität unerlässliche Kompetenzen. In puncto Technik und Strategie sollten Netzwerken, SEO und Content-Marketing zu den Stärken des Bloggers gehören.
Backlink Seller
Backlink-Seller als digitale Geschäftsidee: Durch den Verkauf von Links Geld verdienen
Website-Betreiber – seien es Blogger, E-Commerceler, Influencer oder Vergleichsportalanbieter – können mit dem Verlauf von Links, die von ihren Webpräsenzen zu anderen Seiten führen, Geld verdienen. Sogenannte Backlinks sind gewichtige Ranking-Faktoren.
Das Prinzip ist relativ einfach: Verkäufer (Publisher) vermieten Plätze für Backlinks in ihrem Content. Die Verknüpfungen führen zu genau abgestimmten Seiten entsprechender Käufer (Advertiser). Sie werden gemeinhin in Texten positioniert, die denselben thematischen Schwerpunkt wie die Zielseiten bedienen oder sich zumindest in dessen näherem Umfeld bewegen. Über die Links und die zugehörigen Ankertexte wird bestenfalls ein logischer Zusammenhang zwischen den beiden Pages deutlich. Für den Linkplatz bekommen Publisher in aller Regel einen festen Betrag pro Monat.
Solche Verlinkungen werden von Google als Empfehlungen gesehen. Ist eine Page und die dazugehörige Website mit vielen themengleichen Seiten verbunden, die ihrerseits eine gute Qualität haben, spendiert der Suchmaschinenprimus tendenziell ein besseres Ranking. Die Schlussfolgerung, die Google hier ansetzt, lautet: „Wenn eine Page von zahlreichen anderen Seiten positiv erwähnt (verlinkt) wird, muss sie in ihrem Themengebiet herausragende Mehrwerte liefern, womit sie bei betreffenden Suchanfragen weit vorne positioniert werden sollte.“
Wie ist der Markt für Backlink-Seller?
Backlinks zählen nach wie vor zur Top-Drei der wichtigsten Ranking-Faktoren von Google. Über derartige Verlinkungen erhält die Suchmaschine eine Menge Orientierung im Web, stellt wichtige Zusammenhänge für ihre Bewertungen her und weist ihnen somit eine entsprechend hohe Relevanz für die Aufstellung ihres Rankings zu.
Aus diesen Gründen haben Backlinks und der sogenannte Linkaufbau bzw. das Linkbuilding in durchdachten und umfassenden SEO-Strategien immer einen festen Platz.
Gerade in umkämpften Märkten machen Rückverlinkungen oft den Unterschied. Das führt dazu, dass insbesondere grosse, finanzstarke Unternehmen sehr bestrebt sind, viele hochwertige Verknüpfungen zu erhalten und dafür tief in die Tasche greifen. Aber auch kleinere Betriebe oder solche, die weniger Konkurrenz haben, erkennen mehr und mehr ihre Chancen. Denn oftmals können sie ihren Vorsprung bei Google gegenüber ihren Mitbewerbern per Backlinks überaus sicher ausbauen.
Das alles bedeutet für Backlink-Seller eine Menge Potenzial.
Wie lässt sich mit der Backlink-Seller-Idee Geld verdienen?
Der Wert von Backlinks wird normalerweise anhand unterschiedlicher Faktoren ermittelt. Dazu zählen vor allem die Usability, der inhaltliche Mehrwert, der Umfang des Contents, die technische Umsetzung, die Gewährleistung von Einzigartigkeit, der letzte Aktualisierungszeitpunkt, der Traffic und die Autorität bei Google.
Gute Agenturen zahlen Publishern zwischen 20 und mehreren tausend Euro pro Monat für passende Linkplätze. Bei automatisierten Diensten ist die Vergütung in der Regel etwas geringer, dafür gestaltet sich der Backlink-Verkauf aber auch umso einfacher.
Damit wären wir bei den gängigen Optionen für Backlink-Seller: Grundsätzlich stehen Interessierten hier drei Wege offen.
- Automatisierter Backlink-Vermittlungsservice: Im Netz tummeln sich diverse Backlink-Services, über die Unternehmen Verknüpfungen kaufen und Website-Betreiber passende Linkplätze verkaufen können. Diese Dienste sind weitgehend automatisiert. Als Verkäufer stellt man per Code eine Verbindung zwischen dem Service und den eigenen Webpräsenzen her, legt die Pages fest, auf denen Links zu anderen Seiten erscheinen dürfen, wartet auf die Implementierung und schliesslich auf die monatliche Bezahlung.
- Backlink-Agentur: Die Zusammenarbeit mit einer Backlink-Agentur ist normalerweise deutlich persönlicher. Man hat einen Ansprechpartner und bekommt die Chance, Vergütungen individueller auszuhandeln.
- Direkte Kooperation: Am meisten Freiheiten und das grösste Verdienstpotenzial gibt es bei direkten Kooperationen und persönlich abgestimmten Vergütungen. Dafür ist der Arbeitsaufwand hier aber auch am höchsten.
Welche Voraussetzungen sind für eine erfolgreiche Umsetzung der Backlink-Seller-Idee wichtig?
Ganz an der Basis benötigen angehende Backlink-Seller natürlich eine oder auch mehrere Webpräsenzen, auf denen sie Linkplätze anbieten können. Damit hier möglichst hohe Verkaufspreise erzielt werden, sollten diese Blogs, Onlineshops, Ratgeberportale etc. in allen relevanten Prüfungskategorien von potenziellen Partnern bestens abschneiden.
Das heisst, Backlink-Seller sorgen idealerweise für eine optimale Usability, grosse inhaltliche Mehrwerte, vernünftige Umfänge, eine zeitgemässe technische Umsetzung, Unique-Content, Aktualität, verlässlichen Traffic und eine hohe Autorität bei Google.
Das bedarf einiger Arbeit und nicht zuletzt fundiertem Wissen in Webgestaltung, Content-Marketing, SEO und generell Online-Marketing. Zudem sind Interessierte gut beraten, sich genau über die Regeln des Linkbuildings zu informieren und diese bei ihrem Backlink-Selling zu berücksichtigen. Hier lauern nämlich einige Gefahren.
Es ist vor allem wichtig, die mit dem Verkauf von Links verbundenen Risiken zu minimieren und die Qualität der eigenen Webpräsenzen hochzuhalten. Der Kauf und der Verkauf von Backlinks wird von Google nicht gerne gesehen.
- Um einer Abstrafung durch die Suchmaschine aus dem Weg zu gehen, gilt es besser nur eine geringe Zahl von Linkplätzen anzubieten. Zu achten ist hier eher auf Klasse statt Masse. Demgemäss stellt man lieber weniger Positionen zur Verfügung, die sich dafür aber auf qualitativ besonders hochwertigen Seiten befinden.
- Grundsätzlich empfiehlt es sich zudem, die Linkpartner genau zu prüfen und gegebenenfalls auch Anfragen abzulehnen. Denn kontextuell unpassende Links, die vielleicht auch noch von Pages mit einer weniger guten Qualität stammen, können sich negativ auf die eigenen Seiten auswirken.
Die Zusammenhänge sind komplex, weshalb es ungemein wichtig ist, einen guten Überblick der Materie zu haben.
Freelancer
Freelancer als digitale Geschäftsidee: Durch Können und Fachwissen als freier Mitarbeiter Geld verdienen
Der englische Begriff „Freelancer“ bedeutet übersetzt so viel wie „freier Mitarbeiter“. Freelancer sind selbstständig Tätige, die ihre Arbeitskraft oft nicht nur einem einzelnen Unternehmen in einem typischen Angestelltenverhältnis bereitstellen, sondern für mehrere Betriebe Leistungen erbringen. Sie führen ein eigenes Business, im Zuge dessen sie Firmen ihre Kreativität, ihr Fachwissen und/oder ihr spezielles Geschick anbieten.
Die Bedingungen der Tätigkeit – und vor allem die Bezahlung – können vertraglich festgehalten werden. Häufig besteht aber eine Partnerschaft auf Vertrauensbasis, die gegebenenfalls nur durch sehr wichtige juristische Reglungen, zum Beispiel eine Schweigepflichtvereinbarung, eingerahmt wird.
Freelancer sind dabei nicht weisungsgebunden. Sie sollten zwar im Interesse der Unternehmen und Ansprechpartner agieren, mit denen sie zusammenarbeiten. Grundsätzlich können sie allerdings „tun und lassen, was sie wollen“: Das heisst vor allem, dass solche Kräfte Arbeiten, die ihnen aufgetragen werden, selbstständig planen und gegebenenfalls auch die Möglichkeit haben, diese abzulehnen. Sie erledigen ihre Aufgaben manchmal im Haus ihrer Auftraggeber. Meistens üben sie ihre Tätigkeit jedoch in eigenen Geschäftsräumen bzw. von zu Hause aus.
Vor allem die letztgenannten Freiheiten machen die Arbeit als Freelancer – insbesondere für gut ausgebildete und damit gefragte Fachkräfte – überaus attraktiv.
Wie ist der Markt für Freelancer?
Freelancer sind in vielen Branchen sehr gefragt. Gerade die Tatsache, dass nicht wenige Unternehmen bestimmte Fachkräfte lediglich für zeitweise Projekte benötigen oder zwar regelmässig auf sie zurückgreifen müssen, aber eben nicht Tag für Tag, macht die Option auf die Beschäftigung freier Mitarbeiter überaus attraktiv.
Dabei können Freelancer Firmen sogar häufig eine besonders hohe Qualifikation und damit schliesslich herausragende Ergebnisse bieten. Gerade erfahrene Selbstständige haben im Laufe ihrer Karriere viel gesehen und schöpfen aus einem breiten Wissen ihres Geschäftsbereichs. Sie sind zudem weniger betriebsblind und können eher über den Tellerrand schauen als In-House-Kräfte desselben Fachbereichs. Sie liefern neue Ideen und stossen zu abweichenden Denkweisen an. Das ist zahlreichen Verantwortlichen absolut bewusst, weshalb sie gerne mit freien Mitarbeitern kooperieren.
Freelancer sind ausserdem überaus flexibel. Speziell in kreativen Bereichen arbeiten sie oft schneller und mit mehr Anpassungsmöglichkeiten als Agenturen. Sie stehen kurzfristig für Projekte zur Verfügung, übernehmen prompt Vertretungen und/oder planen im Notfall auch am Wochenende To-dos ein. Generell zeichnen sich gute und seit mehreren Jahren Selbstständige durch eine herausragende Arbeitsbereitschaft und grösste Disziplin aus. Ansonsten hätten sie ihr Geschäft gar nicht so lange aufrechterhalten können. Dass diese Eigenschaften bei vielen Firmen bestens ankommen, muss wohl nicht weiter ausgeführt werden.
Nicht zuletzt sind Freelancer häufig auch relativ preiswert. Für sie fallen keine fixen Personalkosten und nur ein sehr geringer Verwaltungsaufwand an. Wenn ein freier Mitarbeiter krank wird, muss er nicht bezahlt werden. Die Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung zahlen Freelancer komplett aus eigener Tasche. Bei einer selbstständigen Arbeit von zu Hause aus müssen Betriebe letztlich nicht einmal Raum- oder Technikkosten kalkulieren.
Diese Argumente sprechen eindeutig für die Zusammenarbeit mit Freelancern, von welcher Firmen gerne und oft Gebrauch machen. Das bedeutet eine Menge Potenzial für die Business-Idee des freien Mitarbeiters.
Wie lässt sich mit der Freelancer-Idee Geld verdienen?
Freelancer werden nach Arbeitsaufwand, Fachwissen und Erfahrung pro Stunde bezahlt. Gerade Einsteiger oder Berufsneulinge sind hier gut beraten, nicht sofort alles auf eine Karte zu setzen und zunächst nebenberuflich als freier Mitarbeiter zu beginnen. Bis man selbstständig seinen Lebensunterhalt bestreiten kann, muss man sich erst eine gewisse Reputation in seiner Branche aufbauen.
Grundsätzlich sind Freelancer – wie oben ja bereits erklärt – in vielen Geschäftskontexten sehr gefragt. Vor allem in kreativen Bereichen und in der Software-Entwicklung gibt es gute Chancen. Aber auch selbstständige Buchhalter, Ingenieure oder Gesundheitsfachkräfte werden regelmässig gesucht.
An der Verdienstspitze stehen im Allgemeinen die Consultants oder Berater. Sie verdienen mit einem guten Renommee nicht selten 200 oder 300 Franken in der Stunde. Marketing-Experten sind ähnlich gut bezahlt.
Welche Voraussetzungen sind für eine erfolgreiche Umsetzung der Freelancer-Idee wichtig?
Ganz an der Basis müssen für die Tätigkeit als Freelancer spezifische Fähigkeiten vorhanden sein, die man Unternehmen als freier Mitarbeiter bereitstellen kann. Diese Kompetenzen sollten zugleich in erhöhtem Mass gefragt sein. Die Expertise und die damit verbundenen Leistungsangebote müssen dann einer möglichst breiten Masse an potenziellen Arbeits- oder Auftragsgebern bekannt gemacht werden.
Dafür ist eine hinreichende Webpräsenz, sprich eine Website und Social-Media-Kanäle, elementar. Zudem gibt es spezielle Plattformen für Freelancer, wie beispielsweise Freelancer-Schweiz.ch oder Fiverr, auf denen sich Selbstständige präsentieren und interessierte Unternehmen gezielt nach den passenden Fachkräften suchen können. Dortige Anmeldungen sind schnell erledigt und bringen sehr zweckmässige Reichweite.
Um als Freelancer richtig durchzustarten und langfristig erfolgreich zu sein, braucht es des Weiteren enorme Disziplin, Motivation, viel eigenverantwortliche Arbeitsbereitschaft, unternehmerisches Verständnis, Organisationstalent und beste Fähigkeiten in Kommunikation, Kooperation sowie Netzwerken.
Youtuber
YouTuber als digitale Geschäftsidee: Einnahmen durch herausragende Video-Mehrwerte generieren
YouTuber ist heute tatsächlich ein weithin anerkannter Beruf. Gerade jüngere Menschen wissen, dass man über Aktivitäten auf der beliebten Videoplattform Geld verdienen kann. Für viele ist YouTuber sogar ein Traumjob, dessen Aufnahme vermeintlich einfach klingt.
Um in diesem Geschäftsbereich erfolgreich zu sein, braucht es jedoch deutlich mehr, als manch einer denkt. Selbstverständlich erstellen YouTuber zunächst einmal Videos und machen diese einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Der Videodienst bietet dafür mit seinen weltweit mehr als 2,5 Milliarden Usern pro Monat ideale Voraussetzungen.
Damit aber wirklich eine ausreichende Menge an Menschen auf den eigenen Kanal aufmerksam wird, diesen abonniert und regelmässig entsprechende Beiträge schaut, gilt es herausragende Mehrwerte in Information, Fachkompetenz und/oder Unterhaltung zu vermitteln. Zu bedenken ist, dass es überhaupt erst möglich wird, mit einem YouTube-Kanal Geld zu verdienen, wenn dieser mindestens 1.000 Abonnenten zählt.
Die Möglichkeiten der Darstellung sind schier unendlich, dabei ist die Konkurrenz aber leider auch riesig.
Wie ist der Markt für YouTuber?
YouTube gilt heute nicht nur als meistgenutzte Videoplattform weltweit, sondern auch als zweitgrösste Suchmaschine nach Google. Verschiedene Studien legen nahe, dass alleine im deutschsprachigen Raum deutlich mehr als 80 Prozent der Menschen regelmässig Beiträge bei YouTube schaut. Viele davon suchen dort mittlerweile gezielt nach Hilfe bei alltäglichen Fragen oder Problemen, wie es auch bei Googles Suchmaschine gang und gäbe ist.
Der klare Vorteil, den YouTube in letzterem Zusammenhang gegenüber einer klassischen Search-Engine hat, liegt im Medium Video. Mithilfe kurzer oder längerer Filme können Sachverhalte – auch komplexe Zusammenhänge – bei einer guten Umsetzung sehr eingängig dargestellt und erklärt werden. Zudem sind Videos vonseiten der User einfach und relativ schnell aufzunehmen. Die Informationsbeschaffung gestaltet sich in Bewegtbildern gemeinhin unkomplizierter als zum Beispiel bei gleichen Inhalten in Textform.
Das ist wiederum ein bestimmender Faktor dafür, dass Video bei den Internetnutzern heute in allen möglichen Anwendungskontexten überaus beliebt und somit vielgenutzt ist. Menschen haben immer weniger Zeit und Musse, sich auf Content einzulassen, wollen aber trotzdem hilfreiche und detaillierte bzw. unterhaltende Mehrwerte in Anspruch nehmen. Videos können diese Anforderungen bedienen.
Auf der anderen Seite möchten mehr und mehr Unternehmen vom grossen Interesse an Videos und YouTube profitieren. Sie haben die riesige Reichweite des Kanals längst erkannt und promoten ihre Produkte bzw. Marken dort mit immensem Erfolg. Für die besten YouTube-Kanäle kann dabei ein ordentliches Stück von diesem Kuchen abfallen, wenn sie Partnerschaften mit solchen Firmen eingehen.
Alles in allem bedeuten diese Voraussetzungen enormes Potenzial für YouTuber.
Wie lässt sich mit der YouTuber-Idee Geld verdienen?
YouTuber verdienen gemeinhin Geld durch Werbung, die in ihren Videos ausgestrahlt wird. Dabei stehen unterschiedliche Varianten zur Verfügung. Die nachfolgenden Möglichkeiten sind besonders typisch und schon für Einsteiger umsetzbar.
- Ads: Ads bzw. Werbeanzeigen sind nach wie vor und wohl auch zukünftig der primäre Weg, um als YouTuber Geld zu verdienen. YouTube ist Teil des Werbenetzwerks von Google AdSense. Das bedeutet, dass innerhalb von Videos automatisch passende Promotions zwischengeschaltet und durch User-Klicks auf diese Einnahmen generiert werden können. Das macht die Monetarisierung für YouTuber besonders einfach.
- Affiliate-Links: YouTuber können auch selbstständig Affiliate-Links in ihren Inhalten platzieren. Einnahmen werden hier normalerweise erzielt, wenn YouTube-Nutzer eine solche Verlinkung anklicken und ein dahinterstehendes Produkt kaufen. Manchmal reicht es sogar schon aus, wenn sie einem Link bloss folgen – je nach Vereinbarung.
- Individuelle Werbepartnerschaft: Eine weitere sehr gängige Einnahmequelle sind individuelle Partnerschaften mit Unternehmen, die Werbung in den Content von YouTubern einbinden. Derartige Promotions werden dann direkt in den Videos platziert und nicht wie bei AdSense zwischengeschaltet. Diese Variante wird von Firmen immer mehr bevorzugt, da entsprechende Clips so nicht durch Adblocker ausgeschaltet werden können.
Neben diesen Monetarisierungsmöglichkeiten stehen – vor allem etablierten – YouTubern noch einige weitere Optionen offen: So lassen sich zum Beispiel auch Kanalmitgliedschaften, Merchandising-Artikel oder (speziell für internationale Musiker) Konzerttickets über die Videoplattform verkaufen.
Welche Voraussetzungen sind für eine erfolgreiche Umsetzung der YouTuber-Idee wichtig?
Zunächst einmal sollte man für eine erfolgreiche Arbeit als YouTuber einen Themenbereich bedienen, der bei möglichst vielen Menschen von Interesse ist. Idealerweise wird eine populäre Nische bedient und/oder inhaltlich auf Mehrwerte gesetzt, die sonst niemand bietet.
Kompetenzen in Videobearbeitung und Design müssen vorhanden sein oder angeeignet werden. Darüber hinaus ist es für typische YouTuber wichtig, sich selbst positiv darstellen und anderen verbal Wissen bzw. Unterhaltung vermitteln zu können. Die richtige Stimmlage, eine passende Sprechgeschwindigkeit, eine optimale auditive sowie inhaltliche Verständlichkeit und einiges mehr ist entscheidend dafür, ob Videos von einer breiten Masse angenommen werden oder eher nicht.
Damit es überhaupt möglich wird bei YouTube Geld zu verdienen, gilt es zu all dem vier Grundvoraussetzungen zu erfüllen:
- Der eigene Kanal muss die Richtlinien von YouTube einhalten und darf keine Verwarnung haben.
- Es sind mindestens 1.000 Abonnenten vorhanden und die Clips weisen über die letzten 12 Monate eine Wiedergabezeit von 4.000 Stunden auf.
- Die Nutzungsbedingungen des YouTube-Partnerprogramms müssen akzeptiert werden.
- Es sollte ein Konto bei Google AdSense angelegt und dieses mit dem YouTube-Kanal verknüpft werden.
Social Media Influencer
Social-Media-Influencer als digitale Geschäftsidee: Einkommen als Meinungsmacher für Unternehmen erzielen
Social-Media-Influencer sind Personen, die bei Instagram, YouTube, X und Co. eine starke Präsenz haben. Das bedeutet in erster Linie, dass sie regelmässig in irgendeiner Weise hilfreichen oder einfach unterhaltsamen Content posten und ihnen deshalb viele Menschen folgen. Durch ihre Posts, die eine entsprechend grosse Reichweite haben, informieren sie, beeinflussen sie und bilden sie Meinungen unter ihren Followern.
Die Inhalte bedienen normalerweise ein bestimmtes Themengebiet, in dem sich der jeweilige Influencer als Experte bzw. als vertrauenswerte Autorität positioniert. Bestimmend dafür sind verschiedene Faktoren, wie beispielsweise Ausbildung oder beruflicher Hintergrund, Praxiserfahrung und manchmal „nur“ ein erhöhtes und nach aussen getragenes Interesse. Wie auch immer sich ein Influencer als Sachkundiger in seinem Bereich profiliert, er wirkt bestenfalls echt, unabhängig, seriös, glaubwürdig und überzeugend. Genau deshalb hat er entsprechend viele Follower.
Das wiederum ist sehr interessant für Unternehmen, die ihre Geschäfte im selben Themenbereich betreiben wie ein bestimmter Influencer. Letzterer kann Geld verdienen, indem er den Menschen, die ihm folgen, Produkte, Verfahrensweisen und/oder Ansichten solcher Firmen nahebringt.
Wie ist der Markt für Social-Media-Influencer?
Social-Media-Influencer agieren im Normalfall als unabhängige Persönlichkeiten. Sie haben, wenn sie ihre Sache gut machen, einen grossen Bekanntheitsgrad und erreichen sehr viele Menschen. Dabei wirken sie durch ihr Auftreten und die Nutzung sozialer Netzwerke für ihre Veröffentlichungen vergleichsweise nahbar.
Im Social-Web herrscht generell eine vornehmlich private Atmosphäre. Hier können deshalb neben Unterhaltung und Kommunikation zwischen Bekannten auch geschäftliche, wissenschaftliche, politische, technische oder in anderer Hinsicht von starkem Mehrwert geprägte Informationen überaus ungezwungen vermittelt werden. Gemeinsam mit der oft direkten Interaktion zwischen Influencern und ihren Followern mittels Likes, Kommentaren und gegebenenfalls sogar Chats ermöglicht das einen regelrecht persönlichen Kontakt.
Genau das ist es, was gute Social-Media-Influencer so glaubwürdig macht und genau deshalb werden sie heute von so vielen Unternehmen in Anspruch genommen. Die Firmen erhalten die Chance, ihre Produkte, Verfahrensweisen oder Meinungen sehr präzise, individuell und vertraut an ihre jeweilige Zielgruppe bzw. die Follower des betreffenden Influencers heranzutragen. Die Fans der Meinungsmacher nehmen entsprechende Messages auf und handeln relativ häufig danach.
Zwar steht der deutschsprachige Raum, was die Überzeugungskraft von Influencern für Käufe, Partnerschaften oder andere Geschäfte angeht, im internationalen Vergleich noch hintenan. Dennoch steigen die Zahlen kontinuierlich und somit geben immer mehr Betriebe viel Geld für derartige Promotions aus.
- Laut Statista zählen zwölf Prozent der jungen Schweizer (13 bis 30 Jahre) Influencer zu ihren Top-Quellen für Kaufentscheidungen.
- Das wirtschaftspolitische Magazin „Die Volkswirtschaft“ hat Daten analysiert, nach denen der Marktanteil von Influencer-Marketing in der Schweiz bis 2027 fast 200 Millionen Franken erreichen soll.
Das alles bedeutet enormes Potenzial für Unternehmen und Menschen, die als Influencer Geld verdienen möchten.
Wie lässt sich mit der Social-Media-Influencer-Idee Geld verdienen?
Wer konkret in der Rolle eines Social-Media-Influencers Geld verdienen möchte, tut dies in aller Regel über Partnerschaften mit verschiedenen Unternehmen. Je nach Bekanntheit oder Anzahl der Follower, Verhandlungsgeschick und individueller Absprache, fällt die Höhe der Gage unterschiedlich aus.
Im Grunde geht es immer darum, Produkte, Verfahrensweisen oder Meinungen der Partnerfirmen zu bewerben. Die Einnahmen werden meistens pro Post, in dem eine entsprechende Promotion stattfindet, berechnet.
Je mehr Menschen einem Social-Media-Influencer folgen, desto mehr kann dieser für einen Post verlangen. Wie viel dabei letztlich herausspringt, ist kaum pauschal zu sagen. Es gibt je Influencer-Typ jedoch gewisse Richtwerte.
- Micro-Influencer: Solche Influencer haben ca. 500 bis 10.000 Follower (Definitionswerte schwanken). Das ist im Vergleich keine grosse Anzahl, entsprechende Kontakte sind dafür allerdings tendenziell besonders treu. Deshalb können solche Meinungsmacher in gewissen Geschäftsbereichen durchaus 500 bis 1.000 Franken pro Post verdienen.
- Herkömmliche Influencer: Der normale Influencer hat 100.000+ Follower. Diese potenzielle Reichweite ist für Unternehmen natürlich überaus attraktiv. Deshalb sind hier 5.000 Schweizer Franken je Post absolut möglich. Wenn es deutlich über 100.000 oder sogar eine Million Fans geht, ist die Verdienstspanne noch viel höher.
Welche Voraussetzungen sind für eine erfolgreiche Umsetzung der Social-Media-Influencer-Idee wichtig?
Zunächst einmal müssen Social-Media-Influencer gewisse Qualitäten mitbringen, die für andere interessant sind. Das können eine herausragende Expertise in einem bestimmten Bereich, ein hoher Unterhaltungswert, aber auch „nur“ ein gutes Aussehen sein.
Zudem sollten sie wissen, wie soziale Netzwerke sowie die dort vermittelten Inhaltstypen funktionieren, wie deren User generell ticken und wie sie ihre Zielgruppe optimal erreichen können. Sie müssen beste Fähigkeiten zur (Produkt-)Präsentation und Selbstdarstellung in persönlichem Auftreten sowie Bild- und Tontechnik mitbringen.
Follower sind dabei ihr höchstes Gut. Je mehr Menschen einem Social-Media-Influencer folgen, desto grösser ist dessen Verdienstpotenzial. Deshalb sollten Meinungsmacher stets den Kontakt zu ihren Fans pflegen, persönlich mit ihnen interagieren und ihrerseits angemessen auf deren Inputs bzw. Kommentare reagieren. Die Wahrung von Authentizität, Glaubwürdigkeit und Unabhängigkeit ist in diesem Zusammenhang überaus wichtig.
Virtueller Assistenz
Virtuelle Assistenz als digitale Geschäftsidee: Typische Aufgaben der Unternehmensassistenz von zu Hause aus erledigen und verdienen
In Unternehmen fallen normalerweise zahlreiche Aufgaben an, die nur schwer von den Verantwortlichen selbst oder ihren Mitarbeitern übernommen werden können. Dennoch lohnt sich die Einstellung eines Assistenten vor Ort oftmals nicht. Die Lösung: virtuelle Assistenz bzw. ein Virtual-Assistant. Solche Kräfte unterstützen Geschäftsführer, Berater oder Teams in grösseren, aber vor allem auch in kleineren Firmen als externe Dienstleister. Sie arbeiten auf Rechnung und organisieren ihre Aufträge selbstständig.
Diese Hilfe kann sich auf unterschiedlichste Fach- oder Aufgabenbereiche beziehen – je nachdem, welche Arbeiten im jeweiligen Betrieb anfallen. Meistens handelt es sich um wiederkehrende und zeitintensive Aufgaben. Man möchte durch die Auslagerung gemeinhin mehr Zeit für das Kerngeschäft gewinnen. Für die Firmen bedeutet die Möglichkeit einer Abgabe grosse Flexibilität. Für die virtuellen Assistenten bietet sich eine Menge Abwechslung.
Wie ist der Markt für virtuelle Assistenz?
Unternehmen profitieren mit der Inanspruchnahme der Dienste eines Virtual-Assistants von vielen Vorteilen: Vor allem kleinere Betriebe können oder wollen es sich häufig nicht leisten, einen speziellen Mitarbeiter für wichtige, aber vielleicht nicht regelmässig in grösserem Umfang zu erledigende Buchhaltungsarbeiten, Website-Pflege oder Terminorganisationen anzustellen. Eine virtuelle Assistenz ist hier oft die perfekte Alternative.
Ein solcher Dienstleister arbeitet selbstständig und wird genau nach Pensum bezahlt. Eine Firma kann dessen Arbeitskraft wahlweise täglich, ein Mal pro Woche oder auch lediglich stundenweise alle paar Monate wahrnehmen. Virtuelle Assistenten sind gemeinhin sehr flexibel, was auch den potenziellen Auftraggebern eine grosse Flexibilität verschafft.
Im Zuge dessen bekommen Firmen, die mit Virtual-Assistants zusammenarbeiten, gemeinhin bestens ausgebildete Experten. In aller Regel sind derartige Selbstständige echte Fachkräfte, die ihre Kompetenzen nach einer Angestelltenlaufbahn im Alleingang anbieten. Profis im Projektmanagement, für die Content-Erstellung, für SEO-Aufgaben oder auch erfahrene Sekretäre sind sehr gefragt und werden damit oft gebucht.
Die Ausgaben gestalten sich dabei im Vergleich zu einer Anstellung ziemlich gering. Alleine die Tatsache, dass die Tarife nach Aufträgen abgestimmt werden, ist für Unternehmen oft finanziell attraktiv. Ausserdem müssen sie keine Aufwendungen für Büroräume oder –ausstattungen kalkulieren, da ein Virtual-Assistant zumeist in seinen eigenen vier Wänden und mit persönlichen Gerätschaften arbeitet.
Das alles sind gute Gründe, weshalb immer mehr Verantwortliche in Betrieben auf die Dienste einer virtuellen Assistenz setzen. Damit hat diese Geschäftsidee viel Potenzial.
Wie lässt sich mit virtueller Assistenz Geld verdienen?
Ein virtueller Assistent arbeitet gemeinhin selbstständig und auf Honorarbasis. Wie viel zu verdienen ist, hängt vor allem von den Bedingungen des jeweiligen Jobs ab. Natürlich spielen dabei auch Faktoren wie Ausbildung, Erfahrung und Renommee eine wichtige Rolle.
Beispielsweise kann ein Virtual-Assistant, der jahrelang als Projektkoordinator angestellt war, alleine durch seine Berufsroutine für entsprechende Aufgaben mehr Honorar verlangen als eine Kraft mit weniger Praxis. Es ist tatsächlich möglich, sich auch ohne formale Ausbildung oder vorherige Angestelltenbeschäftigung als virtueller Assistent selbstständig zu machen – dann muss man beim Verdienst im Allgemeinen aber zunächst tiefstapeln.
Unter diesen Grundvoraussetzungen bieten sich für eine virtuelle Assistenz zahlreiche Arbeitsschwerpunkte:
- Allgemeine Büro- oder Sekretariatstätigkeiten
- Recherchearbeiten
- Datenpflege und -aufbereitung
- Erstellung von Präsentationen
- Planung für Termine, Events und Reisen
- Buchhaltung, Steuer etc.
- Textarbeiten und PR
- Anfertigung von Übersetzungen
- Website- oder Onlineshop-Pflege
- Social-Media-Aktivitäten
- Grafikgestaltung oder Bildbearbeitung
Welche Voraussetzungen sind für eine erfolgreiche Umsetzung der Virtual-Assistant-Idee wichtig?
Ein virtueller Assistent sollte ganz an der Basis sicher mit PC oder Notebook und typischen Office-Programmen umgehen können. Eine gewisse Internetaffinität ist ebenfalls von Vorteil, da die Kommunikation und letztlich auch viele Aufgaben online ablaufen.
Um erfolgreich professionelle Leistungen als Virtual-Assistant verkaufen zu können, sollten weiterhin ein Nachweis über eine (idealerweise zu den angepeilten Tätigkeiten passende) Ausbildung und eine gewisse Berufserfahrung vorhanden sein. Beides ist kein Muss, erhöht aber die Chancen auf die Inanspruchnahme der eigenen Dienste durch viele Auftraggeber und ebenso das Verdienstpotenzial.
In den meisten Fällen arbeiten virtuelle Assistenten mit mehreren Firmen zusammen und müssen so diverse Aufgaben und mitunter auch zahlreiche Kunden unter einen Hut bringen. Um hier den Überblick zu bewahren und stets beste Ergebnisse zu liefern, ist ein überdurchschnittliches Mass an Selbstorganisation, Multitasking-Fähigkeit und Motivation unabdingbar. Ausserdem sind Offenheit für Neues und Begeisterungsfähigkeit wichtige Eigenschaften – nicht zuletzt, da oft Aufgaben zu übernehmen sind, die die Auftraggeber vielleicht nicht so mögen.
Ein selbstbewusstes Auftreten hilft, um potenzielle Kunden zu überzeugen. Die Akquise erfolgt dabei am besten über soziale Business-Netzwerke, zum Beispiel LinkedIn, oder spezielle Freelancer-Plattformen, sprich Fiverr und Co. Wer geschickt kommunizieren bzw. netzwerken kann sowie gut ausgebildet und sich seiner Stärken bewusst ist, wird hier schnell Interessenten finden.
Webseiten & App Tester
Website- und App-Tester als digitale Geschäftsidee: Geld verdienen mit der Prüfung und Auswertung von Online-Anwendungen
Website- und App-Tester tun zunächst genau das, was der Begriff nahelegt: Sie checken entsprechende Anwendungen auf Herz und Nieren. Derartige Arbeiten fallen in den grossen Bereich des Crowdtestings, was im Allgemeinen das Prüfen von Software, Websites, Apps oder auch speziell Computerspielen von grösseren Probandengruppen umfasst.
Die Kernaufgabe solcher Personen besteht darin, sich durch eine Website oder App zu klicken, möglichst alle Funktionen auszuprobieren und anschliessend Bericht zu erstatten. Manchmal müssen auch nur bestimmte Features überprüft werden, wie beispielsweise ein neu eingeführtes Online-Tool auf einer Firmenpräsenz oder der Checkout-Prozess in einem Onlineshop.
Website- und App-Tester werden in diesem Zusammenhang präzise gebrieft und sollten (im einfachsten Fall) genau in Bezug auf die Vorgaben festhalten, was ihnen gefällt, in welchen Segmenten es vielleicht Schwierigkeiten gab und wo gegebenenfalls etwas überhaupt nicht funktioniert hat. Das Ergebnis wird mit einem bestimmten Honorar vergütet.
Wie ist der Markt für Website- und App-Tester?
Längst nutzen (potenzielle) Kunden vornehmlich das Internet und damit verbundene Anwendungen wie Websites, Foren, Social-Media oder Apps für die Beschaffung von allen möglichen Informationen. Das betrifft auf der einen Seite Hilfestellungen bei Alltagsfragen oder direkte digitale Unterstützung (meistens durch Apps) – zum Beispiel bei der Erstellung von Einkaufslisten, bei der Sportplanung etc. Auf der anderen Seite erfolgen aber auch die Beratung bei geplanten Anschaffungen und der Erwerb mittlerweile in vielen Fällen über derartige Kanäle.
„Online“ wird für Unternehmen demnach immer wichtiger: Websites oder Apps müssen heutzutage nicht nur vorhanden sein, sondern zudem an jedem Ort, auf allen Devices und mit sämtlichen Software-Kombinationen bestens funktionieren. Nur dann sind die zugehörigen Firmen wirklich wettbewerbsfähig. Bugs oder Defizite in der Usability sollten keinesfalls vorkommen. Solche und ähnliche Fehler werden natürlich bereits bei der Entwicklung weitgehend ausgeschlossen. Ob alles perfekt läuft, kann jedoch nur in einer realen Nutzerumgebung bzw. mit echten Usern der jeweiligen Zielgruppe festgestellt werden.
Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass mit der zunehmenden Reife von Websites oder Apps auch deren Funktionalitäten immer komplexer und umfangreicher werden. Damit gibt es unzählige Wege und Möglichkeiten, bei denen erhebliche Negativwirkungen auftreten können. Das wiederum macht es unerlässlich, nicht nur präzise, sondern zusätzlich von möglichst zahlreichen Probanden Bewertungen einzuholen.
Somit ist der Bedarf an Website- und App-Testern gross, was für Interessierte wiederum viel Potenzial bedeutet.
Wie lässt sich mit der Website- und App-Tester-Idee Geld verdienen?
Grundsätzliche haben Interessierte zwei Optionen, Website- oder App-Tester zu werden und damit Geld zu verdienen:
- Sie melden sich bei einer Crowdtesting-Plattform wie testbirds.de, applause.com oder rapidusertests.com an und lassen sich darüber Aufträge vermitteln.
- Oder sie treten direkt in Kontakt mit Unternehmen bzw. speziellen Digitalagenturen, die regelmässig entsprechende Anwendungen produzieren und testen lassen.
Die Bezahlung erfolgt gemeinhin auf Honorarbasis – egal, ob man mit einer Plattform oder direkt mit spezifischen Partnerunternehmen kooperiert.
Für jeden einzelnen Test gibt es eine eindeutige Aufgabenstellung: Es geht zum Beispiel um die Suche nach Rechtschreibfehlern, das Aufspüren von Funktionsdefiziten oder auch um die Betrachtung der gesamten Nutzerfreundlichkeit bzw. Usability. In jedem Fall gilt es das Ergebnis letztlich klar, verständlich und entsprechend der Anforderungen zu dokumentieren.
Was bei all dem genau herausspringt, hängt von der Detailliertheit der Aufgabenstellung in allen Bereichen, also Prüfung und Berichterstattung, ab. Die gängige Spanne pro Durchlauf liegt zwischen rund 15 und 100 CHF.
Welche Voraussetzungen sind für eine erfolgreiche Umsetzung der Website- und App-Tester-Idee wichtig?
Gerade für diejenigen, die über eine Crowdtesting-Plattform Websites oder Apps prüfen, erschliesst sich nicht immer sofort, dass es sich hier um eine selbstständige Tätigkeit handelt. Die Verdienste müssen gegebenenfalls versteuert werden und normalerweise ist eine entsprechende Anmeldung beim Finanzamt erforderlich.
Sind die damit verbundenen Voraussetzungen erfüllt, bedarf es nicht viel mehr, um als Website- und App-Tester Geld zu verdienen. Grundsätzlich sollte eine gewisse Affinität zu Online-Anwendungen vorhanden sein und man muss für einige Analysen zur Zielgruppe des auftragsgebenden Unternehmens gehören. Eine spezielle Ausbildung ist allerdings zumeist nicht erforderlich.
„Zumeist“ deshalb, da sich Tests manchmal auch auf speziellere Sachverhalte beziehen können. So gibt es durchaus Angebote, bei denen es zum Beispiel darum geht, SEO-Eigenschaften zu beäugen oder einzelne Designmerkmale von einem professionellen Standpunkt aus zu analysieren. Hier haben Experten oder zumindest Personen mit Grunderfahrungen immer bessere Karten, ins Boot geholt zu werden, und verdienen dann auch mehr.
Produktetester
Produkttester als digitale Geschäftsidee: Einnahmen durch die Prüfung von Lebensmitteln, Elektronik, Lifestyle-Produkten und mehr
In aller Regel sind Produkttester damit beauftragt, physische Waren unterschiedlichster Kategorien vor der offiziellen Einführung auf dem Markt zu prüfen und zu bewerten. Die zu testenden Artikel werden von den Herstellern kostenlos zur Verfügung gestellt. Meistens handelt es sich um Lebensmittel, Elektronik oder Lifestyle-Produkte.
Digital ist diese Geschäftsidee deshalb, da Interessierte sich für die Vermittlung entsprechender Arbeiten auf diversen Online-Portalen registrieren können. Die Organisation verläuft dann grossteilig über diese Zwischenstellen. Hier wird ebenso geregelt, wie hoch die Bezahlung ist. Wenn der Job im Alleingang, also ohne Vermittlerplattform, erledigt wird, geht es häufig um eine Veröffentlichung der Testresultate im Internet, womit ebenfalls eine digitale Basis gegeben ist.
Der Check läuft natürlich nicht willkürlich ab: Im Allgemeinen stellen die Anbieter hierzu bestimmte Anforderung auf, die in einem detaillierten Briefing gefasst sind. Zu den typischen Faktoren zählen die Vorgabe spezieller Merkmale, die unbedingt unter die Lupe genommen werden müssen, und der Zeitraum der Bewertung bzw. die Deadline zur Einsendung der Testergebnisse.
Die Erfahrungen sollten in jedem Fall ehrlich und authentisch sein. Man beurteilt die Waren generell nach Funktionalität, Handhabung, Design, Geschmack, Geruch etc. – je nach Produktgruppe. Die Unternehmen wollen dadurch herausfinden, ob die Intention ihrer Neuentwicklungen wirklich wie geplant bei den Nutzern bzw. der Käuferschaft ankommt. Die abschliessende Auswertung erfolgt intern – und es kann sogar sein, dass es durch die Urteile der Tester (wenn sie allzu negativ ausfallen) zu einer Absage der Veröffentlichung kommt.
Mitunter werden auch Artikel geprüft, die bereits auf dem Markt sind. Das geschieht dann oftmals mit dem Hintergrund, dass der Hersteller Bewertungen und Reichweite generieren will. In solchen Fällen sind die Produkttester dazu angehalten, ihre Einschätzungen in Foren, Social-Media, als Testimonials oder in ähnlicher Weise zu veröffentlichen.
Wie ist der Markt für Produkttester?
Unternehmen stecken viel Zeit und Geld in die Entwicklung neuer Produkte. Diese Investitionen sollen sich schliesslich natürlich maximal auszahlen. Damit das gewährleistet werden kann und auf der anderen Seite möglichst sicher auszuschliessen ist, dass ein Angebot floppt, sind eingehende Tests vor der Markteinführung in den meisten Fällen unabdingbar.
Mithilfe von Produkttests können Firmen überprüfen, ob ihre Artikel den Bedürfnissen ihrer Kunden nachkommen und deren Erwartungen erfüllen. Die präzise Prüfung vor der Veröffentlichung, die idealerweise durch Personen der Zielgruppe der jeweiligen Ware erfolgt, lässt eventuelle Probleme mit der Benutzerfreundlichkeit erkennen, vielleicht fehlende Merkmale in Funktionalität, Aussehen, Geschmack oder Geruch feststellen und allgemein herausfinden, was typische Käufer wirklich denken.
Somit nehmen Firmen aller Branchen gerne die Dienste von Produkttestern in Anspruch, was für diese grosses Potenzial bedeutet.
Wie lässt sich mit der Produkttester-Idee Geld verdienen?
Produkttester werden für ihre Arbeit so gut wie immer vergütet. Es kann jedoch sein, dass dies nicht geldlich, sondern mit dem Produkt an sich erfolgt. Nach einer Prüfung dürfen die Personen die entsprechende Ware dann behalten und weiter nutzen. Häufig wird das Testobjekt allerdings lediglich als Muster oder Prototyp zur Verfügung gestellt. Nach dem Check müssen solche Artikel wieder an den Anbieter zurückgeschickt werden. In solchen Fällen gibt es normalerweise eine Aufwandsentschädigung.
- Manche Unternehmen bzw. Produkttester-Plattformen arbeiten mit einem Prämienmodell: Pro Beurteilung wird dann eine gewisse Punktezahl gutgeschrieben. Ab einem bestimmten Stand kann dann eine Auszahlung in Barem durchgeführt werden.
- Andere Anbieter vergüten Produkttester mit einem klassischen Gehalt oder einem festen Honorar pro Bewertung.
Wie viel bezahlt wird oder wie viele Punkte vergeben werden, hängt ganz an der Basis vom Aufwand des jeweiligen Tests ab. Die durchschnittliche Vergütung für Anfänger liegt bei etwa 25 bis 50 Franken pro Check.
Welche Voraussetzungen sind für eine erfolgreiche Umsetzung der Produkttester-Idee wichtig?
Um als Produkttester zu arbeiten, benötigt man keine Ausbildung oder andere spezielle Voraussetzungen. Allerdings ist es natürlich wichtig, Waren auch wirklich sinngemäss analysieren und betreffende Erkenntnisse für andere verständlich festhalten zu können. Oft gibt es zu entsprechenden Prüfungen relativ einfache Fragebögen. Wenn es darum geht, die eigene Meinung öffentlich zu machen, ist aber schon deutlich mehr Know-how gefragt. Generell muss ein Produkttester präzise nach einem Briefing arbeiten können.
Grundsätzlich ist es zudem von Vorteil, einen eigenen Blog zu betreiben oder anderswie im Netz präsent zu sein. Idealerweise ist ein Produkttester sowieso als selbstständiger Online-Schaffender tätig. So ist es einfacher, direkt mit Firmen zusammenzuarbeiten und auch ohne eine spezielle Plattform als Zwischenstelle Geld zu verdienen. Bei einer derartigen Kooperation kann das Honorar deutlich höher sein. Bekannte Influencer können als Produkttester tatsächlich besonders viel verdienen. Wer einen solchen Status hat, ist also klar im Vorteil.
Immerhin sollte jedoch eine gewisse Affinität zu digitalen Medien und Content-Formaten, also Blogs, Social-Media, Foto, Video etc., vorhanden sein. Auch eine gute Fähigkeit der (Selbst-)Darstellung ist angebracht. Erfolgreiche Produkttester stellen die geprüften Waren zum Beispiel in Videos vor und müssen sie zwar kritisch (sie machen im Gegensatz zu typischen Influencern keine reine Werbung), aber dennoch in einem rundum ansehnlichen Rahmen behandeln. Der Grat zwischen Testern und Influencern ist hier de facto schmal.
Foto Lizenz Verkäufer
Foto-Lizenz-Verkäufer als digitale Geschäftsidee: Herausragende Bilder für andere bereitstellen und verdienen
Ein Foto-Lizenz-Verkäufer ist zunächst einmal ein Fotograf oder eine Person, die zumindest fotografisches Talent hat. Es geht bei dieser digitalen Geschäftsidee darum, Bilder zu schiessen, die für andere nützlich sein können, und diese schliesslich im Web anzubieten. Unternehmen – seien es vornehmlich vor Ort tätige Betriebe oder Online-Geschäfte – brauchen immer wieder hochwertige Fotos für ihre Internetpräsenzen. Um diese nicht selbst anfertigen oder deren Erstellung beauftragen zu müssen, greifen sie gerne zu Aufnahmen von professionellen Foto-Lizenz-Anbietern.
Durch den Erwerb der Lizenz zu einer Ablichtung erhält der Käufer bestimmte Nutzungsrechte. Meistens darf er das Bild dann frei für seine Zwecke verwenden und manchmal auch verändern. Der Vertrieb erfolgt – wie bereits angesprochen – grossteilig online. Für Einsteiger sind hier vor allem typische Bilddatenbanken oder Stock-Foto-Portale wie Alamy, Shutterstock und iStock Photo interessant. Mit dem richtigen Talent ergeben sich aber auch direkte Kooperationsmöglichkeiten mit Firmen.
Wie ist der Markt für Foto-Lizenz-Verkäufer?
„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“: Diese alte Metapher für den Mehrwert von Bildern oder Fotos ist heute aktueller denn je. Gerade im schnelllebigen und mittlerweile durch Mobilgeräte stets verfügbaren Internet sind entsprechende visuelle Inhalte überaus wichtig. Gute Aufnahmen verdeutlichen Zusammenhänge prompt, unterstützen Webdesigns massgeblich, können die Usability von Online-Angeboten pushen und sind nicht selten der entscheidende Impuls, um Interessenten zu Käufern zu machen.
Gerade für Firmen-Websites werden gerne Lizenzbilder verwendet, denn diese müssen nicht selbst produziert werden und sind deshalb vergleichsweise günstig. Verantwortliche können sich in den zahlreichen Stock-Foto-Portalen aus einem riesigen Katalog bedienen und finden sicher das passende Motiv. Sie profitieren von hochwertigen, direkt wirkenden, emotionalen, Expertise ausstrahlenden, Regionalität signalisierenden und/oder die Usability fördernden Ablichtungen.
Nicht zuletzt sind Bilder überaus SEO-relevant. Google bewertet Seiten, die mit kontextuell passenden Fotos ausgestattet sind, besser als Pages ohne solche Inhalte. Gute Bilder oder auch andere visuelle Komponenten sind für die Suchmaschine ein Indiz dafür, dass entsprechende Angebote ihre Nutzer auf mehreren Ebenen optimal erreichen möchten. Das bedeutet allgemein einen erhöhten Mehrwert für Google.
Da lizenzierte Bilder ein breites Einsatzspektrum haben, praktisch sind, viele geschäftliche Benefits bringen können und sich im Idealfall sogar vorteilhaft auf die SEO auswirken, ist das Absatzpotenzial hier ziemlich gross. Dabei muss aber auch bedacht werden, dass Foto-Lizenz-Verkäufer in einem enormen Wettbewerb agieren. Deshalb gestaltet es sich sehr schwierig, seinen Lebensunterhalt in diesem Bereich zu verdienen. Für ein gewisses Zubrot kann aber schon relativ einfach gesorgt werden.
Wie lässt sich mit der Foto-Lizenz-Verkäufer-Idee Geld verdienen?
Grundsätzlich bieten Foto-Lizenz-Verkäufer nicht ihre Bilder an sich an, sondern betreffende Lizenzen. Das heisst, es können mehrere Käufer die Nutzungsrechte an ein und demselben Inhalt erwerben. Bei einem direkten Verkauf wäre das nicht der Fall. Somit ist die Lizenzierung für die Anbieter langfristig lukrativ. Bestenfalls bringen die Fotos immer wieder Einnahmen ein.
Wie hoch der Verdienst ist, hängt massgeblich davon ab, wie man sein Geschäft ausrichtet, welche Qualität die Ablichtungen haben und wie es um die Erfahrungen auf dem Gebiet steht: Erfolgt der Verkauf über eine Stock-Photo-Plattform, ist das für Einsteiger zwar sehr praktisch. Die Erlöse sind aufgrund von Provision und Konkurrenz aber eher gering. Ideal sind direkte Kooperationen mit Unternehmen oder ein eigener Shop.
Die folgenden drei Vertriebskanäle sind für den Online-Verkauf von Fotos besonders gängig.
- Stock-Foto-Portale: Hierbei handelt es sich um Plattformen, auf denen oft tausende Foto-Lizenz-Verkäufer ihre Bilder anbieten. Einfach anmelden, Ablichtungen hochladen, optimal verschlagworten und auf Käufer warten.
- Druckdienste oder Fotoagenturen: Foto-Lizenz-Verkäufer können ihre Bilder auch bei Druckdiensten oder Fotoagenturen zur Verfügung stellen. Um hier eine Chance zu haben, bedarf es allerdings oft mehr Erfahrung. Manche Anbieter, zum Beispiel Spreadshirt, ermöglichen es, einen Shop im Shop zu eröffnen und diesen dann mit den eigenen Bildern zu bestücken.
- Eigener Shop: Der direkte Absatz von Fotos im eigenen Onlineshop kann als Königsklasse dieses Geschäftsbereichs betrachtet werden. Dank Baukastensystemen sind derartige Einkaufskanäle ziemlich einfach zu erstellen. Eine solche Vermarktung lohnt sich aber meistens nur als professioneller Fotograf und mit einem gewissen Renommee.
Welche Voraussetzungen sind für eine erfolgreiche Umsetzung der Foto-Lizenz-Verkäufer-Idee wichtig?
Im einfachsten Fall, sprich dann, wenn Fotos über Stock-Portale verkauft werden sollen, braucht es nicht viel, um Geld zu verdienen. Eine Kamera, etwas Talent und die Anmeldung der Selbstständigkeit reichen. Man kann flexibel knipsen, die Bilder hochladen und generiert – bei guter Qualität bzw. bei einer optimalen Ansprache von potenziellen Käufern durch die Motive – fortlaufend Einnahmen. Der Verdienst ist hier allerdings relativ gering.
Wer mehr will, sollte eine Ausbildung als Fotograf vorweisen und entsprechend professionelle Bilder anbieten. Stimmt die Qualität und hat man eine gewisse Erfahrung, sind feste Partnerschaften mit Fotoagenturen und eine folglich höhere Bezahlung drin. Auch ein eigener Shop kann sich dann lohnen.
Online Coach
Online-Coach als digitale Geschäftsidee: Expertenwissen virtuell vermitteln und Geld verdienen
Ein Coach ist im Grunde ein Berater, Begleiter oder eine helfende Hand in bestimmten Angelegenheiten. Seine Kernaufgabe liegt darin, seinen Klienten als Dienstleister die besten und effektivsten Wege aufzuzeigen, damit diese ihre Ziele erreichen können. Er begleitet die entsprechenden Prozesse vom Anfang bis zum Ende und forciert die Entwicklung der Ratsuchenden dabei durch seinen Input. In vielen Fällen können die dafür erforderlichen Schritte auch im digitalen oder virtuellen Raum stattfinden.
Bei einem solchen Online-Coaching (oder auch E-Coaching) erfolgt die Kommunikation zwischen Beratern und Klienten über spezifische Internet-Medien. Es gibt hier grundsätzlich zwei Formen:
- Das Online-Coaching findet als Ergänzung zu Präsenzterminen statt.
- Oder der Berater nutzt ausschliesslich digitale Medien für seine Dienstleistung.
Im Zuge des E-Coachings können verschiedene Kanäle zur Online-Kommunikation eingesetzt werden. Meistens nutzen derartige Berater Video-Chat-Software für ihre Arbeit, wie etwa Skype, Facetime oder eine spezielle Coaching-Plattform. Es gibt aber auch Ausprägungen – oder oft ergänzende Angebote – in schriftlicher Form, sprich per Mail oder Messenger, und ebenso am Telefon.
Beim live geführten Video-Gespräch können – für viele Beratungsbereiche sehr wichtige – körperliche und zwischenmenschliche Aspekte, vor allem die Körpersprache und das Suggerieren einer echten Gegenwärtigkeit, deutlich natürlicher einbezogen werden als beispielsweise bei einem telefonischen Coaching. Um hier noch bessere Ergebnisse zu erzielen, verwenden einige Online-Coaches VR-Brillen und zugehörige Software, mithilfe derer sie ihren Klienten dann in virtuellen Räumen „wirklich“ gegenüberstehen.
Wie ist der Markt für Online-Coaching?
Während der Corona-Pandemie stieg die Nachfrage nach digitalen Coaching-Angeboten rapide an. Vorher galten solche Dienstleistungen noch als Besonderheit. Die Möglichkeit einer Beratung per Internet war selbstverständlich rein technisch längst gegeben. Man nutze sie aber eher als Überganglösung in Krankheitsfällen oder bei anderen Problemen, durch die sich Coaches und Klienten nicht persönlich treffen konnten. Inzwischen ist die Kommunikation im virtuellen Raum jedoch zu einem festen Bestandteil zahlreicher Beratungsleistungen geworden. Für Interessenten ist diese Form des Coachings einfach besonders komfortabel. Virtuelle Beratungen sind heute nicht mehr wegzudenken.
Kein Wunder, denn Online-Coaching birgt viele Vorteile: Da es ortsunabhängig und potenziell weltweit stattfinden kann, vergrössert sich für Coaches die Reichweite ihrer Dienste enorm. Klienten haben auf der anderen Seite die Möglichkeit, sehr viel leichter die wirklich mehrwerthaltigsten Beratungsangebote für ihre Anforderungen wahrzunehmen. Menschen mit gewissen körperlichen oder mobilitätsbezogenen Schwierigkeiten sind generell besser zu erreichen. Dabei sparen Coaches und Klienten Fahrzeiten und Fahrtkosten. Die Flexibilität der Terminfindung ist deutlich grösser. Nicht zuletzt können kurzfristige oder kürzere Beratungen mit höherer Frequenz einfacher umgesetzt und damit tendenziell schnellere Ergebnisse erzielt werden.
Das alles bedeutet zweifelsohne eine Menge Potenzial für das Online-Coaching als digitale Geschäftsidee.
Wie lässt sich mit der Online-Coach-Idee Geld verdienen?
Wer als Online-Coach arbeiten möchte, kann sein Beratungsangebot in zahlreichen Lebens- und Business-Bereichen ansiedeln. Typische Segmente sind folgende:
- Ausbau der Führungskompetenz
- Coaching für Selbstreflexion
- Optimierung der Arbeitsmethodik
- Konversationstraining und Verhandlungsführung
- Beratung für Konfliktmanagement
- Coaching für Motivationssteigerung
- Gründerberatung
- Charakterentwicklung
- Burnout-Prävention
Online-Coaching ist selbstverständlich nicht auf diese und ähnliche Themen begrenzt. Es gilt: Überall dort, wo (möglichst) viele Menschen einen erhöhten Bedarf an Unterstützung haben, kann mit guten Erfolgschancen ein betreffendes Online-Coaching angeboten werden.
Was dabei letztlich zu verdienen ist, hängt insbesondere von der Qualifikation des Coaches und der (finanziellen) Relevanz des Beratungsbereichs ab. So wird beispielsweise ein Coaching zur Verbesserung der Führungskompetenzen oftmals besser bezahlt als eine Unterstützung bei der Selbstreflexion im privaten Umfeld. Berufseinsteiger können pro Sitzung selten mehr als 50 Franken verlangen. Bei erfahrenen Coaches kann das Honorar aber durchaus in die Tausende gehen.
Welche Voraussetzungen sind für eine erfolgreiche Umsetzung der Online-Coach-Idee wichtig?
Die Berufsbezeichnungen „Coach“, „Berater“ oder auch „Trainer“ sind nicht geschützt bzw. nicht „ausbildungspflichtig“. Anders als bei verwandten, eher klassischen Beratungstätigkeiten, zu denen unter anderem der Rechtsanwalt oder der Steuerberater gehören, wird für eine selbstständige Arbeit als Coach also tatsächlich keine offiziell bestätigte Qualifikation benötigt. Dennoch sollten angehende Berater darauf achten, gewisse fachliche und persönliche Kompetenzen mitzubringen.
De facto stellt eine spezielle Aus- oder Weiterbildung zum Coach ein entscheidendes Verkaufsargument dar.
Für die meisten potenziellen Kunden sind ein professionelles Auftreten und ein fachlich optimaler Hintergrund sehr wichtig. Idealerweise liegen Referenzen zur Tätigkeit als Coach und eine berufliche Erfahrung auf dem jeweiligen Beratungsgebiet vor. So lassen sich bei einer Selbstständigkeit ein überaus kompetenter Eindruck und schliesslich eine hohe Vertrauenswürdigkeit vermitteln. Letztere ist beim Coaching oft massgebend. Wenn sich Ratsuchende nicht in guten Händen fühlen, werden sie auch kaum Potenzial erkennen, dass sie mit dem jeweiligen Berater in privater oder beruflicher Hinsicht Vorteile erzielen können. Grundsätzlich gilt: Je besser sich Coaching-Dienstleiter präsentieren, desto grösser sind die Chancen auf viele Klienten und desto höher kann das Honorar angesetzt werden.
Online Video Kurse
Online-Video-Kurse als digitale Geschäftsidee: Schulungen auf Abruf anbieten und verdienen
Online-Video-Kurse oder -Schulungen sind in der Regel über diverse Sitzungen und damit häufig auf mehrere Tage oder sogar Wochen verteilte Lehrgänge. Hauptziel entsprechender Dienstleister ist es, den Teilnehmern oder Klienten über verschiedene Methoden gezielt Wissen oder Fertigkeiten zum jeweils fokussierten Thema zu vermitteln.
Dabei muss der Kursgeber nicht live mit den Beteiligten kommunizieren. Zwar ist es auch möglich, Lehrgänge in Echtzeit und zu festen Terminen anzubieten (wobei die Grenzen zum Online-Coaching oft verschwimmen). Häufig sind Online-Video-Kurse jedoch aufgezeichnet und werden Interessierten dann zum flexiblen Abruf bereitgestellt. Die Ausrichtung erfolgt gemeinhin eher im Format einer Vorlesung und weniger als Seminar mit unmittelbarem Austausch. Dennoch bekommen die Teilnehmenden bei modernen Online-Schulungen häufig die Chance, Kommentare zu verfassen oder direkte Fragen zu stellen.
Generell nutzen heutige Online-Video-Kurse vielfältige Medien, um unterhaltsam und interessant für ihre Zielgruppen zu sein und schliesslich beste Ergebnisse bei diesen hervorzurufen. Videoaufnahmen bilden die Basis. Es werden aber mitunter auch Texte bzw. Handouts, Whitepapers etc., Audiodateien oder interaktive Programme, E-Mail, Telefon, Live-Chats und sogar VR integriert.
Wie ist der Markt für Online-Video-Kurse?
Längst finden Kurse bzw. Weiterbildung, Schulungen und Lehrgänge nicht mehr ausschliesslich in Form von Präsenzveranstaltungen statt. Tatsächlich bevorzugen viele Interessenten mittlerweile digitale Angebote. Online-Video-Kurse sind spätestens seit der Corona-Pandemie, als Bildungs- und Fortbildungseinrichtungen oder private Schulungsdienstleister vor Ort keine Veranstaltungen mehr durchführen durften, stark auf dem Vormarsch. Das E-Learning und damit selbstbestimmtes Lernen hat sich über diese Zeit derart etabliert, dass sie heute in vielen Bereichen zum Standard gehören.
Online-Video-Kurse sind dabei besonders praktisch. Sie können vor allem jederzeit und von überall genutzt werden. Teilnehmer profitieren von einer räumlichen Unabhängigkeit, die eine grosse zeitliche Flexibilität bedeutet. Es fallen keine Fahrtkosten bei den Beteiligten und weniger Aufwände für Räume bei den Ausrichtern an. Das macht derartige Angebote generell relativ preiswert. Da die Sessions normalerweise aufgezeichnet sind, müssen sich die Klienten nicht fragen, ob ihr Kurs auch wirklich stattfindet. Sie können, sobald die Schulung online ist, jederzeit darauf zugreifen und in ihrem eigenen Tempo lernen. Das unterstützt die Motivation und die Effektivität. Wenn etwas nicht beim ersten Mal klar wird, ist es kein Problem, die jeweilige Session einfach zu wiederholen.
Alles in allem bieten Online-Video-Kurse viel Lernkomfort und führen tendenziell sogar zu besonders zweckmässigen Ergebnissen. Somit wundert es nicht, dass immer mehr potenzielle Klienten eine digitale Ausrichtung von Weiterbildungsangeboten erwarten und inzwischen sogar bevorzugt auf diese zurückgreifen. Für entsprechende Dienstleister bedeutet das eine Menge Absatzchancen.
Wie lässt sich mit der Online-Video-Kurse-Idee Geld verdienen?
Online-Video-Kurse lassen sich zu vielfältigen Themen anbieten. Grundvoraussetzung ist dabei, dass es ein erhöhtes Interesse an der fokussierten Richtung gibt und Menschen dazu bereit sind, Geld für das Programm auszugeben. Die Chancen, zu verdienen, stehen gemeinhin ziemlich gut, denn es gibt heute (unter anderem durch das für viele immer komplexer werdende Alltags- und Berufsleben) tatsächlich ein gesteigertes Interesse an entsprechenden Hilfestellungen.
Beliebte Gebiete sind folgende:
- Business und Leadership
- Gesundheit und Medizin
- Alternative Heilkunde
- Spiritualität
- Hobby und Bewegung
- Fashion und Lifestyle
- Psychologie und Lebensbewältigung
- Tiere und Tiergesundheit
Es gibt viele Beispiele im deutschsprachigen Raum, aus denen ersichtlich wird, dass mit Online-Video-Kursen nicht nur ein Nebenverdienst generiert, sondern sogar der Lebensunterhalt bestritten werden kann. Gewisse Bildungsangebote aus den Bereichen „Gesundheit“, „Business“ oder „Tiermedizin“ konnten nachweislich bis zu 100.000 Euro Jahresumsatz verzeichnen. Solche Erfolge sind natürlich nicht die Regel, mit einer guten Idee und Strategie lässt sich jedoch finanziell einiges erreichen.
Einsteiger sollten sich nicht unter Wert verkaufen. Sind Interesse und Reichweite vorhanden, können je nach Themenrelevanz, vermittelter Expertise und Kursumfang durchaus 100 Franken oder mehr pro Teilnehmer verlangt werden. Für erfahrene Anbieter von Online-Video-Kursen mit gutem Renommee sind die Grenzen nach oben offen.
Welche Voraussetzungen sind für eine erfolgreiche Umsetzung der Online-Video-Kurse-Idee wichtig?
Für ein erfolgreiches Online-Video-Kursangebot gilt es ganz ähnliche Bedingungen zu erfüllen wie beim Online-Coaching. Die Schlüssel für viele zahlende Kunden sind ein perfekt ausgearbeitetes Thema mit möglichst hoher Relevanz und die Schaffung von Vertrauen. Letzteres wird vornehmlich durch echte Expertise auf dem betreffenden Gebiet vermittelt. Das Absolvieren einer speziellen Ausbildung und/oder Berufserfahrung im jeweiligen Segment sind hier bestimmende Faktoren.
Für viele Einsteiger gestaltet es sich besonders schwierig, das passende Thema zu finden. Idealerweise sollten für die Festlegung zunächst die persönlichen Kompetenzen und Interessen hinterfragt werden. Dabei spielen letztendlich wieder einmal Vertrauen und Glaubwürdigkeit zentrale Rollen.
Kann man echte Expertise auf einem Gebiet vorweisen? Gibt es Know-how auf einem Fachgebiet, das viele interessiert? Besteht eine Leidenschaft für ein bestimmtes Thema? Wer mit der Beantwortung dieser Fragen beginnt und eine dazu passende Richtung findet, wird ein entsprechendes Kursangebot nicht nur mit optimalen Mehrwerten ausstatten, sondern zudem mit einem grossen Enthusiasmus betreiben. Die Begeisterung wird automatisch an die Kunden weitergegeben.
Das alles ist zum einen finanziell wichtig, zum anderen aber auch in Sachen Arbeitsmotivation. Man sollte bedenken, dass man sich wahrscheinlich lange mit einem Thema befassen wird und es ziemlich wenig bringt, sich ein Gebiet zu suchen, auf dem zwar viel Geld zu verdienen ist, das man aber selbst kaum interessant findet. Eine solche Fehlausrichtung würden schliesslich auch die Kunden spüren und negativ wahrnehmen.
Webinare
Webinare als digitale Geschäftsidee: Seminare online anbieten und Geld verdienen
Das Wort „Webinar“ beschreibt nahezu perfekt, worum es bei dieser Education-Methode geht: Es handelt sich um ein Seminar, welches im Web stattfindet. Solche Schulung werden zu bestimmten Oberthemen veranstaltet und meistens von einer Person als Moderator oder Seminarleiter organisiert. Diese Verantwortlichen teilen ihr Wissen und ihre Fertigkeiten im jeweils fokussierten Bereich mit den Teilnehmern. Insofern haben Webinare Ähnlichkeit mit Online-Video-Kursen oder digitalen Beratungsangeboten. Sie werden allerdings im Gegensatz zu Video-Schulungen meistens live veranstaltet und haben anders als Coachings einen mehr ausbildenden und weniger beratenden Charakter.
Häufig wird für die Durchführung auf eine spezifische Webinar-Software zurückgegriffen. Diese ermöglicht die flexible Skalierung von Teilnehmerzahlen sowie die Organisation von Registrierungen und bringt viele Funktionen mit, die helfen, entsprechende Angebote auszugestalten, interessanter zu machen und zu promoten. Bei derartigen Veranstaltungen ist es elementar wichtig, dass Beteiligte auch in gegenseitigen Austausch gehen können. Das Unterschiedet das Webinar ebenfalls vom Video-Kurs, wo normalerweise nur eine vergleichsweise eingeschränkte Kommunikation mit dem Anbieter möglich ist.
Ein optimales Webinar gestaltet sich ähnlich wie eine Schulungsveranstaltung vor Ort. Es bietet eine optimale audiovisuelle Umgebung, Features zur Veranschaulichung von Inhalten und die Chance zur unkomplizierten Interaktion.
Wie ist der Markt für Webinare?
Grundsätzlich haben Webinare eine ähnliche Marktrelevanz wie andere Online-Bildungsangebote oder –Beratungsleistungen, speziell Video-Kurse und Coachings. Spätestens nach den Corona-Einschränkungen möchten immer mehr Menschen derartige Optionen nicht mehr missen. Es wird bei bestimmten Gruppen und für einzelne Bereiche sogar bevorzugt nach digitalen Möglichkeiten gesucht.
Das liegt auch im Kontext von Webinaren vor allem an speziellen Vorzügen, die diese gegenüber Seminaren vor Ort haben. So sind die Einsatzgebiete oder Themen solcher Kurse praktisch unbegrenzt. Nahezu alles kann mithilfe passender technischer Helfer über das Internet gelehrt werden: von Hobby- oder Freizeitlehrgängen in den Bereichen Technik, Sport, Einrichtung und Ernährung über Hochschulseminare bis hin zu Ausbildungskursen oder Weiterbildungen in technischen Berufen.
Dabei sind die Teilnehmer räumlich nicht gebunden, können aber trotzdem fast wie im Seminarraum Sachverhalte veranschaulicht bekommen, interagieren und sich bei einer Aufzeichnung bestimmte Inhalte zum besseren Verständnis sogar immer wieder ansehen.
Unter diesen Voraussetzungen stehen die Chancen mehr als gut, mit einer perfekt ausgearbeiteten Webinar-Idee erfolgreich zu sein.
Wie lässt sich mit der Webinar-Idee Geld verdienen?
Um Webinare zu monetarisieren, werden diese zumeist kostenpflichtig angeboten. Damit man hier bei der heute in vielen Themenbereichen grossen Masse an kostenlosen Angeboten dennoch gute Absatzchancen erhält, gilt es herausragende Mehrwerte und eine Menge Vertrauen bzw. Trust zu vermitteln.
Im besten Fall können Veranstalter hunderte oder sogar tausende Euro je Teilnehmer verlangen. Bis man so weit ist, dauert es jedoch eine ganze Weile. Je mehr Erfahrung und Expertise im jeweils gelehrten Gebiet vorhanden sind und je relevanter die thematische Ausrichtung ist (persönlich, beruflich, gesellschaftlich etc.), desto grösser wird gemeinhin das Einkommen.
Webinare werden generell gerne im Zusammenhang mit der Wissensvermittlung in komplexen oder sogar wissenschaftlichen Sachverhalten gebucht. Grundsätzlich besteht aber auch eine erhebliche Nachfrage in Alltagsangelegenheiten.
Typische Domänen für Webinare sind folgende:
- Unternehmensgründung
- Online-Marketing
- Persönliche Weiterentwicklung
- Design und Architektur
- Präsentation und Reden vor Menschen
- Karriere oder Geschäftswachstum
- Technologie und Innovation
- Mode und Lifestyle
- Handarbeit und Kunst
- Ernährung und Gesundheit
- Fotografie und Film
- Liebe und Beziehungen
- Persönliches Einkommen und Finanzen
- Alternative Medizin, Yoga oder Meditation
Welche Voraussetzungen sind für eine erfolgreiche Umsetzung der Webinar-Idee wichtig?
Wie bei der Bereitstellung von Online-Video-Kursen und digitalen Coachings sind die Findung des perfekten Themas und die Vermittlung von Vertrauen überaus wichtige Schlüsselelemente für die finanziell erfolgreiche Durchführung von Webinaren.
Solche Schulungen sollten zudem optisch besonders gut ausgearbeitet sein. Das Aussehen eines Webinars erweist sich als beinahe genauso ausschlaggebend wie die Informationen, die übermittelt werden. Unsere heutige Gesellschaft ist generell stark visuell orientiert, womit auch bei Online-Diensten (aller Art) Bilder, Grafiken, das gesamte Branding etc. häufig den Unterschied machen. Das gilt nicht nur während der Sessions, sondern schon bei deren Bewerbung. Innerhalb von Webinaren ist es in der Tat überaus wichtig, viele visuelle und bestenfalls intuitiv verständliche Elemente zu nutzen. Denn damit lassen sich die nicht selten komplexen Themen deutlich eingängiger und attraktiver machen. Die perfekte Präsentation und das effektive Lehren allgemein setzten dabei spezifische didaktische und gestalterische Fähigkeiten voraus.
Somit sollten Interessierte besser in eine professionelle Webinar-Plattform investieren, die es ihnen ermöglicht, entsprechend eindrucksvolle optische Motive zu integrieren, und auch darüber nachdenken, ihre Fähigkeiten als Lehrperson selbst schulen zu lassen.
E-books
E-Books als digitale Geschäftsidee: Mit elektronischen Sachbüchern, Belletristik und Co. Geld verdienen
Ein E-Book ist ein Buch in elektronischer Form, welches über spezielle Reader oder auch andere digitale Geräte wie Smartphones, Tablets und Desktop-Computer konsumiert werden kann. Entsprechende Werke sind entweder als Alternative zu einer gebundenen Ausgabe oder als alleinige Auflage erhältlich. Wer mit E-Books als digitale Geschäftsidee Geld verdienen möchte, fokussiert normalerweise letztere Variante.
Der grosse Vorteil liegt hier in der Tatsache, dass derartige Bücher besonders schnell und einfach zu produzieren und zu vertreiben sind. Viel mehr als ein Textprogramm und einen Internetzugang braucht es nicht, um Ideen zu „Papier“ zu bringen und einen geeigneten „Verleger“ bzw. Vertriebskanal ausfindig zu machen.
Professionelle E-Books werden zwar wie gedruckte Bücher typografisch gesetzt und ausgestaltet, womit der Arbeitsaufwand entsprechend grösser ist. Auch kann man komplexe Darstellungsformen oder multimediale Inhalte einbringen, die zu aussergewöhnlichen Lektüreerlebnissen führen. Für den Anfang und die ersten Verdienste ist das allerdings keineswegs erforderlich.
Wie ist der Markt für E-Books?
Die Nachfrage nach E-Books ist in der Tat enorm: Marktanalysen sprechen von einem Volumen von mehr als 16 Milliarden US-Dollar. Bis 2028 soll die 20-Milliarden-Marke deutlich überschritten werden.
Der globale E-Book-Markt wird vor allem durch die immer besser werdenden Lesegeräte, die längst ein ähnliches Erlebnis bieten wie echte Bücher, und technische Innovationen für neuartige Darstellungselemente vorangetrieben. Zudem haben die Menschen immer weniger Zeit, in eine Buchhandlung zu gehen, und das schnelle Herunterladen eines digitalen Werks ist einfach unschlagbar praktisch.
- Leser bekommen über spezielle E-Book-Bibliotheken oder ähnliche Online-Dienste Zugang zu Millionen von Büchern aus allen erdenklichen Genres. Hierbei handelt es sich nicht nur um eine komfortable, sondern auch kostengünstige Alternative zur traditionellen Einkaufs- oder Liefermethode. Über die elektronische Ausleihe sind die Preise mehr als günstig.
- Wieder einmal hat – oder besser hatte – auch die Pandemie einen grossen Einfluss auf den Absatz von elektronischen Büchern. Viele Menschen besannen sich während des Lockdowns auf alte Unterhaltungswerte, die sie in E-Books, auch ohne ein Geschäft betreten zu müssen, fanden. Die E-Book-Verkäufe stiegen sprunghaft an – und viele Leser sind nach den Einschränkungen einfach bei den bequemen digitalen Büchern geblieben.
All das macht deutlich, welch riesiges Potenzial in der E-Book-Idee steckt.
Wie lässt sich mit der E-Book-Idee Geld verdienen?
E-Books müssen selbstverständlich erst einmal geschrieben werden, was den grössten Aufwand an der Idee bedeutet. Ist diese Arbeit erledigt, können die Werke relativ einfach über Amazon oder andere Online-Händler vertrieben werden. Hier ist nicht viel mehr als eine Anmeldung erforderlich.
Alternativ besteht natürlich ebenfalls die Möglichkeit, den Verkauf über eigene Webpräsenzen (auch Social-Media) zu organisieren. Dabei haben Autoren die Chance, ihre Bücher kostenlos anzubieten, dafür aber mit Werbung oder Affiliate-Links Einnahmen zu generieren. Dazu sollten die betreffenden Firmen oder Produkte idealerweise im selben Themenfeld angesiedelt sein wie das jeweilige E-Book.
Wie viel sich letztendlich mit einem digitalen Buch verdienen lässt, hängt logischerweise stark von Preis und Nachfrage ab. Eine kluge Kalkulation ist hier überaus wichtig: Kostet ein E-Book zum Beispiel 10 CHF und wird 100 Mal verkauft, sind das 1.000 CHF Verdienst (abzüglich Händlerprovision und Steuern). Hinsichtlich der in das Werk gesteckten Arbeit ist das nicht besonders viel.
Erfahrene E-Book-Autoren setzen daher oft parallel auf weniger umfangreiche Bücher oder E-Papers. Hier gibt es einen mehr als ordentlichen Markt, denn viele Menschen sind nicht in jedem Informations- oder Unterhaltungskontext dazu bereit (oder zeitlich in der Lage), ein ganzes Buch zu lesen.
Welche Voraussetzungen sind für eine erfolgreiche Umsetzung der E-Book-Idee wichtig?
Das Verfassen sowie die Veröffentlichung eines E-Books verlangen (neben Vertriebsweg und einer schlauen Kostenkalkulation) zunächst einmal viel Zeit und nicht zuletzt eine gute Strategie. Letztere ist wichtig, um selbst bei vielen Terminen im Alltag produktiv schreiben zu können.
Idealerweise schafft man sich pro Tag oder Woche (je nachdem, wie schnell die Ergebnisse vorliegen sollen) feste Freiräume zum Texten. Sind solche Arbeitszeiten definiert, gilt es den richtigen Fluss zu finden. Natürlich sollte als Ausgangspunkt vor allem anderen ein Thema gewählt werden, welches im Optimalfall auf ein erhöhtes Interesse bei einer grösseren Zielgruppe stösst. Gerade Einsteiger sind danach gut beraten, damit zu beginnen, einzelne Artikel oder Kapitel zu verfassen, die schliesslich zu einem E-Book zusammengefasst werden.
Besonders kreativ ist das zwar nicht, dafür allerdings überaus effektiv. Somit verzeichnet man gewisse Meilensteine und echte Abschlüsse, die dazu motivieren, weiterzumachen. Ausserdem entspringen den Abschnitten wahrscheinlich zusätzliche Ideen, die die Mehrwerte des Buches stetig erweitern, das Werk automatisch wachsen lassen und dazu führen, dass Leser umso mehr von einem Kauf profitieren können. Mit dieser Technik soll seinerzeit sogar der grosse Schriftsteller Mark Twain erfolgreich gewesen sein.
E-Sports
E-Sports als digitale Geschäftsidee: Als Profi mit der Teilnahme an Video-Game-Turnieren verdienen
Der Ausdruck „E-Sport“ steht für „elektronischer Sport“, wobei es sich nicht unbedingt um spezielle oder echte Sportarten handelt, die elektronisch oder digital stattfinden, sondern eher um Matches bzw. Meisterschaften, in denen sich Spieler und Teams in ganz unterschiedlichen Video-Games gegenüberstehen.
Es muss also nicht zwangsläufig das Fussball- oder Basketball-Videospiel sein. Auch Shooter oder Strategie-Games können im Rahmen der E-Sports ausgetragen werden. Mit dem Wörtchen „Sport“ wird hier eher der Wettbewerbs- oder Turniercharakter der Austragungen beschrieben.
Genau wie es bei Profis in realen Sportarten der Fall ist, können auch E-Sportler für ihre Leistungen in grossen Wettkämpfen bezahlt werden. Und genau wie bei Realsportlern steigen die Honorare und Preisgelder, je besser die Spieler in ihrem Bereich sind. Tastsächlich können die Cracks der Szene nicht nur sehr gut von ihrer Profession leben, sie sind sogar Multimillionäre.
Wie ist der Markt für E-Sports?
Der E-Sports-Markt befindet sich seit Jahren im Aufschwung: Die Erlöse in den Bereichen Merchandising, Ticketverkäufe, Sponsoring, Medienrechte, Werbung, Game-Publisher-Gebühren und Sonstiges belaufen sich im Jahr 2023 auf satte 1,7 Milliarden US-Dollar: Das legen verschiedene Statistiken nahe. Ausgenommen sind hier die vermittelten Preisgelder für die Spieler und Teams. Diese befinden sich noch einmal in einer eigenen Liga. Alleine beim The International, dem grössten Dota-Turnier weltweit, wurden in der Vergangenheit Preispools von mehr als 40 Millionen US-Dollar erreicht.
Die Gründe für diesen Boom sind vielfältig: So werden entsprechende Begegnungen immer häufiger gestreamt oder auch im TV gesendet. Es gibt bemerkenswerte Investitionen vonseiten der Veranstalter, Promoter und Teams. Die Liga-Turnierinfrastrukturen werden zunehmend perfektioniert und die Zuschauerzahlen steigen sowohl vor Ort als auch bei den Übertragungen immens. Alleine auf Twitch, der grössten Livestreaming-Plattform für Gamer, schauen die Fans inzwischen mehr als 20 Milliarden Stunden E-Sports pro Jahr. Vor allem mit dem zunehmenden Interesse wachsen auch die Umsätze. Es haben sogar schon Colleges oder Universitäten damit begonnen, spezifische Programme zur Entwicklung und Förderung qualifizierter Fachkräfte im E-Sport-Bereich anzubieten.
Das alles bedeutet enormes Potenzial für E-Sport-Profis. Insbesondere die riesigen Preispools der internationalen Turniere machen die berufliche Teilnahme an elektronischen Sports zu einem mittlerweile stark verbreiteten Karrierewunsch.
Wie lässt sich mit der E-Sports-Idee Geld verdienen?
Die grosse Schwierigkeit hinsichtlich der Bezahlung für E-Sport-Aktivitäten liegt darin, ein Team oder einen Sponsor zu finden, die es schliesslich ermöglichen, ein regelmässiges Gehalt zu kassieren.
Angehende Profis sind erst einmal auf sich allein gestellt. Sie beginnen ihre Karriere häufig in Einzelpartien über das Internet. Man sollte die Ranglisten souverän und weit nach oben steigen sowie bei Amateurturnieren überzeugen. Bei guten Leistungen besteht eine reelle Chance, dass Teamleiter oder Scouts aufmerksam werden und Einladungen zu Probetrainings oder grösseren Castings eintreffen.
Hier gilt es nun das eigene Können unter erhöhtem Druck zu beweisen. Professionelle Teams achten stark darauf, dass ihre Mitglieder selbst bei besonderem Stress die Ruhe bewahren und ihre Fähigkeiten trotzdem voll ausspielen. Des Weiteren sind beste soziale Kompetenzen für die Verantwortlichen ein wesentlicher Punkt. E-Sport hat viel mit Kooperation, Zusammenhalt und Kommunikation zu tun. Der Umgang mit den Mitspielern sollte einwandfrei sein.
Wer sich in allen Bereichen optimal schlägt und den Ansprüchen der Teamleiter genügt, wird letztlich als Mitglied aufgenommen und bekommt ein monatliches Gehalt. Erfolgreiche Profis verdienen durch die häufig enormen Turnierpreisgelder zusätzlich. Ausserdem sind sie in der Szene gefeierte Stars, was individuelle Sponsoring-Verträge, Engagements als Werbebotschafter und generell ideale Voraussetzungen für Einkünfte als Influencer bringen kann.
Welche Voraussetzungen sind für eine erfolgreiche Umsetzung der E-Sports-Idee wichtig?
Um professioneller E-Sportler werden zu können und langfristig erfolgreich zu sein, müssen Interessierte viele Eigenschaften mitbringen, die auch Profis herkömmlicher Sportarten ausmachen. Selbstverständlich sollte eine grosse Affinität zu gängigen E-Sport-Games vorhanden sein. Eine Spezialisierung ist eine wichtige Voraussetzung für die ganz grossen Einkünfte bzw. Preisgelder. Weiterhin sind E-Sports-Cracks überaus ehrgeizig, diszipliniert, fokussiert und nicht zuletzt sehr gute, kommunikationsstarke Teamplayer.
Ihre Haupttätigkeit besteht schliesslich nicht darin, einfach zum Spass Games an einer Konsole oder am PC zu spielen. Wie professionelle Basketballer, Golfer, Tennisspieler oder Fussballer konzentrieren sie sich vollkommen auf ihre Sportart. Sie sind Experten für bestimmte Multiplayer-Titel aus spezifischen Turniergenres, wie etwa Echtzeit-Strategie oder Sportsimulation. Hier auf ein Wettbewerbsniveau zu kommen, bedeutet echte Arbeit.
Jeden Tag zocken solche Profis viele Stunden und machen sich dadurch mit allen Spielelementen intensiv vertraut. Betreffende Bewegungsabläufe und Steuerbefehle werden regelrecht verinnerlicht und gehen automatisch, reflexhaft von der Hand. Je nach Spiel besteht das tägliche Training vor dem Bildschirm häufig aus Abläufen für das Schleifen der Reaktionsfähigkeit, der proaktiven Handlungsschnelligkeit und/oder der Zielgenauigkeit.
Überdies gilt es das Verhalten anderer Spieler zu studieren und daraus Schlüsse für das eigene Gameplay bzw. das eigene Team zu ziehen. Damit werden Ideen, Taktiken und Strategien, die es selbstverständlich ebenfalls zu verfolgen gilt, immer weiter perfektioniert. Alles, um den Gegner zu überraschen und letztendlich souverän besiegen zu können.
Online Marketer
Online-Marketer als digitale Geschäftsidee: Online-Marketing-Know-how anbieten oder selbst nutzen, um Geld zu verdienen
Online-Marketer sind Experten für Online-Marketing. Sie kennen sich in aller Regel in mehreren Disziplinen des Fachgebiets aus und bieten ihr Know-how als Dienstleister an oder nutzen es (parallel) für eigene Zwecke.
Die zentralen Themen und Arbeitsbereiche, die in das Tätigkeitsfeld des Online-Marketers fallen, sind SEO, SEA, Social-Media-Advertising, Usability- und Conversion-Optimierung, Content-Marketing, Video-Marketing, E-Mail-Marketing, Affiliate-Marketing, Mobile-Marketing, Customer-Relationship-Marketing, Corporate-Identity sowie Corporate-Design und Social-Media-Marketing.
Tatsächlich deckt kaum ein selbstständig tätiger Profi alle diese Domänen vollständig ab. Für beruflichen Erfolg sollte jedoch zumindest auf den meisten Gebieten ein gutes Wissen vorliegen.
Wie ist der Markt für Online-Marketer?
In allen möglichen Bereichen des Lebens nutzen Menschen immer mehr digitale Helfer und damit zusammenhängend das Internet, um alltägliche To-dos zu erleichtern, Wünsche zu erfüllen oder Probleme zu bewältigen. Suchmaschinen bilden für die meisten mittlerweile die primären Anlaufstellen für die Informationsbeschaffung in unterschiedlichsten Kontexten. Apps unterstützen beim Kochen, Sport oder Einkaufen. Und selbst die Kommunikationsgewohnheiten verschieben sich zunehmend hin zu digitalen Messengern oder sozialen Netzwerken.
Bei all dem geht es für die Unternehmen im Hintergrund zu grossen Teilen um eins: nämlich ums Verkaufen. Suchmaschinen bieten Werbeplätze an, Onlineshops möchten ihre Produkte in möglichst grosser Zahl an die jeweilige Zielgruppe bringen, App- oder Software-Anbieter zielen auf die Nutzung von Premiumlizenzen ab und auch in Social-Media steckt mit Influencern, Social-Selling und Co. eine ganze Menge Geld. Die Aufzählung könnte fast unendlich weitergeführt werden.
Um von diesem enormen Marktpotenzial optimal profitieren zu können, müssen vertriebene (Digital-)Waren oder Dienstleistungen auf breiter Front bekanntgemacht, in ein positives Licht gestellt und dabei sämtliche technischen Voraussetzungen, Wirkungen sowie Wechselwirkungen perfekt in Einklang gebracht werden. Genau dabei kommen Online-Marketer ins Spiel. Sie halten die Fäden als Manager in der Hand und/oder erledigen zentrale Aufgaben selbst.
Auch in der Schweiz steigen entsprechende Bedarfe mit der nach wie vor gegebenen Ausweitung der Online-Aktivitäten in allen Business-Bereichen kontinuierlich. Alleine der zu erwirtschaftende Umsatz mit digitaler Werbung wird bis zum Jahr 2027 auf rund 3,2 Milliarden Franken geschätzt. Das bedeutet nicht nur enormes Potenzial für betreffende Firmen, sondern ebenso für selbstständige Online-Marketer.
Letztere profitieren zudem erheblich von der Tatsache, dass längst nicht jeder Betrieb einen Profi für derartige Marketing-Aufgaben anstellen kann oder will, und dennoch alle, die langfristig konkurrenzfähig am Markt agieren möchten, in die digitale Kundengewinnung und –bindung investieren müssen.
Wie lässt sich mit der Online-Marketer-Idee Geld verdienen?
Es gibt diverse Möglichkeiten, als Online-Marketer Einkommen zu erzielen.
Der grosse Vorteil, den entsprechende Selbstständige haben, liegt darin, dass sie nicht darauf beschränkt sind, nur auf eine Art und Weise Geld zu verdienen. Sie können und sollten durchaus mehrere Optionen kombinieren, um einen sicheren Umsatz zu gewährleisten.
Die folgenden beruflichen Ausrichtungen sind typisch:
- Online-Marketer als Dienstleister: Als Freelancer können Online-Marketer mit Unternehmen zusammenarbeiten und diese in verschiedenen Bereichen des Online-Marketings unterstützen. Das kann beispielsweise die Betreuung der Social-Media-Channels, Suchmaschinenoptimierung für Google und/oder die Erstellung von Blog-Texten einschliessen.
- Coaching und Beratung: Coaches und Berater geben ihr Know-how und ihre Erfahrungen an Marketing-Verantwortliche in Firmen oder andere Interessierte weiter. Ziel ist es in aller Regel, Kunden mittel- bis langfristig dazu zu bringen, dass sie ihr Online-Marketing-Arbeiten inhouse umsetzen können.
- Affiliate-Marketing: Um selbstständig erfolgreiches Affiliate-Marketing betreiben zu können, ist ein breites Online-Marketing-Wissen elementar. Affiliate-Marketer erledigen nämlich grundsätzlich viele Aufgaben, die auch dem Online-Marketer als Freelancer obliegen. Sie promoten Waren oder Dienstleistungen Dritter auf den eigenen Webpräsenzen. Dafür gibt es jedes Mal eine Provision, wenn es zu einem Abschluss kommt.
Welche Voraussetzungen sind für eine erfolgreiche Umsetzung der Online-Marketer-Idee wichtig?
Um als Online Marketer erfolgreich zu sein, gilt es bestimmte Skills mitzubringen. Ideal sind hier natürlich eine entsprechende Hochschulausbildung und gewisse Praxiserfahrungen im Berufsfeld. Wobei letzterer Faktor meistens ausschlaggebender ist als ersterer.
Profis, die nachweislich bereits als Angestellte im Online-Marketing tätig waren, werden als Freelancer selbstverständlich besonders gerne gebucht. Sie können auf der anderen Seite aber auch eigene Projekte, beispielsweise im Affiliate-Marketing, effizienter und schliesslich schneller profitabel umsetzen. Ansonsten ist eine gute Reputation in Kundenbewertungen, Projektreferenzen und einem optimalen (selbstinitiierten) Auftritt (im Netz) sehr hilfreich. Gerade Einsteiger sollten verstärkt darauf achten, derartige „Kapitale“ zu erlangen.
Grundsätzlich ist die Berufsbezeichnung „Online-Marketer“ jedoch nicht an eine bestimmte Bildung oder andere Qualifikationen gebunden. Wer weiss, wie man eine Website für Google optimiert, was es braucht, um in sozialen Netzwerken geschäftliche Erfolge zu erzielen und/oder wie es gelingt, vorteilhaften Content für Online-Präsenzen zu erstellen, darf sich als Online-Marketer bezeichnen. Generell sollte für diesen Beruf jedoch ein breiteres Wissen im Online-Marketing, also über mehrere Disziplinen hinweg, vorliegen. Besteht die Expertise beispielsweise eher im Bereich der Suchmaschinenoptimierung, bietet sich eine Eingrenzung etwa in „SEO-Experte“ an, um potenziellen Kunden direkt mitzuteilen, was sie erwarten dürfen und was nicht. Gleiches gilt für andere Spezialisierungen.
Web- & App Programmierung
Web- und App-Programmierung als digitale Geschäftsidee: Online-Anwendungen erstellen und Einkommen erzielen
Die Web- und App-Programmierung beschäftigt sich mit der Erstellung hochwertiger bzw. mehrwerthaltiger Digitalanwendungen. Letztere beziehen sich normalerweise auf die Lösung von Problemen oder Wünschen von Verbrauchern oder Unternehmen. Professionelle Programmierer – auch Entwickler oder Developer genannt – kümmern sich um den Aufbau, die Wartung und die weitere Ausbildung entsprechender Applikationen. Sie arbeiten als Selbstständige normalerweise eng mit Firmen, die eine Webanwendung oder App benötigen, bzw. mit Agenturen, die betreffende Dienstleistungen und Produkte vertreiben, zusammen.
Developer beherrschen gängige Web-, Skript und Programmiersprachen wie HTML5, CSS, JavaScript, PHP, Python, Ruby etc. Ausserdem haben Web- und App-Programmierer ein gutes Verständnis von medienspezifischen Faktoren der Usability und User-Experience. Sie schreiben Codes, beraten Kunden, entfalten die Möglichkeiten bestehender Anwendungen und arbeiten an Strategien – je nach Ausbildung bzw. Fachwissen und Erfahrungsstand.
Wie ist der Markt für Web- und App-Programmierer?
Digitale Medien – und hier vor allem Online-Anwendungen wie Web-Applikationen oder mobile Apps – sind in allen Bereichen des täglichen Lebens stark auf dem Vormarsch. Das gilt sowohl im privaten als auch im geschäftlichen bzw. beruflichen Umfeld. Dementsprechend gross ist der Bedarf an Fachkräften, die sich um die Erstellung, Weiterentwicklung und Pflege solcher Systeme kümmern.
Tatsächlich besteht sogar ein regelrechter Mangel an Developern. Der Stellenmarkt-Monitor Schweiz der Universität Zürich zählt Entwickler und Analytiker von Software und IT-Anwendungen zu den gefragtesten Berufsgruppen im Jahr 2023. Hier herrsche neben den Spezialisten in den Gesundheitsberufen der „akuteste Fachkräftemangel“ überhaupt.
Die riesige Nachfrage bietet Freelancern in Verbindung mit dem klaren Defizit selbstverständlich exzellente Aussichten für eine stabile Auftragslage.
Wie lässt sich mit der Web- und App-Programmierer-Idee Geld verdienen?
Ein freiberuflicher Web- und App-Programmierer ist selbst dafür verantwortlich, ausreichend viele Aufträge zu bekommen und entsprechend genügend Geld für den Lebensunterhalt zu verdienen. Das ist keine leichte Aufgabe, bietet dafür aber auch viele Freiheiten und eine ganze Menge Arbeitsflexibilität.
Grundsätzlich bestehen zwei Möglichkeiten, als Entwickler regelmässiges Einkommen zu erzielen:
- Unternehmen oder Agenturen Developer-Dienstleistungen anbieten: Typischerweise arbeiten Web- und App-Programmierer mit Unternehmen, die eine entsprechende Anwendung benötigen, oder mit Agenturen aus dem Dienstleistungsbereich zusammen. Es bietet sich gerade für Einsteiger an, Freelancer-Netzwerke zu nutzen, um passende Projekte bzw. Kunden und Partner an Land zu ziehen. Oft suchen vor allem kleinere Unternehmen in solchen Portalen nach passenden Fachkräften. Für sie rentiert es sich gemeinhin nicht, Entwickler fest anzustellen. Teilweise tummeln sich dort aber auch Grosskonzerne, die durch einen Externen von frischen Ideen und unkonventionellen Herangehensweisen profitieren möchten. Prinzipiell unterscheiden sich dabei zwei Verläufe. Meistens bewerben sich Freiberufler für bestimmte Projekte, welche auf den einschlägigen Portalen ausgeschrieben werden. An erfahrene Entwickler mit gutem Renommee treten Firmen oder Agenturen aber auch selbst heran.
- Eigene Projekte oder Produkte entwickeln und vermarkten: Es gibt tausende Web- oder App-Lösungen für unterschiedlichste Bedarfe. Bei nicht wenigen davon hätte vor deren Veröffentlichung kaum jemand vermutet, welch grossen Zuspruch sie schliesslich von der Welt erhalten haben. Einen solchen Hit und Dauerbrenner zu entwickeln bzw. selbst zu vertreiben, ist der Traum vieler Developer. Wer genügend Marktgespür, Kreativität und Talent mitbringt, kann durchaus darauf hinarbeiten, eigene Projekte zu initiieren, die entweder neues Terrain beschreiten oder auch bekannte Nachfragen aufgreifen. Allerdings ist diese Option natürlich ziemlich risikoreich. Denn hier arbeitet man sozusagen ins Blaue hinein – ohne einen Vertrag oder ein konkretes Anforderungsprofil zu bedienen. Deshalb konzentrieren sich nur sehr wenige Profis vollkommen auf eigene Projekte. Sie werden eher als zusätzliche Absicherungsmöglichkeit zur Auftragsarbeit genutzt.
Welche Voraussetzungen sind für eine erfolgreiche Umsetzung der Web- und App-Programmierer-Idee wichtig?
Die klassische Laufbahn eines Web- und App-Programmierers beginnt entweder über eine Ausbildung, zum Beispiel zum Informatiker für Anwendungsentwicklung, oder über ein Studium an einer Hochschule. Neben der allgemeinen akademischen Informatik gibt es mittlerweile spezielle, praxisnahe Studiengänge wie zum Beispiel Codier- und Softwaretechnik.
Einer der grossen Vorteile an einer freiberuflichen Tätigkeit als Entwickler ist, dass eine abgeschlossene Ausbildung und ein souveräner Lebenslauf keine zwingende Voraussetzung sind. Oft sind Programmierer Quereinsteiger ohne klassischen Bildungsweg in der Informatik. Sogar Autodidakten können gute Chancen haben, Developer-Aufträge zu bekommen. Es gibt viele Fernstudiengänge oder Weiterbildungskurse, die das Potenzial erhöhen.
Dennoch: Für eine erfolgreiche selbstständige Tätigkeit sind gewisse Berufserfahrungen und/oder (Projekt-)Referenzen bzw. positive Bewertungen von Kunden sowie Partnern natürlich sehr wichtig. Wer wirklich häufig gebucht werden möchte, muss sich zunächst beweisen. Gerade Einsteiger sollten demnach verstärkt darauf hinarbeiten, eine möglichst gute und öffentlich einsehbare Reputation aufzubauen.
Only Fans
Only Fans als digitale Geschäftsidee: Als Content-Creator Geld durch Abos verdienen
Only Fans ist ein spezielles soziales Netzwerk und dabei beliebte Plattform für Content-Creators. In erster Linie wird der Dienst für die Verbreitung erotischer Inhalte genutzt, es gibt aber durchaus alternative Anwendungskontexte. Wie auch in vielen anderen Social-Media-Kanälen werden häufig Fotos oder Videos bzw. Eindrücke aus dem Leben und Schaffen der Teilnehmer gepostet, gelikt und kommentiert.
Der Fokus liegt hier aber ganz klar auf dem „Schaffen“ im Sinne von Arbeit und dem klaren Ziel, Einnahmen mit entsprechenden Gütern zu generieren. Facebook, X (ehemals Twitter) oder Instagram sind vornehmlich auf private Interaktionen ausgelegt und bieten lediglich als Zusatz verschiedene Optionen für eine Monetarisierung. Im Gegensatz dazu steht das Geldverdienen bei Only Fans ziemlich klar im Vordergrund. Die meisten Menschen, die den Dienst nutzen, um ihren Content auszuspielen, tun dies gegen Bezahlung. Sie verkaufen Bilder, Videoclips, Audioinhalte, aber auch Informationen bzw. Fachwissen und andere digital bereitzustellende Ressourcen.
Dafür bietet Only Fans ein spezifisches Abo-System, über welches Profile kostenpflichtig zugänglich gemacht werden können: Das heisst Fans müssen, um die Inhalte einsehen zu können, eine gewisse monatliche Gebühr zahlen.
Wie ist der Markt für Only Fans?
Only Fans verzeichnet seit seinem Lauch im Jahr 2016 fortlaufend zunehmende Nutzerzahlen. Seit 2018 geht die Orientierung des Unternehmens vornehmlich in Richtung expliziter Erwachseneninhalte, wobei sich ein altes Sprichwort der Werbung wieder einmal bestätigt: Sex sells!
So verzeichnete die Plattform 2019 rund 13,5 Millionen User. Heute, 2023, sind es satte 323,5 Millionen, was eine Erhöhung um mehr als 2.000 Prozent in vier Jahren bedeutet – Tendenz weiter steigend. Dabei lässt die gesamte Nutzerschaft mittlerweile im Schnitt knapp fünf Milliarden Dollar pro Jahr bei dem Dienst (Referenzjahr 2022). Damit gehört er zu den finanziell erfolgreichsten Tech-Startups der vergangenen Jahre.
Das bedeutet für die aktiven Content-Anbieter selbstverständlich ein enormes Potenzial. Letzteres wird nicht zuletzt durch immer wieder aufkommende Berichte rund um sehr üppige Einnahmen bestimmter Teilnehmer belegt. Gefragte Inhalte generieren durchaus häufiger Einkünfte von mehreren tausend oder sogar zehntausenden Dollar pro Monat.
Wie lässt sich mit der Only Fans-Idee Geld verdienen?
Bei Only Fans erfolgt die Bezahlung über ein spezifisches Abo-System. Wie viel der Zugang zu ihren Inhalten pro Monat kostet, entscheiden die Anbieter selbst. Vom letztlichen Verdienst gehen 20 Prozent an das Unternehmen und 80 Prozent an die Content-Creators. Je mehr Fans oder Follower vorhanden sind, desto grösser werden die Einkünfte. Zusätzlich zum Verkauf von Abos kann Einkommen über Trinkgelder oder das Angebot einer privaten Kommunikation generiert werden. Darüber hinaus ist es möglich, sehr Interessierten vollkommen individuelle Produkte bereitzustellen.
Die erfolgreichsten Inhalte auf Only Fans sind – und bleiben wohl auch zukünftig – erotischer Natur. Dabei muss es nicht immer „nackt“ sein. Wer aber immerhin eine gewisse Attraktivität sowie Ausstrahlung mitbringt und beides gut in Szene setzen kann, hat gemeinhin die besten Chancen auf gute Verdienste.
Zwar werden die immer wieder vorkommenden Einnahmerekorde sogar häufig von Only Fans-Teilnehmern aufgestellt, deren Inhalte zumindest nicht direkt der expliziten Erotikschiene zuzuordnen sind. Bei betreffenden Personen handelt es sich dann allerdings in aller Regel um Stars oder Sternchen mit internationalem Ruf. Dazu zählt zum Beispiel die US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin Bella Thorne, die laut eigenen Angaben im August 2020 nach ihrem Online-Gang bei Only Fans innerhalb von einer Woche zwei Millionen Dollar über die Plattform eingenommen hat. Solche Erfolgsstorys sind die absolute Ausnahme, wirken aber natürlich sehr anziehend auf die meisten Interessierten.
Ganz entsprechend der „körperlichen“ Ausrichtung des Netzwerks nutzen viele erfolgreiche Influencer aus dem Sport-, Fitness- oder Model-Bereich Only Fans als weiteren Kanal, um von besonders treuen Followern zusätzliche Einnahmen zu erzielen. Das Konzept dahinter ist so einfach wie genial: Dem Nutzer werden hier exklusivere Einblicke und ein näherer Kontakt zur anbietenden Person gestattet. Diese Möglichkeiten nehmen wirkliche Fans nur allzu gerne wahr.
Alles in allem ist das Spektrum an Professionen, Hobbys oder anderen Tätigkeiten, mit denen man bei Only Fans Geld verdienen kann, sehr breit: Musiker, Tänzer, Köche, Fitnesstrainer, Personal-Coaches, Technikexperten und viele andere bieten ihre Produkte über die Plattform an. Die Erzeugnisse sind dann längst nicht immer nur Fotos oder Videos, die die Personen selbst zeigen. Es werden Kochkurse gegeben, Workouts vermittelt, individuelle Beratungen zur Verfügung gestellt und, und, und. Schliesslich gibt es sogar Crowdfunding-Initiativen und Spendenaufrufe.
Welche Voraussetzungen sind für eine erfolgreiche Umsetzung der Only Fans-Idee wichtig?
Um mit Only Fans verlässlich Einkünfte zu generieren, ist es angebracht, eine langfristig ausgerichtete Social-Media-Strategie zu erstellen und zu befolgen, auf welcher alle Aktivitäten beruhen. Folgende Punkte sind dabei elementar:
- Die Erstellung eines Ansprechenden Profils und eine regelmässige Aktualisierung dessen.
- Eine kontinuierliche Veröffentlichung neuer Inhalte (am besten täglich), die die Abo-Kosten rechtfertigen.
- Die präzise Bedienung der Erwartungen der eigenen Fans im Content gepaart mit neuen Ideen und einzigartigen Ausprägungen.
- Die Nutzung anderer sozialer Netzwerke für Promotion-Zwecke mit Teasern zum Content auf Only Fans.