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    Darkmode
    | | 5 min

    Dark Mode – Fluch und Segen im Online Marketing

    Ob einzelne Webseite oder ganze Betriebssysteme, immer häufiger wird in der digitalen Welt mit dem Dark Mode gearbeitet. Das abgedunkelte Design wirkt ästhetisch, bringt für die Gestaltung von Webseiten oder E-Mails einige Herausforderungen mit sich. ONELINE erklärt, worin die Vor- und Nachteile des Modus genau liegen und wie sich hierauf im E-Mail Marketing oder bei der Gestaltung von Webseiten eingehen lässt.

    Was genau ist der Dark Mode?

    Die Bezeichnung Dark Mode wird für eine Einstellung verwendet, mit der sich Design und Inhalte in einem abgedunkelten Modus darstellen lassen. Während viele Webseiten und Apps als Default-Einstellung einen weissen oder hellen Hintergrund aufweisen, lässt sich dieser im Dark Mode auf Schwarz oder eine andere dunkle Farbe einstellen. Schriften und andere Designelemente werden entsprechend auf die neue Hintergrundfarbe abgestimmt.

    Beim Dark Mode handelt es sich um eine Option, keine feste Grundeinstellung. Der dunkle Modus von Webseiten lässt sich über den Browser einstellen, bei Apps gibt es hierfür einen Button in den Einstellungen. Bei der inhaltlichen Gestaltung von Webseiten, Mails & Co. ist deshalb wichtig, eine optimale Darstellung in beiden Varianten zu erzielen.

    Wo kommt der Dark Mode zum Einsatz?

    Über die letzten Jahre ist der Dark Mode zum festen Bestandteil der digitalen Welt geworden. Alle grösseren Browser wie Firefox, Safari oder Edge bieten diese Variante an. Auf Smartphones und Tablets lässt sich das gesamte System in den dunklen Modus versetzen, gleiches gilt für einzelne Apps oder klassische Anwendungen für PC und Laptop.

    Vorteile des Dark Mode

    Gewählt wird diese Option gerne aus ästhetischen Gründen, da die dunkle Darstellung von Webseiten oder Apps edler wirkt. Oft werden sich Einsparungen im Strom und eine längere Akkulaufzeit erhofft, zudem Helligkeit und Strahlkraft von Bildschirmen und Displays zu den wichtigsten „Stromfressern“ unter den digitalen Geräten gezählt werden.

    Vorteile des Dark Mode

    • Da im Darkmode weniger Pixel hell ausgeleuchtet werden, lässt sich der Stromverbrauch positiv beeinflussen. Dies gilt jedoch nur für OLED-Displays, bei denen schwarze Pixel wirklich abgeschaltet sind. Auch die generell eingestellte Bildschirmhelligkeit spielt ein.
    • Durch den dunklen Bildmodus berichten viele Nutzer von einer geringeren Belastung der Augen. Gerade bei längerer Nutzung von Smartphone oder PC kann das permanente Schauen in helles Licht zu einer Anstrengung werden.
    • Webseiten und Apps in einem dunklen Design wirken ästhetischer und verleihen dem Webangebot eine edle Note. Zusammen mit der Schonung der Augen entsteht ein grösseres Wohlgefühl, was sich positiv auf das digitale Marketing auswirken kann.

    Nachteile des Dark Mode

    • Nur ein überschaubarer Teil an Endnutzergeräten ist aktuell mit der modernen OLED-Technologie ausgestattet. So fällt der Vorteil eines geringen Stromverbrauches bei den meisten Nutzern deutlich geringer als erhofft aus.
    • Die Lesbarkeit des Displays kann je nach Webseite oder App leiden. Gerade Texte und Beschriftungen sind nicht optimal auf den hellen und dunklen Modus abgestimmt, so dass der Nutzer Kompromisse in einem der beiden Darstellungsbereiche hinnehmen muss.
    • Eine sehr helle Schriftfarbe auf schwarzem Hintergrund wirkt grell und unangenehm strahlend. Dies kann bei längeren Texten die Augen schneller ermüden, als wenn schwarzer Text auf einem hellen Hintergrund betrachtet wird.

    Wie beeinflusst der Modus das digitale Marketing?

    Für Marketer und Webentwickler ist die Option des Darm Mode zur Herausforderung geworden. Da nicht für eine der beiden Varianten alleine geplant werden kann, müssen Menüführung, textliche Inhalte und sonstige Designelemente auf die Standarddarstellung und den Dark Mode abgestimmt werden.

    Das Anlegen von zwei gestalterischen Varianten ist grundsätzlich kein Problem. Allerdings hat kein Entwickler die Sicherheit, welches Designschema ein Browser oder sonstiges Programm für den Dark Mode auswählt. Hier gibt es keine Standards wie ein schwarzer Hintergrund mit grauer Schrift oder ähnliches.

    Zudem müssen beide Darstellungen zum Corporate Design passen. Bestehen Logo oder Signet grösstenteils aus schwarzer Farbe, ist das Abgeben von einem schwarzen Hintergrund im Dark Mode kaum möglich. Eventuell ist das gesamte Corporate Design für die digitale Welt zu bearbeiten, nur damit diese in beiden Varianten zur Geltung kommt.

    Auch fürs E-Mail Marketing von Bedeutung

    Weitreichende Folgen hat das Angebot des Modus für das E-Mail Marketing. Alle grossen Mail-Clients wie GMail, Apple Mail oder Outlook halten den dunklen Modus für Nutzer bereit. Allerdings gibt es keine einheitliche Linie, wie sich der Dark Mode auf die Darstellung von Menüs und einzelnen Mailinhalten auswirkt. Varianten sind:

    • Programm im abgedunkelten Modus, E-Mail mit allen Inhalten im Original
    • Geringfügige Anpassung der Farben in E-Mails
    • komplette Übernahme des Dark Mode durch die E-Mail und ihre Inhalte

    Eine einheitliche Planbarkeit ist für Marketer somit nicht gegeben. Die Folge: E-Mails zu Marketingzwecken sind so zu gestalten, dass sie in jedem der genannten Modi ansprechend zur Geltung kommen. Hierzu gibt ONELINE im Folgenden einige Tipps.

    Als Marketer richtig auf den Dark Mode reagieren

    Damit E-Mails unabhängig vom eingestellten Farbmodus einen professionellen und ansprechenden Eindruck hinterlassen, sollten diese Regelung eingehalten werden:

    1. Nutzer sollten sich im Vorfeld durch die Nutzer verschiedener Mailclients ein Bild davon machen, wie sich der Dark Mode einzelner Programme auf geschriebene Mails auswirkt.
    2. Einfache Hintergrundfarben und der Verzicht auf schrille Textfarben sorgt dafür, dass keine zu grossen optischen Kontraste in einem der Farbmodi auftreten.
    3. Dunkle Firmenlogos und andere grafische Elemente sollten eine helle Kontur erhalten, damit sich diese besser von einem dunklen Hintergrund abheben.
    4. Für eine Bebilderung der Mail sollten transparente Bilddateien ohne Hintergrund genutzt werden, die so keinen sichtbaren Rahmen im Dark Mode erhalten.

    Fazit: Dark Mode – Fluch und Segen im Online Marketing

    Der Dark Mode ist längst mehr als ein Trend – er prägt die digitale Welt und beeinflusst sowohl das Webdesign als auch das E-Mail Marketing erheblich. Er bietet Nutzern ästhetische Vorteile, kann die Augen schonen und trägt zur Energieeinsparung bei. Gleichzeitig fordert er Marketer und Entwickler heraus, Inhalte für unterschiedliche Darstellungsmodi anzupassen und sicherzustellen, dass diese in jeder Ansicht überzeugend wirken.

    Eine professionelle Planung und regelmässige Tests sind entscheidend, um Webseiten und Newsletter ansprechend und funktional in Standard- und Dark-Modus darzustellen. So wird der Dark Mode zu einem wirkungsvollen Bestandteil einer zeitgemässen Marketingstrategie.

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