Was ist der Unterschied zwischen CPA und CPC?
Anhand des CPC einer Kampagne lässt sich feststellen, wie teuer es ist, einen Klick auf eine Anzeige zu bekommen. Ein Klick bedeutet aber letztendlich nur, dass ein User auf die Webseite oder Landingpage gefunden hat, die mit der Anzeige verknüpft ist. Es heisst jedoch nicht, dass der Nutzer dort auch etwas eingekauft oder sich irgendwo angemeldet hat.
Der CPA zeigt hingegen genau, welche Kosten mit einer sogenannten Conversion verbunden sind – also mit einem echten Erfolg. Die CPA wird deshalb als besonders wichtige Kennzahl gesehen. Denn als Unternehmen erkennt man an der CPA ganz konkret, wie viel die Akquise eines neuen Kunden oder Interessenten gekostet hat.
CPA berechnen
Um den CPA zu berechnen, werden die Kosten der Kampagne durch die Erfolge dividiert. Ein Erfolg ist es, wenn ein Nutzer das getan hat, wozu ihn die Anzeige bewegen sollte. Das kann neben einem Produktverkauf auch die Registrierung auf einem Portal, das Abo eines Newsletters oder das Ausfüllen einer Umfrage sein.
CPA = Kosten der Kampagne : Erfolge
CPC berechnen
Um den CPC einer Anzeigenkampagne zu berechnen, werden die Kosten für die Kampagne durch die Zahl der generierten Klicks geteilt. Der CPC ist durchaus auch wichtig – denn er zeigt, wie attraktiv die Anzeige auf die Zielgruppe gewirkt hat.
Ist der CPC sehr hoch, gab es nur wenige Klicks. Und das bedeutet, dass die Anzeige eher mässig attraktiv wirkte. Ist der CPC jedoch sehr niedrig, gab es viele Klicks – die Anzeige hat also viele Interessenten angesprochen.
CPC = Kosten der Kampagne : Klicks auf die Anzeige
CPA und CPC als Google Ad-Strategien
Beim Schalten einer Google Ad Kampagne im Online Marketing haben Nutzer die Möglichkeit zwischen CPA und CPC als Hauptziel anzugeben. Beim Ziel CPA gibt man den Conversion-Preis vor, während man auf der anderen Seite den Gebotsstrategietyp „manueller CPC“ einstellen kann. Beides hat Vor- und Nachteile und ist im Einzelfall unterschiedlich wirksam.
Was ist wichtiger CPA oder CPC?
Die Antwort ist: Beide Kennzahlen sind wichtig. Denn CPC zeigt, ob eine Anzeige ansprechend genug ist, dass potenzielle Interessenten überhaupt darauf klicken. CPA wiederum belegt, ob aus der Kampagne auch echte, verwertbare Erfolge entstehen.
Ist der Wert des CPC gut, der CPA aber unbefriedigend, lautet die Erkenntnis: Die Anzeige funktioniert, doch das Angebot, auf das der User geleitet wird, überzeugt noch nicht. Ist hingegen der CPA super, der CPC aber sehr hoch, muss an der Attraktivität der Anzeige gearbeitet werden.
Wichtigster Erfolgsfaktor beim Online Marketing: die Conversion Rate
Ein entscheidender Wert beim Online Marketing ist die Conversion Rate (CR). Dieser Wert zeigt an, wie viele Besucher einer Website zu Kunden oder z. B. Newsletter-Anmeldungen konvertiert werden konnten. Die CR ist nicht gleich dem CPA – denn dieser bezieht sich ja nur auf die Kosten pro Erfolg bei einer bestimmten Kampagne. Die CR hingegen bildet die Erfolgsrate bei allen Besuchern der Website ab. Sie erfasst damit auch jene Kunden bzw. Interessenten, die nicht über die Anzeigenkampagne auf die Seite gekommen sind.
Diese Arten der Conversion bzw. Akquise sind gängig:
• Verkauf
• Newsletter-Anmeldung
• Buchen einer Beratung/eines Coachings
• Angebots-Anfrage
• Teilnahme an einer Umfrage
• Download von Dokumenten
• Kontakt-Aufnahme

Was ist eine gute Conversion Rate?
Die Conversion Rate einer Kampagne muss letztendlich jedes Unternehmen selbst bewerten. Als Faustregel kann man jedoch davon ausgehen, dass für einen Webshop eine Conversion Rate von 2 % ein normaler Wert ist. Das bedeutet also, dass zwei von hundert Besuchern etwas gekauft haben. Alles darüber hinaus ist im Allgemeinen als richtig gut zu bewerten.
Auch für die Akquise von Kunden für Coaching oder für die Kontakt-Akquise von Interessenten gelten 2 % als normaler Wert. Geht es bei der Anzeige darum, Leute zum Anmelden für einen Newsletter zu gewinnen, sind 5-10 % ein durchschnittlich erstrebenswerter Wert.
Um die Conversion Rate zu optimieren, kann man gerade als Betreiber eines Webshops selbst einiges tun. Zu den Strategien zählen z. B. verbesserter Service wie beispielsweise kostenlose Rücksendung und Nutzung von User Generated Content wie User-Reviews.
Fazit: CPA und CPC kennen und bewerten
Sowohl CPA als auch CPC sind unverzichtbare Kennzahlen im Online Marketing, da sie unterschiedliche, aber gleichermaßen wichtige Aspekte des Kampagnenerfolgs beleuchten. Während der CPC zeigt, wie gut eine Anzeige potenzielle Kunden anspricht, liefert der CPA Erkenntnisse darüber, ob diese Ansprache letztlich zu einer erfolgreichen Conversion führt. Eine erfolgreiche Kampagne zeichnet sich durch ein ausgewogenes Verhältnis beider Werte aus.
Unternehmen, die ihre Anzeigenstrategien kontinuierlich anpassen und sowohl die Anzeigengestaltung als auch die Zielseiten optimieren, können langfristig nicht nur ihre Kosten senken, sondern auch ihre Conversion-Rate steigern. Die Kombination aus präzisen Kennzahlen und datenbasierten Anpassungen macht CPA und CPC zu essenziellen Werkzeugen, um den Erfolg jeder Kampagne messbar zu machen und nachhaltig zu steigern.
Bei der ONELINE erhalten Sie alle wichtigen Informationen rund um dieses Thema.